Verfügbar oder nicht?

VDSL Verfügbarkeit prüfen


Dank des VDSL-Breitbandstandards, können auch ohne direkte Glasfaseranbindung Datenraten von bis zu 100 MBit realisiert werden. Mit der veralteten DSL-Technik sind nämlich maximal 16 MBit erzielbar. Doch noch werden längst nicht alle Haushalte in Deutschland erreicht. Unser Ratgeber zeigt, wo VDSL schon verfügbar ist. Zudem informieren wir regemäßig über den aktuellen Stand beim Ausbau bundesweit. Des Weiteren finden Sie praktische Links für die wichtigsten Anbieter, um selbst die Verfügbarkeit am eigenen Wohnort testen zu können. Los geht’s!

Verfügbarkeitscheck machen

VDSL-Verfügbarkeit: Stand der Dinge (Anfang 2018)

Bis dato ist VDSL in allen größeren Städten Deutschlands nahezu 100 Prozent ausgebaut. Deutschlandweit können immerhin rund 72 der deutschen Haushalte die ultraschnellen Breitbandangebote schon bestellen. Zusätzlich zu den größeren Metropolen, gibt es die Highspeed-Anschlüsse seit einigen Jahren aber auch in kleineren Orten und Gemeinden. Teilweise von regionalen Anbietern. Der überwiegende Teil des Netzes basiert aber auf Infrastrukturen der Deutschen Telekom AG, welche seit Jahren Milliarden in den Aufbau investiert. Mitbewerber wie O2 oder 1und1 erhalten, gegen Entgelt, Zugang und können selber eigene VDSL-Tarife anbieten. In eigene Netze investieren bislang nur wenige Unternehmen, was leider zur Verbesserung der Verfügbarkeit abträglich ist.

Wie und wo teste ich meinen Ausbau-Status?

Sämtliche Anbieter selbst bieten auf deren Internetseite eine Möglichkeit, einfach und schnell die Verfügbarkeit von VDSL am eigenen Wohnort zu prüfen. Wichtig für Sie ist dabei, den Test möglichst bei mehreren Anbietern durchführen, da der Verfügbarkeitsstatus und die angebotenen Möglichkeiten für Breitbandinternet von Provider zu Provider schwanken können. Wenn z.B. vor Ort kein VDSL verfügbar ist, wurde unter Umständen Kabelinternet ausgebaut. Alles was Sie benötigen, ist Ihre Festnetztelefonnummer oder die Wohnadresse. Damit erhält man alle lokal verfügbaren Möglichkeiten in der Übersicht.


DSL & VDSL-Verfügbarkeit bei der Telekom prüfen:

Bei der Deutschen Telekom kann optional mit einer vorhandenen Festnetznummer (T-Net) oder der Anschrift geprüft werden. Auch Verbraucher, welche nicht beim „Rosa Riesen“ sind, müssen als „Nichtkunden“ die Prüfung per Adresse vornehmen. Vorgehen: Klicken Sie zunächst hier und beantworten die Frage mit „B: Haben Sie keinen Festnetzanschluss bei der Telekom?“ Alternativ besteht hier die Möglichkeit auch per Adresse die Verfügbarkeit zu prüfen (plus Ausbaukarte).


Verfügbarkeit für 1und1 DSL & VDSL

Bei 1und1 entspricht die Verfügbarkeit von VDSL der Deutschen Telekom, da es sich um ein sogenanntes Resale-Angebot handelt. Dabei greift 1und1 auf das Netz der Telekom zurück und mietet die Anschlüsse an. Mit dem Hintergrund, diese für die eigenen Kunden in Komplettpaketen zu verkaufen. Diese Vertriebspraxis war früher bereits bei DSL gängig. Dennoch kann es geringe Abweichungen geben. Testen Sie jetzt in diesem 1&1-Formular, ob die schnellen und günstigen VDSL-Tarife von 1&1 auch bei ihnen möglich sind.


