Hier finden Sie alle Anbieter für VDSL in der Übersicht. Dazu wichtigste Fakten, etwa zur Vertragslaufzeit und besonderen Merkmalen. Des weiteren besteht direkt die Möglichkeit zur Prüfung der Verfügbarkeit beim Anbieter und die Durchführung eines Tarifvergleiches. Und Sie erhalten wertvolle Infos über aktuelle Testberichte - z. B. die von der Stiftung Warentest.
In den letzten Jahren hat die Vielfalt der Angebote stark zugenommen. Noch liegt allerdings die Zahl der VDSL-Anbieter deutlich unter denen für DSL. Inwiefern sich an dieser Situation in nächster Zeit etwas ändert, lässt sich nur schwer prognostizieren. Wir gehen jedoch nicht davon aus. Der positive Effekt für Verbraucher: Mehr Übersichtlichkeit und Transparenz.
1. |
Telekom |
|
|
Die VDSL-Angebote der Telekom gibt es als Tripleplay-Pakete ("T-Entertain Comfort VDSL", und "T-Entertain Premium VDSL") mit digitalem Fernsehen oder als Doppelflat-Variante. Letztere enthält kein TV-Anschluss und nur eine VDSL-Flatrate samt Festnetzflat. Der Tarif dazu heißt "Call & Surf Comfort VDSL". VDSL kann bei der Telekom mit flotten 25 MBit/s oder mit rasanten 50 MBit/s gebucht werden. |
|
1und1 |
![]() |
|
|
|
![]() |
|
Vodafone baut als einziger Anbieter neben der Dt. Telekom und O2 Telefónica unternehmenseigene Glasfasernetze für den VDSL-Betrieb aus. Aktuell können zirka 750 Städte versorgt werden. Vorzugsweise baut Vodafone in Städten mit vergleichsweise geringer Einwohnerzahl. In den Großstädten dominiert die Deutsche Telekom. |
|
|
|
|
|
Neben den oben genannten, großen und bekannten Anbietern der Telekommunikationsbranche, gibt es noch einige weitere, meist regional agierende Unternehmen, die VDSL bieten. Hier sei insbesondere M-net genannt. Das Unternehmen offeriert in Teilen Bayerns VDSL auf Basis eigener Glasfasernetze. Des weiteren soll "primacall" nicht unerwähnt bleiben. Primacall vertreibt im Übrigen sogenannte Resale VDSL-Anschlüsse, ebenso wie 1&1. Hier ist auch die Ursache darin zu suchen, warum es offensichtlich nicht mehr Provider gibt. Die Basis ist ein gut ausgebautes, weitläufiges Glasfasernetz. Über die dafür nötige, finanzielle Grundlage ein solches zu betreibt und zu pflegen, verfügbaren allerdings nur wenige, große Unternehmen.
Weitere Anbieter für VDSL-Internetzugänge stehen unserer Ansicht nach daher aktuell nicht auf der „Warteliste“.
Der hiesige VDSL-Markt war bis 2009 leider nur durch einen Monopolisten besetzt - der Deutschen Telekom. Mit anderen Worten: Es gab nur einen Anbieter, über den interessierte Kunden VDSL beziehen konnten. Konkurrenten wie 1und1 warteten lange auf ein "OK" der Telekom, um deren Leitungen nutzen zu können. Im Sommer 2009 war es schließlich soweit. Die Deutsche Telekom lenkte ein und verkündete im März 2009 die Bereitschaft zu einer Öffnung des VDSL-Marktes. Der Druck von der EU-Kommission und der Bundesnetzagentur auf die Bundesregierung (welche die Telekom bis dahin deckte), wurde anscheinend zu groß. Streitpunkt sind nach wie vor noch die Gebühren für die Nutzung des Netzes. Wahrscheinlich ein Grund dafür war wohl die Entscheidung von Vodafone, Anfang Februar 2011 künftig kein VDSL über Bitstream-Zugänge mehr anzubieten, sondern ausschließlich über unternehmenseigene Netze. Mittlerweile bieten 4 überregionale und einige kleinere, regionale Unternehmen die leistungsstarken VDSL-Anschlüsse.