Alles rund ums Thema Highspeed-Internet per VDSL und Kabel



Vectoring: Endlich ist der VDSL-Datenturbo da!

Die VDSL-Technik bietet, gemessen an herkömmlichen DSL, zwar wesentlich höhere Übertragungsraten, doch gegen die Konkurrenz aus dem Lager der Kabelnetzbetreiber relativiert sich diese schnell. Mit dem sogenannten "Vectoring" wollen die Netzprovider, allen voran die Deutsche Telekom, die Leistungsfähigkeit der VDSL-Zugänge weiter steigern - auf gut 100 MBit pro Sekunde. Die Vorbereitungen dafür laufen schon seit Jahren. Im August 2014 fiel nun endlich der Startschuss. Vodafone, 1und1, O2 und die Telekom bieten seither VDSL-Tarife, mit bis zu 100 MBit/s, zu teils moderaten Preisen an. Wie die Datenverdopplung beim Vectoring funktioniert, welche nicht unerheblichen Probleme damit verbunden sind und vieles mehr, zeigen wir hier im Detail.


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Telekom: Nun doch keine Drosselung bei VDSL

Wie am 22.04.13 offiziell bekannt wurde, plante die Deutsche Telekom ursprünglich auch bei den VDSL- oder Glasfasertarifen eine Limitierung des Nutzungsumfangs aller Flatrates. Und zwar ab 2016. Wer mehr als ein bestimmtes Kontingent verbraucht, sollte bis Monatsende auf sage und schreibe 2 MBit heruntergestuft werden. Nach monatelangen Protesten von Nutzern und der Klage einer Verbraucherzentrale, lenkte der Konzern nun doch ein und legte die ursprünglichen Pläne offensichtlich beiseite. Seit dem 05.12.13 haben die Drosselungsklausen keinen Bestand mehr. Das letzte Wort in dieser Thematik ist aber mit Sicherheit noch nicht gesprochen. Die Telekom kündigte indirekt schon die Einführung neuer Tarife an, die dann explizit Volumenbeschränkt sein. Schon deshalb stellt sich für viele die Frage, wie viel man eigentlich selbst so verbraucht? Lesen Sie hier, wie man den Datenverbrauch messen kann. Interessant ist zudem, wie andere Anbieter bisher reagiert haben - droht das Ende der Flatrate bald überall? Das sind die VDSL Anbieter ohne Drosselung.

Interview zum Breitbandausbau in Deutschland zur ANGA COM 2014

Die Politik verspricht bis 2018 eine deutliche Verbesserung in Punkto Highspeed-Netz per VDSL, Glasfaser & Co. Doch wie realistisch sieht man diese Ziele in der Branche selbst und wo warten noch ungelöste Probleme? VDSL-Tarifvergleich.de sprach auf der ANGA COM mit 4 wichtigen Experten über deren Sichtweise » hier geht’s zum Experten-Interview

Interview mit der Deutschen Telekom zum Breitbandausbau in Deutschland

Zur IFA 2013 sprach vdsl-tarifvergleich.de mit Pressesprecher Nils Hafenrichter von der Dt. Telekom. Was plant der Konzern in den kommenden Jahren hinsichtlich VDSL- und Glasfaserausbau und welche Rolle spielen andere Technologien, wie LTE? Wie ist der aktuelle Stand und wo bzw. wann kommt der Datenturbo „Vectoring“ zum Einsatz? » hier geht’s zum Interview


Interview mit Netcologne zum VDSL- und Glasfaserausbau

Neben der Deutschen Telekom bauen insbesondere regionale Anbieter am Netz der Zukunft. Egal ob VDSL oder Glasfaserinternet. Die Ansprüche an die Leistungsfähigkeit der Internetzugänge nehmen zu. Wir sprachen in einem Interview mit Dr. Hans Konle, Sprecher der Geschäftsführung bei NetCologne, zu den Plänen des Unternehmens und über das hochmoderne Netz des Unternehmens.


