« News Übersicht

Jun 18 2015


Besitzer der populären AVM-Router FRITZ!Box 7490, 7390, 7360, 7330 und 7272 erhalten ab sofort ein neues Beta-Update mit vielen Optimierungen. Die neue Labor-Version bringt hauptsächlich Neuerungen für Kunden von der Deutschen Telekom und von Vodafone, doch auch das Vectoring wurde angegangen. Einen höheren VDSL-Datendurchsatz soll durch eine verbesserte Übertragung gewährleistet werden.

Mehr Geschwindigkeit beim heimischen Internet

AVM gibt einen gesteigerten Datendurchsatz für das Vectoring mit Einführung des neuen Updates an. Dank der neuen Funktion Impulse Noise Protection, soll sich das Signal-Rausch-Verhalten verbessern. Zudem wurde durch einer Verringerung der Latenz bei HTTP-Abfragen beim Aufruf von Internetseiten ebenfalls eine höhere Geschwindigkeit erreicht. Abschließend sei noch die erweiterte DSL-Fehlerdiagnose erwähnt, welche bei etwaigen Problemen unter die Arme greift.

Was bringt das Update hinsichtlich VoIP?

Die Deutsche Telekom und Vodafone sind auf den Zug der IP-Telefonie aufgesprungen. Die Kunden beider Internetanbieter werden mittels der neuen Labor-Version durch den Einrichtungsprozess geleitet. Dafür sorgt ein neuer Assistent innerhalb der Benutzeroberfläche, der simpel von Festnetz auf IP-Telefonie umstellen kann. Die bestehenden Rufnummern werden dann von selbst als VoIP-Nummern übernommen. Ein manuelles Eingreifen des Nutzers ist nicht nötig.

Was bringt das Update für Vodafone-Kunden?

Für Konsumenten des Düsseldorfer Telekommunikationsanbieters wurde die Erstinstallation der FRITZ!Boxen optimiert. So soll eine neue Bewertung des Kennwortes zu mehr Sicherheit führen und im Bereich Sonderrufnummern hat sich ebenfalls etwas getan. Um kein Opfer von Betrügern zu werden, wurde die Einrichtung von Rufumleitungen zu Sonderrufnummern entfernt.

Telnet-Schnittstelle abgeschafft

Die Entwicklerschnittstelle Telnet wurde mit der neuen Labor-Ausführung gestrichen. Der Grund sei das versehentliches Aktivieren über einen Tastencode am Telefon gewesen. Zwar lässt sich Telnet wieder abschalten, um den Hinweis von „nicht unterstützte Änderungen“ von der FRITZ!OS-Startseite zu entfernen, ist aber ein Recovery notwendig. Zudem können über aktiviertem Telnet auch schädliche Eingriffe in der FRITZ!Box vorgenommen werden. Deshalb werden auch Geräte, die diese Funktion eingeschaltet haben, nicht vom AVM-Support unterstützt.

 

Wer das manuelle Einspielen der neuen Firmware nicht scheut, der kann unter folgendem Link seine FRITZ!Box 7490, 7390, 7360, 7330 oder 7272 auf den neuesten Stand bringen. Der Eingriff geschieht auf eigene Verantwortung.



1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Wie hat Ihnen der Beitrag gefallen?)
Loading...

Ihre Meinung zum Thema



97 − = 87






Alle Angaben wurden nach bestem Wissen und Recherchen erstellt, verstehen sich aber ohne Gewähr auf Richtigkeit!
© vdsl-tarifvergleich.de