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Aug 10 2018

 von: A_Rein

Die Festnetzlandschaft in Deutschland vollzieht einen positiven Wandel, wie der aktuelle Geschäftsbericht der Telekom veranschaulicht. Laut dem Dokument des zweiten Quartals 2018 sollen mittlerweile 74 Prozent der hiesigen Haushalte Zugang zu einem Glasfaser-basierten Produkt haben. Ein organischer Umsatz von 18,4 Milliarden Euro beschert dem Konzern zudem ein Plus von 1,3 Prozent.

Mehr Telekom-Breitbandanschlüsse in Deutschland

Im zweiten Quartal 2018 zählte der Bonner Konzern 18,99 Millionen Haushalte, die mit seiner Festnetzinfrastruktur verbunden sind. Ein leichter Rückgang von 2,5 Prozent im Vorjahresvergleich. Die IP-Umstellung kam hingegen mächtig in Fahrt, fast ein Drittel der Anschlüsse wurden entsprechend aufgerüstet (von 10,35 Millionen auf 13,63 Millionen). Vorwärts geht es zudem bei der Teilnehmerzahl mit Breitbandverbindung. Nutzten im Q2 2017 noch 13,04 Millionen Kunden einen entsprechenden Anschluss, waren es im vergangenen Quartal 13,44 Millionen. Der Netzbetreiber gibt an, dass darunter wiederum 6,56 Millionen Teilnehmer eine Glasfaser-basierte Leitung nutzen – satte 30,3 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Hierbei sollte aber beachtet werden, dass der Anbieter unter dem Begriff FTTB, FTTH, FTTC und VDSL-Vectoring zusammenfasst. Auch Anschlüsse auf Basis von Hybrid (Kombination aus LTE und (V)DSL) verzeichneten ein Wachstum von 20 Prozent.

MagentaEins boomt

Dass beinahe drei Viertel der Deutschen Haushalte Zugang zu seinem Produkt auf Glasfaser-Basis haben, ist dennoch begrüßenswert. Vor einem Jahr lag die Verbreitung noch bei 67 Prozent. Besonders lockt die Kunden das Bündelpaket MagentaEins. Rund 45 Prozent der Telekom-Mobilfunk-Teilnehmer haben einen solchen Kombi-Vertrag.

Telekom hat ambitionierte Pläne für das deutsche Festnetz

Seit dem 1. August können sechs Millionen deutsche Haushalte auf die neueste Evolutionsstufe des VDSL namens Super-Vectoring setzen und mit bis zu 250 Mbit/s surfen. Auch im Quartalsbericht beteuerte der Netzbetreiber, dass bis zum Jahresende 2019 zwei Drittel der Haushalte hierzulande Zugang zu dieser Technologie erhalten sollen. Des Weiteren erinnerte der Konzern an einen anderen Clou in puncto Glasfaser. So ging die Telekom am 2. Juli 2018 eine Vereinbarung mit der Stadt Stuttgart und fünf umliegenden Landkreisen ein. Bis 2030 sollen 90 Prozent der dort befindlichen Haushalte mit direktem Glasfaser ausgestattet werden.


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