Testbericht: FritzBox 7490

VDSL-Tarifvergleich.de hat für Sie den neusten VDSL-Router von AVM ausführlich getestet und genauer unter die Lupe genommen. Die technischen Eckdaten versprechen zumindest das Beste vom Besten. Waren die Vorschusslorbeeren berechtigt und wie verhält sich die 7490 im Praxistest? » zum Praxistest

Breitbandinternet per VDSL immer beliebter

Die VDSL Technologie wird erwachsen! Seit über sechs Jahren stehen die neuen Anschlüsse für immer mehr Verbraucher zur Verfügung. Lange Zeit bot ausschließlich die Deutsche Telekom VDSL-Anschlüsse an. Seit dem Fall des VDSL-Monopols bzw. der Netzöffnung, haben Verbraucher zahlreiche, alternative Tarife zur Auswahl. Schon in wenigen Jahren werden die heutigen DSL-Geschwindigkeiten von wenigen tausend Kilobit je Sekunde der Vergangenheit angehören. Mit VDSL sind Bandbreiten möglich, die um ein vielfaches höher sind, als ein heute als „flott" geltender DSL-6000 Anschluss. Dank "echtem" Glasfaserinternet (FTTH), gibt es seit Herbst 2012 sogar erste Tarife mit bis zu 200 MBit.

:: wichtige VDSL News

Telekom startet neue VDSL-Tarife
Die Telekom hat Mitte Oktober 2014 ihr Angebot komplett umgearbeitet. An die Stelle von Call&Surf gibt es nun „Magenta Zuhause“. Erhältlich mit DSL, VDSL oder Glasfaser. Mehr zu den Neuerungen, können Sie hier in der passenden Meldung nachlesen.
Telekom baut VDSL-Netze 2014 weiter deutlich aus
Bisher ist VDSL nur für rund 1/3 der deutschen Haushalte verfügbar. Seit April 2012 tut sich nach längerer Pause nun endlich wieder etwas. Auffällig: Ausgebaut werden jetzt vermehrt ländliche Gebiete. Mit mehreren Milliarden Euro Investitions-Budget will der Konzern in den kommenden Jahren das Netz u.a. mit Glasfaser modernisieren. 2013 bekamen etliche neue Orte VDSL. 2014 könnten insgesammt 100 neue Ortsnetze in Betrieb gehen - dann sogar mit dem schnelleren Vectoring-Turbo. Bis 2016 verdoppelt sich die Verfügbarkeit den Plänen der Telekom nach.
Telekom zum besten VDSL-Anbieter gekürt
Die Leser des Fachmagazins "connect" haben die Deutsche Telekom zum besten VDSL-Anbieter gewählt (Heft 07/2010). » Tarife & Details hier auf www.telekom.de

:: Speedtest - wie schnell ist Ihr Anschluss?

VDSL Speedcheck
Ist Ihr Internetanschluss wirklich so schnell wie auf dem Papier? Oder kommt doch nur die Hälfte der versprochenen Leistung an? Mit unserem Speedtest für VDSL und DSL, machen Sie den kostenlosen Test in wenigen Sekunden. Entdecken Sie so mögliche Potenziale für Optimierungen oder wechseln bei zu langsamen Anschlüssen den Anbieter. » jetzt VDSL-Speedtest starten

:: Tarife vergleichen

Vergleich für VDSL
Schnelle VDSL- und Kabelanschlüsse sind selbstverständlich etwas teurer als herkömmliches „DSL“. Doch die Unterschiede schrumpfen. Der redaktionelle Preisvergleich unserer Redaktion hilft Ihnen, das günstigste VDSL-Angebot zu finden. Sparen Sie bis zu mehreren hundert Euro jährlich! Für Kabel-Internet geht’s übrigens hier entlang: » Tarife für Kabel Internet vergleichen


:: Ratgeber, Hilfen und Tipps

Neukunden und Wechsler stoßen bei der Anbieterwahl oft auf die unterschiedlichsten Fragestellungen. Wir wollen dabei behilflich sein Ihren idealen Internetanschluss zu finden. Die folgenden Ratgeber und Tools geben die Lösung für die häufigsten Anliegen unserer Leser.

