Fibre to the Home

FTTH = Glasfaser bis in die Wohnung


Das Breitbandnetz der Zukunft besteht durchgehend aus Glasfaserleitungen – vom Provider bis hin zur Wohnung des Kunden. Dabei sprechen Fachleute abkürzend von FTTH. Doch aus Kostengründen wird heute überwiegend noch eine Mischbauweise verwendet. Doch das Netz von Morgen besteht zu 100 Prozent aus fiberoptischen Leitungen. Im Folgenden wollen wir kurz die Vorteile beleuchten und zeigen, wo die Unterschiede zwischen FTTC, FTTH und FTTB liegen.


Was ist FTTH genau?

FTTH steht abkürzend für „Fibre to the Home” und bedeutet frei übersetzt so viel, wie “Glasfaser bis zur Wohnung”. Bei dieser Ausbautechnik wird das Glasfaserkabel komplett bis zur oTAE (optische Telekommunikationsanschluss-Einheit) geführt. Diese befindet sich normalerweise in der Wohnung bzw. im Haus. Wenn auf dem Weg zum Kunden keine Kupferleitungen mehr genutzt werden, kommt die VDSL-Technik nicht mehr zum Einsatz, welche heute noch dominiert. Dann handelt es sich sozusagen um "reines" Glasfaser-Internet. Mit Netzanschlüssen auf FTTH-Basis, sind sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeiten erreichbar. 1000 MBit/s im Download und theoretisch auch mehr, sind kein Problem. Damit stellt FTTH die für den Endkunden beste Glasfaserausbauart dar. Allerdings ist FTTH in Deutschland auch am wenigsten verbreitet, da der Ausbau sehr teuer ist. Führend beim Ausbau des bundesweiten Fiber-Netzes ist zurzeit die Deutsche Telekom. Seit 2012 werden unter der Regie des "Rosa Riesen" sukzessive die ersten Regionen und Städte erschlossen. Ein Unterfangen, welches Milliarden verschlingt. Mittlerweile stehen Glasfaser-Flatrates für rund 6.6 Prozent der Haushalte zur Verfügung und können gebucht werden. In den kommenden Jahren plant die Telekom den Glasfaserausbau weiter voranzutreiben.

Ergänzung zum Thema: Eine weitere Netzausbauweise ist FTTC.

Illustration der unterschiedichen Ausbauweisen bei VDSL



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