VDSL für Gamer

Highspeedinternet für Computerspieler


VDSL perfekt für Gamer!
Onlinespiele per PC oder Playstation, sind für viele ein beliebtes Hobby. Dies zehrt nicht nur am Geldbeutel für leistungsfähige Hardware, sondern stellt auch spezielle Ansprüche an die genutzte Internetleitung. Ein flottes Online-Match verlangt nach einem leistungsfähigen Breitbandanschluss mit niedrigen Latenzzeiten. Die VDSL-Technik garantiert extrem kurze Paketlaufzeiten - deutlich unter dem Niveau herkömmlicher ADSL-Anschlüsse. Neben Glasfaser (bisher kaum verfügbar), gilt VDSL daher als die perfekte Lösung für Gamer. Hohe Bandbreiten und geringe Pingzeiten, sind bei diesem Standard selbstverständlich. Mit 50 bis 100 MBit/s jagen die Daten auf den Rechner. Gesendet wird mit 5, 10 oder sogar bis zu 40 MBit/s (Vectoring). Selbst schnelle Kabel-Flatrates stoßen beim Upload nicht in diese Dimensionen vor – da endet die Performance meist bei 5-6 MBit. Aber auch Gamer, die selten online spielen, sind mit Flats jenseits der 16 MBit/s gut beraten. Denn Spieledemos belegen schnell mehrere Gigabyte. Und alleine der aktuelle Grafiktreiber von Nvidia verlangt nach einem gut 200 MB umfassenden Download.

Die folgende Grafik zeigt anschaulich, wie schnell der Download von 200 MB mit einem VDSL-Anschluss geht. Und zwar im Vergleich zu einem DSL-Zugang mit 2000 oder 16.000 Kbit/s.



Und die Latzenzzeiten (RTT)?

Die meisten Spieler wissen bereits, dass nicht allein die Datenrate den Unterschied macht. Wesentlich wichtiger für den Spielerfolg sind letzten Endes niedrige Ping-Werte. Jede Breitbandtechnik weist bestimmte Grenzen auf. Ideale Werte für Onlinegamer liegen bei unter 50 Millisekunden. Darüber kann es unter Umständen zu Einschränkungen kommen, obgleich das natürlich auch spielabhängig ist. Aber 50 ms sind ein guter Richtwert, wobei gilt: Weniger ist tendenziell besser. Internet via Satellit und UMTS zum Beispiel sind gänzlich ungeeignet, da beide Techniken üblicher Weise Ping-Zeiten von 100 - 250 ms aufweisen. Viel zu langsam also. Bei DSL kann man zwischen 40 (Fastpath) und 100 ms erwarten. VDSL-Nutzer hingegen profitieren von sehr schnellen Pings im Bereich von 15 - 30 ms. Lediglich Fiber to the home (FTTH) toppt dies – da können gut und gerne 5 - 20 ms erreicht werden. Die Nachteile von  FTTH, sind zum einen die in Deutschland noch sehr niedrige Verfügbarkeit und nicht zuletzt die deutlich höheren Kosten.


Die Games werden besser - die Ansprüche steigen...

Die Masse der zu übertragenen Daten kann für Gamer ziemlich schnell in die Höhe schnellen. Onlinegames werden grafisch immer realistischer, was sich beim Download in teils zweistelligen Gigabyte-Größe äußert. Die meisten Titel können heute über hauseigene Streamingplattformen der Hersteller geladen und erworben werden. Einschließlich aller Updates, Erweiterungen und Demos. Populär sind "Steam" von Valve und "Origin" von Elektronik Arts.  

Origin Streaming-Client von Elektronic Arts


Und nicht nur bei der Grafik - auch beim Sound will man schließlich keine Abstriche machen. Zusatzfunktionen, z.B. Echtzeit-Kommunikation via Teamspeak mit anderen Spielern, erhöhen neben dem Fun-Faktor auch den Traffic. Kurz und gut - die Ansprüche an die Leistung des Internetzugangs steigt für Gamer ebenso, wie die Hardwareanforderungen.

Wir raten daher ambitionierten Spielern den Griff zu einem VDSL-Zugang oder zumindest einem extra schnellen DSL-Anschluss mit 16 MBit/s. Spezielle VDSL-Angebote gibt von immer mehr Telekommunikationsanbietern, wie zum Beispiel 1und1 oder Vodafone. Nutzen Sie für eine erste Übersicht einfach unseren Tarif- und Anbietervergleich. Das spart Zeit und Geld.

Achtung Drossel!?

Jahrelang war eine leitungsbasierte Internet-Flatrate eine "echte" Flatrate. Die sogenannte Drosselung gab es praktisch nur im Mobilfunkbereich, z.B. bei LTE oder UMTS. Doch Mitte 2013 brachte die Telekom einen Stein ins Rollen, der mittelfristig alle betreffen könnte. Ursprünglich plante die Telekom, ab 2016 die Limitierung für sämtliche Breitbandzugänge,  also auch VDSL und FTTH, einzuführen. Dieses Vorhaben wurde vorerst wieder auf Eis gelegt. Anders bei O2: Hier gibt es bereits seit Ende 2013 eine Drosselungsklausel namens "Fair Use Mechanik". Mehr dazu erfahren Sie hier im Anbieterprofil. Andere Provider könnten und werden aller Wahrscheinlichkeit nach mittelfristig gleichziehen. Wer also sehr viel Downloads tätigt, sollte diesen Aspekt bei der Wahl seines Anbieters künftig mit einbeziehen. Welche VDSL-Anbieter noch keine Drosselung eingeführt haben bzw. wie eine solche im Einzelfall aussieht, erfahren Sie hier.



Alle Angaben wurden nach bestem Wissen und Recherchen erstellt, verstehen sich aber ohne Gewähr auf Richtigkeit!
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