Geschwindigkeitsberater
Turbo Internet oder Hausfrauen-Anschluss?
Die Bedürfnisse an die Leistung des Internetanschlusses sind für jeden Anwender verschieden. Unser Ratgeber zur Geschwindigkeitswahl zeigt, wer wie viel Leistung benötigt und warum. » Geschwindigkeits Ratgeber
Schnelles Internet ohne VDSL
Highspeed geht auch anders!
Highend Internet gibt es mittlerweile nicht nur via VDSL. Auch andere Techniken ermöglichen rasend schnelle Downloads. Wir stellen alle verfügbaren Alternativen vor. » VDSL Alternativen

Highspeed Upload
Schneller Daten senden!
Nicht nur der Download-Speed ist wichtig! Für zahlreiche Anwendungen spielt auch der sogenannte Uploadspeed eine gewichtige Rolle. Wir zeigen die Upload-Leistung der einzelnen Breitbandtechniken und geben Tipps für geeignete Werte je nach Anwendertyp. » Upload Ratgeber
Verfügbarkeitscheck
Geht´s oder geht´s nicht?
Ultra schnelles Internet gewünscht? VDSL ist in immer mehr Orten verfügbar. Machen Sie jetzt hier den Test und erfahren, ob auch Sie dem langsamen DSL „Lebe wohl“ sagen können. » zum Verfügbarkeitscheck

Speed optimieren
Schneller geht immer!
Holen Sie die maximale Leistung aus dem VDSL-Anschluss! Fehler bei der Einrichtung und Konfiguration können wertvolle MBit/s kosten. Mit unserem Ratgeber zur Speedoptimierung reizen Sie Ihre Flatrate jetzt voll aus. » Internetspeed optimieren
Vectoring
Speed-Verdopplung für VDSL
Ein neues technisches Verfahren, welches die Datenrate für VDSL-Kunden noch weiter in die Höhe treibt. Allerdings birgt das Modernisierungsvorhaben der Telekom auch Zündstoff. » alles über Vectoring


Wozu VDSL?

Vor nicht einmal 12 Jahren waren viele der Ansicht, auch Experten, dass kein Mensch einen DSL-Anschluss mit mehr als 768 KBit/s benötigt. Das lag daran, dass es damals keine sinnvollen Anwendungen für höhere Bandbreiten gab. Zum reinen Internetsurfen braucht es in der Tat nicht viel. Aber die Angebote im Internet wurden bekanntlich komplexer und multimedialer. Dank schneller VDSL Anschlüsse lassen sich heute sogar, ohne Wartezeiten, hochauflösende Videoclips im Internet anschauen. Zudem greifen im Haushalt immer mehr Geräte und Teilnehmer gleichzeitig auf das Web zu, so dass sich alle Familienmitglieder die verfügbare Bandbreite teilen müssen.

Neue Applikationen dank VDSL-Breitbandinternet

Entertain TV per VDSL - Fernsehen sogar in 3D | Telekom Presse

Steigender Beliebtheit erfreut sich gegenwärtig auch IPTV, was dank VDSL eine hervorragende Bildqualität bietet. Die Stiftung Warentest bescheinigte im Test (Juni und August 2010) dem Angebot der Telekom (Entertain) die beste TV-Qualität im Vergleich mit SAT, Kabel und DVB-T. Zurzeit teilen sich hierzulande 2 Anbieter den Markt. IPTV wird nach Ansicht vieler Experten und nach Ergebnissen von Marktforschungsstudien das Fernsehen „von Morgen“ repräsentieren. IPTV ermöglicht unter anderem interaktive Services, hochauflösendes Fernsehen (HDTV) und sogar die Übertragung von 3D-TV. Zumindest wenn der Internetanschluss schnell genug ist …


