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Sep 27 2017


Die EU-Kommission hat eine Erhebung mit interessanten Statistiken der Breitbandversorgung innerhalb Europas veröffentlicht. Die Zahlen berufen sich auf die Flächenabdeckung 2016. Besonders interessant ist die Unterteilung der Haushalte nach möglicher Maximalbandbreite und nach Anschlusstechnologien. Die Hälfte aller Gebiete ist an eine VDSL-Infrastruktur angeschlossen, über Dreiviertel der Deutschen können mit mindestens 30 Mbit/s surfen.

30-Mbit-Flächenabdeckung rückt näher

In einem über 200 Seiten starken PDF-Dokument hat die EU-Kommission die Situation des Breitbands in Europa festgehalten. Wen lediglich die harten Fakten interessieren, der kann sich auch die Excel-Datei mit den erhobenen Werten ansehen. Die allgemeine Flächenabdeckung in Deutschland ist mit 99,9 Prozent fast komplett. Davon können bereits 76,7 Prozent der Haushalte mit einer Geschwindigkeit von bis zu 30 Mbit/s ins Internet. Wenn es mehr als 100 Megabit pro Sekunde sein sollen, werden immerhin noch 63,5 Prozent der Teilnehmer bedient. Es scheint auf dem ersten Blick noch ein großer Schritt zu den 50 Mbit/s zu sein, welche die hiesige Regierung für 2018 als Mindestbandbreite für alle Haushalte in Deutschland anpeilt. Doch man sollte sich vor Augen halten, dass die neun Monate von 2017 noch nicht in der Studie berücksichtigt wurden.

Zugangsmöglichkeiten nach Technologien

Fast die Hälfte aller deutschen Haushalte, exakt 48,5 Prozent, konnten sich letztes Jahr für einen VDSL-Anschluss entscheiden. Zum klassischen DSL hatten 96,6 Prozent der Teilnehmer Zugang. Mit 94 Prozent ist die LTE-Versorgung hierzulande auf einem ähnlich hohen Niveau. Weit verbreitet ist auch die Coaxialkabel-Infrastruktur, die für 63,2 Prozent der Verbraucher in 2016 zur Verfügung stand. Glasfaser via FTTP habe hingegen nur 6,6 Prozent der Haushalte erreicht. Unter FTTP werden die Anschlüsse Fibre to the Home (FTTH) und Fibre to the Building (FTTB) zusammengefasst.

VDSL-Abdeckung innerhalb der EU

Die 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben (Stand 2016) insgesamt betrachtet, eine VDSL-Flächenabdeckung von 26,6 Prozent. Das ist Im Vergleich zu 2015 eine deutliche Steigerung, denn da waren es lediglich 18,9 Prozent. Mit 99,4 Prozent thront das Breitband über Satellit auf dem ersten Platz, dicht gefolgt von den Mobilfunktechniken HSPA (92,2 Prozent) und LTE (79,7 Prozent). Das klassische DSL deckt 86 Prozent Europas ab.



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