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Jun 15 2012


Die 6.000 Seelen Gemeinde Hohenstein im Rheingau-Taunus-Kreis hatte lange Zeit einen Ruf als die Ortschaft mit der schlechtesten DSL-Anbindung im gesamten Kreis. Doch diese Phase hat die hessische Kleinstadt mittlerweile überwunden. Sämtliche Haushalte können sich nun über eine schnelle Internetverbindung freuen.

Bis zu 50 Mbit/s

Ein Jahr lang wurde in Hohenstein gearbeitet und Anfang Mai wurde sie fertig gestellt. Die 25 Kilometer lange Glasfasertrasse, die alle Ortsteile mit schnellem breitbandigen Internet versorgt. Nun müssen die Bewohner keine quälenden Wartezeiten mehr in Kauf nehmen, wenn sie datenhungrige Anwendungen im Internet nutzen möchten, sondern können schnell und entspannt im World Wide Web surfen. Auch der Hohensteiner Bürgermeister Hans-Jürgen Finkler ist zufrieden mit dem Ergebnis: „Es war eine Mammutaufgabe, die zwischen Gemeinde, Bauunternehmern, Verkehrsbehörde, der SÜWAG und der Telekom zu organisieren war“, erklärt er. Diese ist nun bewältigt und den Bewohnern stehen damit Übertragungsraten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung. 97 Prozent, also nahezu alle Haushalte, können dabei mit Geschwindigkeiten von 6 bis 16 Mbit/s rechnen. Übertragungsraten von 25 bis 50 Mbit/s stehen immerhin knapp 70 Prozent der Haushalte zur Verfügung. Uploadraten sind mit bis zu 10 Mbit/s möglich. Bürgermeister Finkler ist damit sehr zufrieden. „Damit sind die vertraglich zugesicherten Leistungswerte durch die Telekom weit überschritten, ohne dass Hohenstein zusätzlich Kosten entstanden sind“, berichtet er.

Ausbau im Juli beendet

Tatsächlich nutzen können ihren neuen Internetanschluss allerdings noch nicht alle Haushalte in der Gemeinde. Das Problem: Zum Teil müssen die Verteilerkästen noch nachgerüstet werden, damit auch alle Haushalte, die einen Antrag gestellt haben, angeschlossen werden können. Die Telekom ließ allerdings verlautbaren, dass bis Ende Juli jeder seinen DSL-Anschluss haben werde. Neben dem Bonner Konzern werden das Netz auch noch andere Anbieter betreiben, sodass die Kunden zwischen den einzelnen Angeboten wählen können. Momentan gibt es Überlegungen, ein weiteres Hochleistungsnetz in der Gemeinde auszubauen. Dieses könnte dann speziell Unternehmen zur Verfügung stehen. Erforderliche Leerrohrre für den Ausbau sind bereits vorhanden. Vor allem für die Nachfrage nach Wohnungen oder Geschäftsräumen hätte das mit Sicherheit einen positiven Einfluss.

Weiterführendes

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Quelle: Pressemeldung-Hessen.de


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