Verfügbarkeit für Vodafone testen

Auch Vodafone bietet VDSL. Der Anbieter arbeitet stetig am Ausbau der Verfügbarkeit. Bis heute kann Vodafone VDSL, mit bis zu 100 MBit/s, in etwa 11-12 Millionen Haushalten bereitstellen. Vor dem Hintergrund, dass es Anfang 2010 die Angebote nur in 7 Städten gab, ein beachtlicher Fortschritt. Zwei davon, Heilbronn und Würzburg, gehörten zu den Pilotprojekten zur Erprobung eines eigenen VDSL-Netzes. Mittlerweile können Verbraucher in über 750 Vorwahlbereichen auf die Tarife zurückgreifen. Des Weiteren greift der Konzern auf Netzzugänge der Telekom zurück (Bitstream), was die Verfügbarkeit weiter enorm verbessert. Zusätzlich verfügt der Anbieter über Deutschlands größtes Kabel-Netz, über welches ebenfalls superschnelle Flatrates angeboten werden. Testen Sie am besten gleich unter folgendem Link auf der Seite von Vodafone, welche Angebote Sie schon nutzen können und welche nicht. Gleichzeitig sparen Sie bei Onlinebestellung in der Regel bares Geld. » zum Vodafone und VDSL Verfügbarkeit testen


O2 VDSL

Seit einigen Jahren nutzt die Telefónica, neben dem eigenen Glasfasernetz, auch das der Telekom für die Angebotsvermarktung. Deswegen kann die Verfügbarkeit unter Umständen auch dann gegeben sein, auch wenn T-VDSL nicht möglich ist oder anders herum. Details zum Ausbaustand kommuniziert der Provider leider nicht. Testen Sie daher hier die VDSL Verfügbarkeit bei O2 direkt.

lokale Angebote für VDSL

VDSL Ausbau in Köln | Bild: Netcologne Presse

Das Unternehmen "M-Net" stellt VDSL lokal, in einigen bayerischen Städten, zur Verfügung. Eine Möglichkeit zur Prüfung gibt es hier unter www.m-net.de direkt auf der Seite des Anbieters. In Köln bietet das ortsansässige Unternehmen "NetCologne" Tarife auf Glasfaserbasis mit bis zu 100 MBit/s. Ebenfalls in diesem Zusammenhang sei die EWE erwähnt. Hier können sowohl VDSL, wie auch Glasfasertarife (je nach Ausbaustand) bezogen werden. Abgesehen von diversen weiteren kommunalen Energieversorgern, ist VDSL sonst von regionalen Unternehmen eher selten, da der Ausbau enorme Summen erfordert.


Perspektiven und Ausbau

Die Verfügbarkeit von Hochleistungs-Internetzugängen, ist nicht nur für Privathaushalte eine elementare Grundlage zur Teilhabe an der digitalen Gesellschaft. Auch als Wirtschaftsfaktor und im Zuge der in letzter Zeit so oft erwähnten „Digitalisierung“, ist schnelles Internet mit wenigstens 50 MBit unabdingbar. Doch bereits seit 2009 werden in jedem Koalitionsvertrag stetig neue Ziele definiert, die seither nicht im Ansatz erreicht wurden. Auch mehrere Konjunkturpakete und Versprechungen später, hinkt Deutschland im internationalen Vergleich weit hinterher und belegt teilweise sogar die hintersten Plätze neben Entwicklungsländern. Das letzte Ziel, bis 2018 Deutschland flächendeckend Internet mit mindestens 50 MBit zu versorgen, wurde abermals verfehlt. Nur durch die neue LTE-Technik (Stichwort Hybrid), konnte zumindest ein Teil davon umsetzt werden, wenn auch mit den hinlänglich bekannten Nachteilen. Jetzt soll der Fokus für die Zukunft wieder auf dem Glasfaserausbau liegen. Bis 2025 will die EU nun alle Bürger mit wenigsten 100 MBit versorgt sehen. Doch auch hier haben wir arge Zweifel, denn an großspurigen Lippenbekenntnissen mangelt es in der Politik wahrlich nicht.


Telekom baut VDSL-Verfügbarkeit aus | Bild: Telekom Presse

Allen Akteuren ist zumindest endlich klar – weder Wirtschaft noch Politik können die nötigen Anstrengungen im Alleingang bewältigen. Nur wenn es gelingt, dass Telekommunikations-unternehmen und der Bund gemeinsam an den Breitbandnetzen der Zukunft arbeiten, kann es Fortschritte geben, die das Land im internationalen Vergleich dringender denn je benötigt. In Hinblick auf die Erfahrungen zur "Energiewende", bezweifeln wir leider, dass die neuen Vorgaben im Bereich Highspeed-Internet erreicht werden.

