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Sep 09 2015


Die IFA 2015 ist Geschichte. In diesen Minuten schließt die Branchenschau, die in diesem Jahr mächtig große Fernsehgeräte, intelligente Kühlschränke, neueste Smartphones und viel, viel Vernetzung zeigte. Wir haben das wichtigste für Sie zusammengefasst.

Adieu IFA 2015

Was wäre eine Messe ohne anschließender Erfolgsmeldung. In diese Regel reiht sich auch die diesjährige IFA ein, die tatsächlich mit einigen Erfolgen schließen konnte. Messe Berlin Chef Dr. Christian Göke spricht gar von der „erfolgreichsten IFA aller Zeiten“. Und diese Zeiten dauern schon über 90 Jahre an – 1924 fand die erste Internationale Funkausstellung in Berlin statt. Die Messe, die heute Abend nach sechs Tagen zu Ende ging, konnte einen leichten Besucheranstieg um 5.000 gegenüber dem Vorjahr verbuchen. Insgesamt strömten etwa 245.000 Laien und Fachbesucher auf die IFA.

 

Letztere – das eigentlich interessanter Publikum für die Aussteller – waren zu über 50 Prozent aus dem Ausland angereist, ebenfalls ein Novum. Und sie haben offensichtlich gut gefüllte Brieftaschen mitgebracht, denn mit 4,35 Milliarden Euro kam ein beachtliches Ordervolumen für die 1.645 Aussteller zusammen. In einer Pressemitteilung des Messeveranstalters gfu heißt es dazu, die IFA sei die „weltweit bedeutendste Messe für Industrie und Handel zu Beginn der verkaufsstärksten Zeit des Jahres, dem Weihnachtsgeschäft“. Die Messe habe damit in jedem Jahr eine treibende Kraft für die Branche und könne das Wachstum entscheidend befördern, ist sich gfu-Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Joachim Kamp sicher: „Wachstum entsteht nur durch Innovation und Innovationen sind seit über 90 Jahren das Herzstück der IFA“.

Vernetzung als Kernthema

Das Kernthema der diesjährigen Technikschau war klar die Vernetzung aller Geräte im Haushalt. Was in der Industrie längst Einzug gehalten hat, soll nach Willen der Hersteller auch im privaten die Norm werden. Und die Angebote klingen verlockend: Ein Kühlschrank, der mittels eingebauter Kamera aus der Ferne auf dem Smartphone zeigt, was für das Abendbrot fehlt. Vergessen, die Waschmaschine anzuschalten? Kein Problem – von unterwegs anschalten, ist man zu Hause ist die Wäsche fertig. Vom Datenaustausch zwischen Smartphone, Fernseher und Laptop ganz zu schweigen. Dass das technisch möglich ist, daran ließen die IFA-Aussteller keinen Zweifel. Ob es sich durchsetzt, wird der Praxistest im Alltag zeigen. Ein wichtiger Schritt wird in jedem Fall eine leistungsfähige Infrastruktur sein, egal ob via Glasfaser oder Mobilfunk, denn die benötigten Datenmengen werden immer weiter ansteigen.

2016 kommt die IFA auch nach China

Dass längst nicht mehr nur Produktion sondern auch Innovation immer öfter aus China kommt, ist in der Branche kein Geheimnis. So scheint es nur folgerichtig, wichtige Messen nicht mehr nur in westlichen Staaten abzuhalten, mag sich die gfu gedacht haben und hat angekündigt, im kommenden Jahr erstmals eine Messe nach dem Strickmuster der IFA in China zu veranstalten.

Quelle: gfu


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Autor: Sebastian Schöne

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