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Feb 06 2013


Dieses Jahr soll das Warten endlich ein Ende haben. Die Deutsche Telekom will nun doch in Eigenregie und ohne Fördermittel den Traum vom schnellen Internet jenseits der DSL-Geschwindigkeit ins Baden-Württembergische Tübingen bringen.

Es geht doch…

Jahrelang waren neuzeitliche Breitbandtechniken eher Großstädtern vorbehalten. Eben solche Internetanschlüsse, die von der Leistung her gewöhnliche DSL-Zugänge weit in den Schatten stellen. Datennetze für die digitale Zukunft sozusagen. Die Erschließung von Regionen außerhalb dicht besiedelter Metropolen lohne sich wirtschaftlich nicht, so zumindest der Tenor, den die meisten Oberbürgermeister stets zu hören bekommen. Seit 2012 scheint jedoch bei der Telekom langsam ein Paradigmenwechsel in Gang gesetzt worden sein, der auch kleinere Städte und Gemeinden immer stärker mit einschließt. Im Januar schließlich erhielt Oberbürgermeister Palmer das überraschende „wir machen´s“ von der Telekom. Gemeint ist der Ausbau bzw. die Modernisierung des Ortsnetzes mit VDSL. Einer Breitbandtechnik, die teils auf Glasfaser-Kabel setzt, aber dennoch die letzten Meter zum Kunden über klassische Telefonkabel geht. Ein Kompromiss, der auf der einen Seite die Leistung steigert (bis auf 100 MBit) und die Kosten im Rahmen hält, da nur selten Tiefbaumaßnahmen nötig sind und keine neuen Kabel in die Kundenhaushalte gelegt werden müssen, wie bei FTTB (Glasfaser bis zum Haus).

Vorwahlbereich 07071

Geplant ist der Auswahl in weiten Teilen des Vorwahlbereiches 07071. Zwar werden nicht alle Haushalte vollständig erschlossen werden, aber ein Großteil. Dafür macht die Telekom einen einstelligen Millionenbetrag in Eigenleistung locker, die Stadt muss nur den Zugang zu den Leerrohren gewähren. Neben der Verlegung neuer Glasfaserleitungen (ca. 90 Kilometer) müssen gut 200 Verteilerkästen (DSLAMs) entweder modernisiert werden oder neue errichtet. Bereits gegen Ende 2013 sollen Tübinger Haushalte dann erstmals die neuen Tarife bestellen können. Die maximale Datenrate betrage 50 MBit. Später könnten es, dank Vectoring, sogar bis zu 100 MBit werden. Als alternativer Provider bietet solche Übertragungsraten sonst nur Kabel-BW in der Region. Zumindest in einigen Teilen der Stadt.

Und im Umland?

Auch hier gibt es langsam Fortschritte, etwa in Hirschau oder in Hagelloch und Bühl. Am besten testen Sie ihren aktuellen Status noch einmal. Ein Test bei der Telekom finden Sie
hier

Weiterführendes

» zum VDSL Verfügbarkeitscheck

Quelle: tagblatt.de


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Autor: Sebastian Schöne

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