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Nov 15 2017

 von: A_Rein

Vodafone hat seinen Geschäftsbericht zum zweiten Quartal 2017 / ersten Halbjahr 2017 veröffentlicht, der interessante Einblicke in die Festnetz-Sparte des Anbieters gewährt. Das Kabelglasfaser erfreut sich großer Beliebtheit, über 50 Prozent des Umsatzes generiert der Netzbetreiber durch dieses Segment. Ambitioniert: Bis 2021 will Vodafone einem Drittel der Deutschen einen Gigabit-Anschluss bieten.

Vodafone Geschäftsbericht zeigt Beliebtheit des Kabelinternets auf

Während die Telekom auf VDSL-Vectoring setzt und auch seinen Glasfaserausbau verstärkt, setzt die rote Konkurrenz wie gehabt auf eine Internetanbindung über das Koaxialkabel. Der Erfolg gibt Vodafone recht, denn 576 Millionen Euro des Festnetz-Serviceumsatzes in Q2 2017 kam durch das Kabelglasfaser. Damit erwirtschaftete dieser Geschäftsbereich mehr als 50 Prozent der Festnetz-Sparte des Netzbetreibers. Insgesamt nahm Vodafone durch seine Kabel-Teilnehmer in der ersten Jahreshälfte 2017 rund 1,1 Milliarden Euro ein, was einem Plus von 5,1 Prozent entspricht. Mittlerweile zählt das Unternehmen fast 3,5 Millionen Kunden zu seinem „größten Kabelglasfasernetz Deutschlands“. Zuletzt gesellten sich 9,2 Prozent zusätzliche Kunden dazu, die über den Kabelanschluss der Düsseldorfer angeschlossen sind.

Weitere Details zum Vodafone-Umsatz

Immerhin 3 Prozent konnte das Telekommunikationsunternehmen im Vergleich zum Vorjahresquartal bei seinem Umsatz im gesamten Festnetzbereich zulegen. Dafür sorgten unter anderem 95.000 neue Breitbandkunden. Allgemein verzeichnete Vodafone einen Serviceumsatz von rund 5 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 1,1 Prozent entspricht.

Gigabit-Internet im Fokus

Die Nachfrage nach einer schnellen Breitbandanbindung ist hoch, so sollen sich momentan 60 Prozent der Neukunden für mindestens 200 Mbit/s entscheiden. Vodafone will so schnell wie möglich den 12,6 Millionen Haushalten im Verbreitungsgebiet eine Bandbreite von bis zu 1 Gbit/s im Download offerieren. Bis 2021 sollen bereits ein Drittel aller Teilnahme zur Gigabit-Übertragung greifen können. Die aktuelle Lage sieht vielversprechend aus, denn schon jetzt sind 500 Mbit/s in knapp 130 Städten verfügbar, flächendeckend sind es 200 Mbit/s. Ein Viertel aller Nutzer kann bisher mit 400 Mbit/s bedient werden.


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