Wer bietet VDSL?

VDSL Anbieter Deutschlands im Überblick


Hier finden Sie alle Anbieter für VDSL-Internet in der Übersicht. Dazu wichtigste Fakten, etwa zur Vertragslaufzeit und besonderen Merkmalen. Des Weiteren besteht direkt die Möglichkeit zur Prüfung der Verfügbarkeit beim Anbieter und die Durchführung eines Tarifvergleiches. Und Sie erhalten wertvolle Infos über aktuelle Testberichte - z. B. die von der Stiftung Warentest.

In den letzten Jahren hat die Vielfalt der Angebote stark zugenommen. Lange Zeit lag die Zahl der VDSL-Anbieter recht deutlich unter denen für DSL. Dieser Abstand ist, nicht zuletzt durch zahlreiche Übernahmen, mittlerweile deutlich geschrumpft. Praktisch alle größeren Breitbandanbieter führen heute schnelle VDSL-Zugänge im Angebot. Im Zuge der fortschreitenden Marktkonsolidierung, ist Vielfalt mittlerweile insgesamt recht überschaubar. Der positive Effekt für Verbraucher: Mehr Übersichtlichkeit und Transparenz. Im Folgenden haben wir für Sie eine Kurzübersicht aller Anbieter mit einigen wichtigen Eckdaten zusammengestellt.


1.

Telekom

Deutsche Telekom
  • Telekom-Telefonanschluss nötig (im Preis bereits enthalten)
  • moderne und zukunftsweisende Angebote, wahlweise mit TV (IPTV)
  • VDSL-Tarife mit 50 MBit bis 100 MBit (via Vectoring)
  • derzeit beste Verfügbarkeit - bis Ende 2014 erreichte die Versorgung fast 100 Städte
  • regelmäßig tolle Vorteilsaktionen für Onlinebesteller
  • etwas höhere Preise als Konkurrenz - dafür Marktführer
  • 24 Monate Vertragslaufzeit
  • Leserwahl "connect" - Platz 1 "Bester VDSL-Anbieter" (Magazin: Ausgabe 07/2010)
  • Stiftung Warentest Sieger "gut" (2,0) - 1. Platz [Magazin: "test" Ausgabe 11/2008]

Die VDSL-Angebote der Telekom gibt es als Tripleplay-Pakete "Magenta Zuhause Entertain" mit digitalem Fernsehen oder als Doppelflat-Variante. Letztere enthalten keinen TV-Anschluss und nur eine Surf- und Festnetzflat. Die Tarife dazu heißen "Magenta Zuhause".



2.


1und1 

1und1
  • seit September 2009 erhältlich
  • basiert auf Bitstream bzw. VDSL-Resale der Dt. Telekom (kein eigenes Netz)
  • bietet seit 2015 auch IPTV
  • Verfügbarkeit deckt sich also mit der Telekom
  • damals erster, alternativer VDSL-Anbieter neben der Dt. Telekom
  • VDSL bereits ab 39.99 € monatlich und gute Hardware (AVM)
  • Vectoring-Tarife mit bis zu 100 MBit im Angebot
  • auf Wunsch auch ohne Mindestvertragslaufzeit
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3.


Vodafone

Vodafone
  • seit Dezember 2010 verfügbar
  • gute Preise und tolle Sonderaktionen bei Onlinebestellung
  • Anbieter kombiniert eigenes VDSL-Netz und kooperiert mit der Telekom
  • Tarife mit 50 MBit bis 100 MBit/s (Vectoring)
  • optional auch mit IPTV (Vodafone TV)
  • 24 Monate Vertragslaufzeit
  • 1. Platz im Test der "Connect 02/2011 - Fazit: Vodafone ist bester Festnetzanbieter
  • 1. Platz bei Kundenbewertung der "COMPUTER BILD"
    (Umfrage unter Kunden 2008-2009)
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Vodafone bietet zu seinen Tarifen auf Wunsch auch ein TV-Anschluss. Die Datenrate beträgt bis zu 100 MBit.

Neben der Dt. Telekom und O2 Telefónica, baut man als eines der wenigen Unternehmen eigene Netze für den VDSL-Betrieb aus. Aktuell können darüber zirka 750 Städte bzw. 4 Millionen Haushalte versorgt werden.  Via Bitstream, auf Basis des Hochgeschwindigkeitsnetzes der Deutschen Telekom, erhöht sich die Reichweite allerdings nochmal um ein Vielfaches. Interessenten empfehlen wir einen Test auf der Anbieterseite.





4.


O2

zu www.o2online.de     
  • VDSL bereits ab 34.99 € monatlich
  • sehr günstig
  • Anbieter mit eigenem VDSL-Netz (O2 Telefónica) welches durch eine Kooperation mit der Telekom in der Verfügbarkeit ergänzt wird
  • bietet Tarife mit 50 MBit bis 100 MBit (per Vectoring)
  • optional ohne Mindestvertragslaufzeit
  • leider kein IPTV mehr im Angebot (-)
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Auch O2 ergänzt die Reichweite des eigenen Netzes durch eine Kooperation mit der Telekom. Die Verfügbarkeit ist somit als gut zu bezeichnen. Wer mit einem der Angebote liebäugelt, sollte direkt beim Anbieter einen Verfügbarkeitscheck durchführen. Nach der Übernahme von Alice durch die O2 Telefónica, stellte der Konzern leider den Vertrieb des TV-Paketes ein. Somit bieten aktuell ausschließlich Vodafone und die Telekom IPTV in Verbindung mit VDSL.