Internetanschlüsse von Morgen

Ein Blick in die Zukunft ist nie leicht. Fest steht jedoch - die Entwicklung im Bereich hochauflösender Fernsehsender (HDTV), 3D-Fernsehen, superscharfer, digitaler Kamerabilder und noch bessere Soundformate, lassen auch die Speicherkapazitäten enorm anwachsen. Sollen diese per Internet übertragen werden, sind enorm hohe Bandbreiten erforderlich. Wenn Sie also, sagen wir in 5 Jahren, einige Bilder Ihrer Digitalkamera versenden wollen, wird ein heutiger DSL-Anschluss vielleicht wie ein DFÜ-Modem aus früheren Zeiten anmuten. Übertragungsraten von über 100 MBit/s werden daher, in nicht allzu ferner Zukunft, ebenso von Nutzen sein, wie heute ein Internetzugang mit "nur" 16 MBit/s. Möglich sind Downloadraten über 200 MBit mit "echtem" Glasfaser Internet. Schon jetzt gibt es in mehreren Großstädten die deutlich schnelleren Breitbandzugänge. Der Unterschied zum VDSL: In der nächsten Stufe reichen die Glasfaserkabel direkt bis zum Endkunden. Beim VDSL-Standard machte Glasfaser nur ein Teil der Wegstecke aus. Im Falle der durchgängigen Ausbauweise (FTTH), können technisch weit höhere Datenraten als mit VDSL erreicht werden. Im August 2012 schaltete die Telekom die ersten Städte im Glasfaser-Netz online. Bis 2016 werden den Plänen nach, noch zahlreiche weitere folgen.


Ausbau der VDSL-Anschlüsse

Die Entwicklung des VDSL-Netzes vollzieht sich stetig, auch wenn die Dynamik 2011 leider eher abnahm. Bisher können über das Telekomnetzes, circa  12 Million Haushalte mit VDSL-Anschlüssen versorgt werden. Wie erstmals auf der IFA 2012 bekannt wurde, plant die Telekom die Bemühungen beim VDSL-Ausbau wieder zu intensivieren. Mit Investitionen von über 8 Milliarden Euro, soll die Verfügbarkeit bis 2016 auf 24 Mio. Haushalte verdoppelt werden. Auch im ländlichen Raum gab es seit April 2012 viele Fortschritte. Details finden Sie bei uns im Newsbereich. Im ersten Quartal 2013 zeichnete sich sogar ein noch optimistischeres Bild ab - dank der Vectoring-Technik, könnte die Verfügbarkeit in wenigen Jahren noch weiter steigen.

Seit 2012 gibt es übrigens noch einen weiteren Fokus beim Netzausbau - FTTH. Also dem direkten Ausbau mit fiberoptischen Leitungen. In rund 20 Städten sind aktuell Anschlüsse mit bis zu 200 MBit verfügbar. Parallel wird der Netzausbau in den kommenden Jahren wahrscheinlich auch vermehrt aus dem Lager der Mitbewerber oder im Zuge von Kooperationen erfolgen. Zu nennen sind hier insbesondere Vodafone, EWE und M-Net. Lange Zeit hatten die meisten Konkurrenten der Deutschen Telekom eine Investition in VDSL bzw. Glasfaserausbau weitestgehend gescheut. Der aufkeimende Wettbewerb beschleunigt die Versorgung weiterer Wohngebiete mit den wichtigen Glasfaserleitungen.


Karte zum VDSL Ausbau und Verlauf bis heute

VDSL Karte - hier klicken!
Erstmals im November 2006 war VDSL in 10 großen Städten Deutschlands verfügbar. Zum Beispiel in: Berlin, Hamburg, Hannover, Leipzig, Frankfurt, Stuttgart, Köln, Nürnberg und München. Heute umfasst die Verfügbarkeit, laut der Deutschen Telekom, insgesamt gut 50 größere Städte und zahlreiche kleinere Orte. Bundesweit zirka 13-15 Millionen Haushalte sind so aktuell an das VDSL-Netz angeschlossen. Auch andere Provider, wie Vodafone, bieten VDSL in immer mehr Regionen, sogar außerhalb der Großstädte. Hier finden Sie weitere Details zu den Ausbauplänen bis zum Jahre 2014. Unsere dynamische VDSL-Karte bietet Ihnen zudem ein Überblick zu den bundesweit schon versorgten Städten und Regionen.


Entwicklung des VDSL-Marktes vom Anfang bis heute im Zeitstrahl

Im Oktober 2006 startete die Telekom mit der Vermarktung der allerersten Angebote. Bis heute kamen etliche Anbieter hinzu. Des weiteren zeichneten sich in der temporären Entwicklung einige Verwerfungen ab. Der folgende Zeitstrahl soll einen kurzen Überblick gewähren.

