Kabelverlegung - VDSL-Ausbau - Dt. Telekom Presse
Im Jahre 2011 erwarten wir den Markteintritt weiterer Unternehmen. Diese agieren wahrscheinlich dann als Reseller der Telekom, wie dies z. B. 1und1 bereits vorlebt. Ein weiterer heißer Kandidat für eigene VDSL-Angebote wäre O2. Der Mutterkonzern O2 Telefónica unterhält selber Netze, die für VDSL genutzt werden können. Der Anbieter Alice, der seit 2010 zu O2 gehört, bietet schon Tarife mit bis zu 50 MBit/s über dieses Netz an. Zudem soll die Marke „Alice“ langsam verschwinden. O2 wird daher künftig VDSL mit großer Wahrscheinlichkeit unter eigenen Namen vermarkten.
Im Januar 2011 kündigten NetCologne und Vodafone eine Kooperation für die Stadt Köln an. DNS:Net baut im Havelland VDSL aus.
Telekom baut VDSL in mindestens 10 weiteren Städten aus:
Im Februar kündigte die Deutsche Telekom an, den VDSL-Ausbau 2011 weiter vorantreiben zu wollen. Vorrangig mit moderner FTTH-Bauweise. Der Weg zur Gigabitgesellschaft, so die Telekom, ist nur mit Vollglasfaserlösungen möglich. In (ferner) Zukunft sollen Internetanschlüsse mit 1000 Mbit keine Utopie bleiben. Die neuen Städte, in denen VDSL noch 2011 VDSL verfügbar sein soll sind:
Brühl, Braunschweig*, Henningsdorf, Rastatt, Offenburg, Potsdam*, Mettmann, Kornwestheim, Neu-Isenburg und Hannover*. In den mit *Stern gekennzeichneten Städten wird die Verfügbarkeit erhöht.
VDSL-Tarifvergleich.de verfolgt weiterhin für Sie die Entwicklung. Im Newsbereich finden Interessenten regelmäßig die neuesten Updates.
Insellösungen ausbauen:
Was bisher kaum bekannt ist – die Telekom hat mindestens seit 2007 VDSL in über 750 Orten installiert. Damit wäre ein Großteil der Deutschen Bevölkerung mit VDSL versorgbar. Allerdings wird dies noch nicht offen beworben. Denn meist gibt es VDSL dort dann nur im Umkreis von rund 1km um den errichteten Verteiler. Zu groß wäre also die Zahl derer, die leer ausgehen. Hier schlummert also noch viel, viel Potenzial für weitere Ausbaumaßnahmen.
Eine weitere Prognose für 2011 fällt schwer. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird vorrangig die Verfügbarkeit für VDSL in den Städten wachsen, wo es schon teilweise erhältlich ist. Aber auch die ersten nicht-städtischen Gebiete könnten ausgebaut werden. Weitere Preissenkungen erachten wir als möglich.
Weise Flecken auf der Breitband-Landkarte
Bild: Vodafone
Wettbewerb formierte sich: Bis Ende des Jahres gab es immer noch keinen Wettbewerb auf dem Markt. Die Deutsche Telekom war nach wie vor ein Quasimonopolist in Sachen VDSL. Die Preisverhandlungen der Wettbewerber, zur Nutzung der Telekom-Glasfaserinfrastruktur, zogen sich bis in den Sommer 2009. Dann endlich traten langsam die ersten Anbieter mit eigenen Tarifen auf. Allen voran 1und1. Dennoch kann man die Entwicklung bis dahin als eher zäh beschreiben. Nach einem Schritt vor, ging es meist wieder einen Schritt zurück. Wir führen übrigens seit Jahren die Entwicklungen zu diesem Thema in einer Übersicht fort. Die Querelen hemmten einerseits die rasche Verbreitung von VDSL. Andererseits regte der harte Kurs der Telekom den weiteren Netzausbau der Wettbewerber mit Sicherheit an. Denn diese müssten vermeintlich hohe Entgelte für die Leitungsmiete zahlen. Das machte den Ausbau eigener Netze zunehmend attraktiver. Vodafone ist dieser Hinsicht in Deutschland führend.
Die ersten VDSL-Anschlüsse in Deutschland gab es von der Deutschen Telekom. Zu Beginn im Jahre 2006 nur in 10 Städten und in sehr begrenzter Anzahl. Zwei Jahres später, im Herbst 2008, war die neue Breitbandtechnik bereits in den 40 größten Städten Deutschlands verfügbar. Noch im selben Jahr sollten 10 weitere Städte hinzukommen. Dieses Vorhaben ist mittlerweile erfolgreich umgesetzt. Allem Anschein nach, ist der damalige Ausbauplan der Telekom recht problemlos realisiert worden. Folgende Städte wurden 2008 erfolgreich ans VDSL-Netz angeschlossen. Klicken Sie einfach auf Ihre Stadt, um mehr zur Verfügbarkeit und zu den Tarifen zu erfahren.
Erfurt, Kassel, Aachen, Braunschweig, Magdeburg, Neuss, Saarbrücken, Ulm, Würzburg, Regensburg, Böblingen, Mönchengladbach und Oldenburg.
des weiteren:
Kiel, Potsdam, Lübeck, Oberhausen, Rostock, Bielefeld, Solingen, Krefeld und Hagen