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Jun 04 2021

 von: Redaktion vdsl-tarifvergleich.de

China will Unternehmen wie SpaceX sowie Amazon Konkurrenz machen und ein eigenes Satellitennetz für schnelles Internet aus dem All starten. Dieses soll mehr als 20.000 chinesische Satelliten umfassen, was durchaus zu verschiedenen Problemen führen kann.

Eigenes Satellitennetz für China

China will sein eigenes Satellitennetz ins All bringen. Damit macht die Nation mit der im April 2021 unter staatlicher Führung gegründeten China Satellite Network Group den etablierten Playern Starlink von SpaceX, Amazon sowie Oneweb Konkurrenz, die ebenfalls dabei sind, das schnelle Internet aus dem All umzusetzen.

 

Nach bekannten Informationen, soll die China Satellite Network Group, die alle Aktivitäten in diesem Bereich bündelt, wohl mehr als 20.000 chinesische Satelliten in Umlaufbahnen bringen wollen. Zuvor gab es bereits zwei konkurrierende Programme namens Hongyun und Xingyun, die nun zusammengelegt wurden. „Das Land will seine Ressourcen bündeln und auf schnellen Fortschritt dringen“, so das chinesische Wirtschaftsmagazin Caixin.

Gefahren im All

Sollte China seine Pläne in die Tat umsetzen, dürfte es in Zukunft ziemlich voll werden im Erdorbit. Denn auch die anderen Unternehmen planen mit vielen Satelliten im All. So hat Elon Musk mit seinem Starlink-Netzwerk bereits mehr als 1.600 Satelliten im Betrieb. Bei Oneweb sind es immerhin gut 200. Amazon ist noch nicht im All vertreten, plant mit dem Projekt Kuiper aber dies ebenfalls.

 

Laut dem Raumfahrtexperten Jonathan McDowell vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts, könnte es bald eng und gefährlich werden im All, vor allem für die Raumfahrt und in Kombination mit dem ohnehin schon vorhandenen Weltraummüll. „Ich denke, eine größere Kollision ist an einem Punkt unausweichlich“, sagt der Astrophysiker der Deutschen Presse-Agentur. Eine weitere Folgeerscheinung dürfte immer mehr Lichtverschmutzung durch die Reflexion des Sonnenlichts auf Solarpanelen der Satelliten sein, die den natürlichen Nachthimmel verändern. „Die niedrigeren Umlaufbahnen in 500 Kilometern Höhe, die von Starlink benutzt werden, sind nicht so schlimm, könnten uns aber auch einige Probleme bereiten“, fürchtet der Astrophysiker.

Quelle: dpa

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