Entwicklung VDSL/Glasfaser von 2006 bis heute



Marktöffnung und alternative Netze

Die Marktöffnung für Drittanbieter auf Basis des Telekom Bitstromzugangs, Mitte 2009, bedeutet weitere Vorteile für Verbraucher. Dank der damals wachsenden Konkurrenz, sind die Zugänge seither deutlich preiswerter geworden und endlich auch für die breite Masse bezahlbar. Weitere Investitionen in den VDSL-Ausbau dürften diese Entwicklung noch beschleunigen. Immer mehr Breitbandanbieter nehmen zudem Tarife, mit bis zu 100 MBit, in die Angebotspalette auf. Das sogenannte Vectoring beschleunigt seit 2014 diese Entwicklung. Aber auch die Kabelnetzbetreiber bauen ihre Netze weiter intensiv in Richtung 100 MBit(+) aus. Kabel BW und Unitymedia bietet in weiten Teilen Ihres Verfügbarkeitsgebietes schon Flatrates in dieser Kategorie. Kabel Deutschland will zeitnah im gesamten Netz Internettarife mit bis zu 100 MBit bereithalten. Auch vor diesem Hintergrund wird sich der Wettbewerb um den Highspeed- und Breitbandmarkt in den kommenden Jahren verstärken. Den Verbraucher wird es freuen. Interessierte Leser finden hier mehr zu erhältlichen, schnellen Alternativen.


Wege zum eigenen VDSL Anschluss

Der Weg zum eigenen VDSL Anschluss führt über die VDSL Verfügbarkeitsprüfung, hin zur Wahl des passenden Angebotes. Bisher ist das Auswahlspektrum begrenzt auf VDSL 100, VDSL 50 und VDSL 25. Die Zahlen stehen jeweils für MBit/s - also die Geschwindigkeit des VDSL-Anschlusses. Doppelflatrates sind schon für unter 30 € im Monat erhältlich. » Preise vergleichen


Kritik an der VDSL-Technik

VDSL Ausbau - Ressourcen für Aufbau auf dem Land fehlen?

Der Netzausbau verschlingt viel Geld | Telekom Presse

Wie üblich, gibt es natürlich neben Licht auch Schatten. In den Anfangszeiten der VDSL-Technik gaben die enormen Kosten des Netzausbaus viel Nährboden für Kritiker. Die Aufwendungen für das VDSL-Netz der Telekom beliefen sich bis 2007 alleine auf 3 Milliarden Euro. Der geschätzte Wert bis zum heutigen Tag liegt wahrscheinlich weit über dem Doppelten. Zudem wird der Ausbau von der Bundesregierung mit Fördergeldern unterstützt. Ein steter Kritikpunkt ist außerdem, dass das VDSL-Netz zwar glasfaserbasierend ist, die letzten Meter vom Kabelverzweiger zum Kunden meist jedoch mit Kupferkabeln „überbrückt“ werden. Das drosselt, einfach ausgedrückt, die maximale Transferrate von VDSL deutlich. Die Länge des Kupferkabels sollte dann maximal 800 Meter sein. Das ist nicht viel und wird gewiss nicht bei jedem Kunden realisierbar sein oder nur durch teure Umrüstung der lokalen Hauptverteiler und Kabelverzweiger. Die Telekom plant jedoch verstärkt auf FTTH zu setzen. Glasfaser-Internet gilt als die Zukunftstechnologie schlechthin für die kabelbasierte Datenübertragung.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Asymmetrie des Breitbandausbaus bzw. dem Gefälle von Stadt zu Land. Während Städter oft schon Flatrates mit über 100 MBit/s nutzen können, stehen in ländlichen Regionen oft kaum Zugänge mit wenigstens 1 MBit zur Verfügung. Das schürt Unmut. Die Breitbandinitiative der Bundesregierung sieht zwar ein rasches Ende der „weißen Flecken“ vor, doch noch ist es nicht soweit. Ein wichtiger Wegweiser zur Lösung des Problems ist die neue Mobilfunktechnik LTE.



Alle Angaben wurden nach bestem Wissen und Recherchen erstellt, verstehen sich aber ohne Gewähr auf Richtigkeit!
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