FTTH - (Fibre-to-the-Home = Glasfaser bis in die Wohnung)


Bei der FTTH-Ausbautechnik wird das Glasfaserkabel bis zur oTAE (optische Telekommunikationsanschluss Einheit) geführt. Diese befindet sich normalerweise in der Wohnung. Wenn alle Wohnungen in einem Gebäude mit FTTH versorgt sind fällt auch die ONU (optische Netzwerkeinheit) weg, da jetzt die zentrale Signalumwandlung von optischen Signalen auf elektrische Signale wegfällt.

Mit der FTTH Technik sind sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeiten erreichbar. 100 MBit/s im Download und theoretisch auch mehr, sind kein Problem. Damit stellt FTTH die für den Endkunden beste Glasfaserausbauart dar. Allerdings ist FTTH am wenigsten verbreitet, weil sie sehr teuer ist. In Deutschland ist uns kein Unternehmen bekannt, was FTTH im privaten Endkundenbereich einsetzt. Wohl aber das ähnliche FTTB. Dennoch ist FTTB keinesfalls Wunschdenken, wie die Schweizer beweisen. Dort hat eine Volksabstimmung(!) 2007 dafür gesorgt, das sukzessive die Stadt per FTTH-Verlegung ausgestattet wird. Dafür wurde ein Budget von 200 Mio. SFR (~ 135 Mio. Euro) freigemacht.

Eine weitere Netzausbauweise ist FTTC.

Illustration der unterschiedichen Ausbauweisen bei VDSL


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