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10. 05. 2021

Studie zum Digitalisierungsstand in Deutschland

von:

Redaktion vdsl-tarifvergleich.de

Das Kompetenzzentrum Öffentliche IT zeigt den Stand der Digitalisierung Deutschlands an. Während bereits mehr als jeder zweite Einwohner im Land das Internet täglich nutzt, nutzen mehr als 70 Prozent der Internetnutzer das Netz von unterwegs. In den ostdeutschen Flächenländern bevorzugen die Menschen allerdings die Heim-Version des Internets.

 

 

In den vergangenen zwei Jahren stieg vor allem die Breitbandversorgung in den sonst eher schlechter versorgten ostdeutschen Flächenländern. Allerdings schneiden immer noch die Stadtstaaten besser ab. Denn hier liegt die Breitbandversorgung mit mindestens 50 MBit/s (z.B. VDSL50) im Ländervergleich noch weiter oben.

Hamburg überholt Berlin

Die Digitalisierung in Deutschland geht in großen Schritten voran, zeigt aber auch immer wieder Defizite auf. Während bisher Berlin Spitzenreiter war, hat nun Hamburg die Führung eingenommen. Die Stadt überzeugt mit einem Online-Angebot für die Kommunen und die Forschungsförderungen sowie Ausbildungsmöglichkeiten für IT-Fachkräfte.

 

In Bezug auf die Versorgung mit High Speed Internet, liegt Baden-Württemberg zurück. Hier wurden im Jahr 2019 grade mal 8 Prozent mit mindesten 1.000 MBit/s versorgt. Zum Vergleich: In Bremen waren es sogar 95 Prozent an Haushalten, die Gigabit-Zugang hatten. Während im allgemeinen Trend die Bundesländer sich im Vergleich zum Jahr 2019 deutlich steigern konnten oder zumindest nicht verschlechtert haben, sind Sachsen und Berlin abgestiegen. Grund dafür war vor allem die Tatsache, dass Berlin und Sachsen sich im Bereich der Forschungsförderung im Bereich Digitalisierung weniger engagierten.

Die Zukunft spricht IT

Die Digitalisierung bringt auch einen neuen Fachbereich mit sich. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im IT-Fachbereich stieg im Vergleich um 13 Prozent. Um dies in ein greifbares Verhältnis zu rücken – das allgemeine Wachstum lag bei 3 Prozent. Daraus ergibt sich natürlich auch ein digitalisierter Alltag für die breite Bevölkerung. Dahingehende Fortschritte sind bereits bei der Kfz-Anmeldung zu sehen, wo mittlerweile fast die Hälfte der Kommunen auf den „IT Switch“ setzt.

 

Der Landkreis Nordwestmecklenburg punktet nun mit einer Lösung für die deutliche Schwachstelle im Bereich digit. Baugenehmigungen. Nordwestmecklenburg startete zu Beginn des Jahres 2021 mit dem Online-Bauantrag als volldigitaler Prozess. Wichtig für die Digitalisierung des Alltags ist der Zugang zu hochfunktionalem Internet. Bis auf Hamburg hat bisher kein Land weitflächig die Glasfaserversorgung integrieren können.

Weiterführendes

» Kabel-Tarife mit 1 GBit
» Gigabit über Glasfaser

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