Einzig mit den erdverbauten Breitbandtechniken VDSL, FTTH und Koaxial-Kabel, ist das ehrgeizige Ziel ohnehin kaum zu bewerkstelligen. Der LTE-Standard, sowie künftig auch 5G, werden maßgeblich zur Realisierung des Vorhabens beitragen. LTE ermöglicht heute Internetzugänge per Funk mit mehreren hundert MBit/s  -  auch auf dem Land. Der ländliche Raum gilt jedoch noch immer als das Problemgebiet Nr. 1 in Deutschland. Immerhin: Seit einiger Zeit gewinnt der Ausbau der VDSL-Verfügbarkeit wieder neuen Schwung. Nicht zuletzt auch durch den Einsatz neuer Techniken, wie Vectoring, Supervectoring oder G.fast. Beim Glasfaserausbau will der Konzern ebenfalls weiter investieren. Hier finden Sie mehr Infos zum VDSL Ausbau.

Glasfaser Internet

Noch schneller und besser sind reine Glasfasernetze. Im Gegensatz zu VDSL, werden die fiberoptischen Kabel direkt bis zum Haus der Verbraucher geführt, ohne dass Kupferleiter zum Einsatz kommen müssen. Die Verfügbarkeit ist allerdings noch sehr begrenzt und befindet sich noch im Ausbau. Hier mehr zum neuen Glasfaser Internet.


Update: Neue Regionen am Netz

Seit einiger Zeit verzeichnete unsere Redaktion eine deutliche Zunahme der Ausbauarbeiten seitens der Deutschen Telekom. Im Fokus stehen erstmals auch kleine Städte und Ortschaften, wo jeweils nur einige hundert Haushalte angeschlossen wurden. Hier einige der Meldungen der vergangenen Jahre im Überblick:


» Feb. 2018: Nochmal 310 Tsd. + 200 Tsd. weitere Haushalte mit Vectoring
» Jan 2018: 360 Tsd. neue HH mit VDSL100 [mehr]
» Dez 2017: 0,75 Mio. neue HH für VDSL100 + 2017 war Rekordjahr beim Ausbau
» Nov 2017: Telekom versorgt schon 3.5 Mio. HH mit Vectoring 100 + neue Regionen
» Aug/Sep 2017: neue erschlossene Regionen im August und September
» Juni/Juli 2017: VDSL-Ausbauerfolge von Mai-Juni und im Juli
» Mai 2017: Spreewaldregion erreicht VDSL-Ausbau [mehr]
» März 2017: Telekom plant VDSL250 Vollausbau bis Ende 2018 + Ausbauerfolge Q1/2017
» Jan 2017: 300 Tsd. neue VDSL100 Haushalte und Kooperation der Telekom mit Konkurrenz
» Sep 2016: Breko prognostiziert 85 Prozent 50 MBit bis 2018 [mehr]
» Nov 2015: Telekom will in Sachen Anhalt verstärkt ausbauen [mehr]
» Feb 2015: Vectoring Verfügbarkeit steigt + neue Pläne
» Aug 2014: Vectoring VDSL startet in 20 Ortsnetzen [mehr]
» Cebit 2014: Telekom will 6000 Km Glasfaserkabel verlegen u. im Herbst Vectoring starten
» Juli 2013: bis Jahresende gehen gut 40 weitere Vorwahlgebiete ans VDSL-Netz [mehr]
» Okt. 2012: weitere Orte gehen im Norden der Republik ans Netz [mehr]
» Okt. 2012: nennenswerte Erfolge in den neuen Bundesländern
» Juli 2012: Neue Regionen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein [mehr]
» Juni 2012: VDSL-Verfügbarkeit in Bayern und NRW erweitert

ADSL Verfügbarkeit

Um die Verfügbarkeit von DSL-Anschlüssen ist es naturgemäß bisher wesentlich besser bestellt. Nach dem aktuellsten Breitbandatlas (PDF 2017), liegt die DSL-Verfügbarkeit in Deutschland bei ca. 97,7 Prozent. Zumindest wenn man Übertragungsraten von bis zu 6 MBit berücksichtigt. Betrachtet man kabelgebundene Zugänge mit bis zu 16 MBit, rangiert die Quote im Bereich von 89,5 Prozent.

Tipp: Sobald weitere VDSL-Anbieter in Deutschland verfügbar sind, finden Sie auf dieser Internetseite entsprechende Tarife und Hintergrundinformationen.



Alle Angaben wurden nach bestem Wissen und Recherchen erstellt, verstehen sich aber ohne Gewähr auf Richtigkeit!
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