Fibre-to-the-Building

FTTB = Glasfaser bis zum Gebäude


Beim Netzausbauverfahren FTTB, wird das Glasfaserkabel bis zum oAPL (optischer Anschlusspunkt des allgemeinen Leitungsnetzes) geführt. Dieser befindet sich bei FTTB meistens im Keller eines Gebäudes. Die Glasfaserverbindung wird also kurz vor der Wohnung oder des Büros beim Endkunden terminiert.


Die weitere Verkabelung vom oAPL bis zum Teilnehmer selbst erfolgt dann mit Kupferleitungen. Also  einem herkömmlichen Verzweigungskabel. Im Unterschied etwa zum Ausbauverfahren FTTC, ist die zu überbrückende Entfernung mit metallischem Kabel (NoFibre) wesentlich kürzer. Meist nur 10 - 50 Meter. Daher sind bei FTTB noch attraktive Datenübertragungsraten bei VDSL von 50-100 MBit/s im Download realisierbar. Künftig wahrscheinlich sogar noch mehr. Denn es gilt: Je kürzer die ohne Glasfaser zu überbrückende Distanz, desto höher die Leitungsgüte ohne Dämpfungsverluste. Letztere treten bei kupferbasierten Kabelübertragungen auf.


Im Gegensatz zu FTTH, kommt das Verfahren FTTB immer häufiger zum Einsatz. Insbesondere beim Neuausbau des VDSL-Netzes. Das Unternehmen M-Net ist hier insbesondere zu nennen, welches in weiten Teilen Bayerns den VDSL-Ausbau voran treibt. Meist via FTTB. Aber auch die Deutsche Telekom will künftig verstärkt auf FTTB bzw. FTTH setzen, wie der Konzern erstmals im November 2010 ankündigte. Ab Mitte 2012 vertreibt die Telekom erstmals reine Fiber-Anschlüsse mit bis zu 200 Mbit Datenrate. Mehr zu den Angeboten finden Sie hier.



Illustration der unterschiedichen Ausbauweisen bei VDSL



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