5.


congstar

    
  • hat erst seit September 2012 VDSL im Angebot
  • Tochter der Dt. Telekom - daher Verfügbarkeit praktisch identisch mit Telekom
  • recht günstig
  • Tarife auch ohne Vertragslaufzeit erhältlich
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Folgend haben wir für Sie noch eine kleine Übersichtstabelle der wichtigsten Anbietereckdaten zusammengestellt. Durch die Übernahme von Kabel Deutschland durch Vodafone, wird sich in den kommenden Monaten die Abdeckung noch erhöhen. Dann allerdings über ein Hybridnetz VDSL/Kabel.

Anbieter VDSL Datenrate max. Vectoring FTTH Verfügbarkeit Ausrichtung
Dt. Telekom 100 MBit | 40 MBit ja ja ca. 17 Mio. HH bundesweit
Vodafone 100 MBit | 40 MBit ja nein ca. 17 Mio. HH bundesweit
O2 Telefonica 100 MBit | 40 MBit ja nein ca. 17 Mio. HH bundesweit
M-net 100 MBit | 10 MBit unbekannt ja ca. 55 Tsd. HH regional
netcologne 100 MBit | 10 MBit unbekannt ja ca. 240 Tsd. HH regional

Weitere VDSL-Anbieter

Neben den oben genannten, großen und bekannten Vertretern der Telekommunikationsbranche, gibt es noch einige weitere, meist regional agierende Unternehmen, die VDSL bieten. Hier sei insbesondere M-net genannt. Das Unternehmen offeriert die schnellere DSL-Variante in weiten Teilen Bayerns auf Basis eigener Glasfasernetze. Des weiteren soll "primacall" nicht unerwähnt bleiben, die sogenannte Resale-Anschlüsse vertreiben, ebenso wie 1&1. Hier ist auch die Ursache darin zu suchen, warum es offensichtlich nicht mehr Anbieter gibt. Die Basis ist ein gut ausgebautes, weitläufiges Glasfasernetz. Über die dafür nötige, finanzielle Grundlage, ein solches zu betreiben und zu pflegen, verfügen allerdings nur wenige, sehr finanzstarke Konzerne. Etwa Vodafone oder die Telekom. Weitere Kandidaten stehen unserer Ansicht nach daher aktuell nicht auf der „Warteliste“.


Markt und Provider im Wandel

Der hiesige VDSL-Markt war bis 2009 leider nur durch einen Monopolisten besetzt - der Deutschen Telekom. Mit anderen Worten: Es gab nur einen Anbieter, über den interessierte Kunden VDSL beziehen konnten. Konkurrenten, wie 1und1, warteten lange auf ein "OK" der Telekom, um deren Leitungen nutzen zu können. Im Sommer 2009 war es schließlich soweit. Die Telekom lenkte ein und verkündete im März 2009 die Bereitschaft zu einer Öffnung des Marktes. Der Druck von der EU-Kommission und der Bundesnetzagentur auf die Bundesregierung (welche die Telekom bis dahin deckte), wurde anscheinend zu groß. Streitpunkt sind bis heute immer wieder die Gebühren für die Nutzung des Netzes. Wahrscheinlich ein Grund dafür war wohl die Entscheidung von Vodafone Anfang Februar 2011, künftig kein VDSL über Bitstream-Zugänge mehr anzubieten und stattdessen in die unternehmenseigene Netze zu investieren. Eine Entscheidung, welche die Düsseldorfer allerdings im Mai 2013 wieder revidierten und eine erneute Zusammenarbeit mit der Telekom vereinbarte. Diese gilt gleichsam für die VDSL-Vectoring-Anschlüsse. Auch seitens o2 gibt es entsprechende Vereinbarungen.

Vectoring: Wer bietet die neue superschnelle VDSL-Technik?

Hinter Vectoring steht im Wesentlichen eine Verbesserung der heutigen VDSL-Technik, die im besten Falle zu einer Verdoppelung der Datenrate auf 100 MBit führt. Federführend beim Ausbau ist wiederum die Deutsche Telekom. Da Vodafone und O2, wie im vorherigen Abschnitt schon erwähnt, entsprechende Nutzungsvereinbarungen geschlossen haben, profitieren künftig die Nutzer aller Anbieter von den höheren Datenraten profitieren. Die Resale-Anbieter, wie 1&1, ja ohnehin. Seit August 2014 bieten alle Provider Tarife per Vectoring, wenn auch noch in wenigen Regionen Deutschlands. Auch künftig erwarten wir für die Verbraucher keine Vor- oder Nachteile hinsichtlich der Anbieterwahl.


Drosselung: Welche Anbieter wollen weiter "echte Flatrates" bieten?

Es war ein Paukenschlag, als die Telekom Mitte 2013 ankündigte, ab 2016 auch bei VDSL eine Datendrosselung einführen zu wollen. Wer dem ausweichen möchte, sollte vorsorglich nach anderen Anbietern Ausschau halten, die bisher etwaige Pläne dementiert haben. Welche das sind, erfahren Sie hier.



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