DSL vs. VDSL

Pro und Kontra zu DSL- und VDSL-Anschlüssen


DSL oder doch lieber das bessere VDSL?

Bereits seit 15 Jahren, gibt es neben dem klassischen DSL noch eine weitere Variante für schnelles Internet - das sogenannte VDSL. Erfahren Sie hier, welche Vorteile sowie Nachteile DSL und VDSL jeweils aufweisen, was die Zugänge im Vergleich kosten und für wen, welche Variante geeignet ist. So vermeiden Sie teure Fehlkäufe. Unsere VDSL-Experten beraten Sie gerne!


Vorteile und Nachteile im Überblick

In der folgenden Grafik haben wir die wichtigsten Argumente für oder wider DSL/VDSL zusammengetragen. Das gute alte DSL ist zwar etwas günstiger, reicht aber bereits heute längst nicht mehr für alle Internetapplikationen aus. Technisch bedingt gibt es auch keine Perspektive für höhere Leistungen. Nur über VDSL, Kabel oder Glasfaser-Internet können Datenraten mit 50 MBit oder mehr angeboten werden. Leider ist DSL auch recht anfällig für Störungen und mit jedem zusätzlichen Meter vom Verteiler sinkt die Leistung beim Kunden. VDSL dagegen ist leider noch nicht überall ausgebaut und meist benötigt der Kunde einen neuen, kompatiblen Router. Dieser wird aber in der Regel vom neuen Anbieter gestellt.

Pro und Kontra DSL oder VDSL in der Übersicht

DSL oder VDSL bestellen?

Als konkrete Entscheidungshilfe, lässt sich am einfachsten anhand der drei folgenden Kriterien beantworten:

a) Was möchten Sie monatlich max. für Internet, Telefon(-flat) & ggf. digitales TV ausgeben?

b) Wie sind Ihre Surfgewohnheiten?

c) Ist VDSL und oder DSL bei Ihnen verfügbar?


zu a)

DSL-Tarife mit Telefonflat ins Festnetz gibt es schon ab rund 20 bis 30 € monatlich. Das wesentlich schnellere VDSL, schlägt sich gerade einmal mit Mehrkosten in Höhe von 5 € auf der Rechnung nieder. Ein Betrag, der im Vergleich zum Gewinn an Surf- und Nutzerkomfort durchaus gerechtfertigt ist. Inklusive Telefonflatrate sollten für VDSL-Anschlüsse daher 30-55 € monatlich eingeplant werden. Je nach gewählter Geschwindigkeit und Anbieter. Wer wissen möchte, wie schnell VDSL im Vergleich ist, findet hier die passenden Antworten mit Praxisbeispielen.


Durch massive Preisnachlässe, ist VDSL im Schnitt nur noch 5 € teurer als DSL!

Wahlweise gibt es VDSL übrigens bei Dt. Telekom, 1und1 und Vodafone auch mit Digital-TV via IPTV. Statt per Kabel oder Satellit, wird der TV-Anschluss also über den Breitbandanbieter bezogen. Dies birgt etliche Vorteile. Mehr zum Thema IPTV, haben wir hier für Sie zusammengefasst. Im Vergleich zu Kabel-TV, ist IPTV übrigens nicht nur technisch überlegen. Auch in Hinblick auf die Kosten, kann der Empfangsweg punkten. Denn während Kabelfernsehen (mit HD) mit gut 15-25 Euro im Monat zu Buche schlägt, beträgt der Aufpreis für IPTV nur ca. 10-15 Euro. Für einen genauen und aktuellen Vergleich nutzen Sie am besten unsere VDSL-Tarifübersicht.



b) Surfgewohnheiten und Ansprüche

Die hohen Übertragungsraten von VDSL lohnen sich vor allem für Mehrpersonenhaushalte, Vielsurfer, Vielnutzer oder Poweruser. Also allen, denen es nie schnell genug beim Downloaden und Surfen gehen kann und wo mehrerer Personen den Zugang belegen. Ansonsten natürlich für Technikbegeisterte aller Art, die immer auf der Höhe der Zeit bleiben möchten.

Eine weitere ideale Zielgruppe sind Cineasten und Gamer. Ein VDSL-Anschluss ist insbesondere für Filmfreunde interessant. Streamingportale wie Netflix, Amazon, Disney+, Sky go oder DAZN bieten Filme, Serien, Dokus und aktuelle Sportübertagungen bequem per Abruf über die Fernbedienung aus dem heimischen Wohnzimmer. Selbstverständlich auch in HD oder sogar im noch schärferen Ultra-HD. Hier liegt die benötigte Datenrate mit ca. 25 MBit aber deutlich über dem Niveau, welches herkömmliche DSL-Zugänge bieten.

Viele Nutzer im Haushalt? -> VDSL!

Wenn mehrere Bewohner sich den Anschluss teilen sollen, spricht ebenfalls viel für VDSL. Denn bei zeitgleicher Nutzung kann es sonst zu ärgerlichen Ausbremseffekten unter den einzelnen Haushaltsmitgliedern kommen.

Wer sich dagegen vor allem in Social Mediaportalen aufhält, Mails schreibt und etwas im Internet browst, benötigt in der Regel keinen superschnellen Anschluss und kann getrost auch auf günstiges DSL setzen.

Fazit: Verbraucher die viel im Internet vorhaben und (U)HD-Fernsehen nutzen möchten, sind mit VDSL ideal und zukunftssicher beraten. Anderenfalls kann die Entscheidung DSL vs. VDSL getrost zugunsten eines DSL-Anschlusses fallen.


c) Verfügbarkeit

Der Wunsch alleine ist leider nicht immer entscheidend für die Wahl zwischen VDSL und DSL. Wenn VDSL am Wohnort nicht verfügbar ist, sollte auf das schnelle ADSL2+ (16 MBit) ausgewichen oder besser noch, eine VDSL-Alternative gebucht werden. » VDSL Verfügbarkeit testen

Zu guter Letzt noch ein Tipp für alle Leser im ländlichen Raum, die oft leider nach wie vor nur von VDSL träumen können. Seit 10 Jahren schon, gibt es mit „Long Term Evolution“ (LTE), eine schnelle Alternative, die per Funk realisiert wird und fast flächendeckend verfügbar ist. Zwar sind solche LTE-Flatrates für Zuhause meist nicht gänzlich unbegrenzt (50-500 GB). Doch wer sein Datenverbrauch gut managt, kann auch in entlegenen Regionen mit 50-300 MBit/s surfen. Außerdem bieten die Hybrid-Tarife der Telekom sogar dort in der Spitze bis zu 550 MBit, wo es nur sehr langsames DSL gibt. Mit der weiteren Verbreitung von 5G könnte die realisierbare Datenrate über derartige Heim-Funkanschlüsse sogar nochmals deutlich steigen.



Alle Angaben wurden nach bestem Wissen und Recherchen erstellt, verstehen sich aber ohne Gewähr auf Richtigkeit!
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