Stuttgart

Ratgeber zur VDSL Verfügbarkeit in Stuttgart


Die Landeshauptstadt Baden-Württembergs verfügt über ein dicht ausgebautes VDSL-Netz und damit eine sehr gute Verfügbarkeit. Kein Wunder, denn als die Deutsche Telekom 2006 zehn Städte für den Start des VDSL Ausbaus auswählte, gehörte Stuttgart mit zu den Favoriten. Dies macht sich nicht nur im Innenstadtbereich positiv bemerkbar, sondern auch viele Randbezirke profitierten schon vom Ausbau des VDSL-Highspeednetzes, wie wir noch zeigen werden.

Es gibt zwei Möglichkeiten der Verfügbarkeitsprüfung. Zum einen bietet die Dt. Telekom den Check über die Eingabe der Festnetztelefonnummer an, zum anderen gibt es hier eine Karte, die die VDSL-Verfügbarkeit nach Stadtteilen relativ genau anzeigt.

Weiße Flecken – kein VDSL verfügbar?!

Stuttgart
Anfang 2021 entdeckten wir auf der Ausbaukarte für Stuttgart praktisch keine nennenswerten Lücken mehr im zentralen Stadtgebiet. Mal von denjenigen abgesehen, wo ein Ausbau unnötig ist, z.B. im Schlossgarten oder auf dem Killesberg.  Die Verfügbarkeit reicht im östlichen Teil Stuttgarts bis zum Neckar und westlich bis Botnang.

Besonders im Süden gab es in den Vergangenen Jahren immense Fortschritte. So wurden etliche Orte bis über die Stadtgrenze hinaus versorgt. Um nur einige zu nennen: Waldenbuch, Alchtal, Filderstadt, Leinfelden-Echterdingen, Steinenbronn, Böblingen, Sindelfingen, Köngen, Wendlingen Am Neckar, Nürtingen, Köngen, Nötzingen, Wernau, Plochingen, Reichenbach a. d. Fils und Schlierbach.

Im Norden reicht der VDSL-Ausbau bis Kornwestheim. In Kornwestheim ist größtenteils sogar das superschnelle FTTH (Glasfaser) von der Deutschen Telekom verfügbar. Weitere Orte im Norden sind beispielsweise: Möglingen, Ludwigsburg, Remseck Waiblingen, Burgstetten, Erdmannhausen, Marbach am Neckar, Tamm, Asperg, Markgröningen u.v.m.

Westlich bildet der Ort Ditzingen die gedachte Linie. Allerdings sind auch hier neue Regionen hinzugekommen, wie etwa Leonberg, Rutesheim, Kenningen, Sindelfingen, Boblingen, Weil Der Stadt, Neuhausen und Wimsheim.

Die Anbieter

Auf dem Markt der schnellen Internetzugänge in Stuttgart, dominieren derzeit eine Hand voll Provider. Zum einen die Deutsche Telekom, welche mit ihrem VDSL-Netz und Geschwindigkeiten von 50-250 MBit aufwartet und auf der anderen Seite Vodafone mit seinem dichten Kabel-Netz. Dank der Übernahme von Unitymedia, konnte der Konzern zügig die Stadt mit Gigabit-Anschlüssen erobern. Zwar kann VDSL technisch heute schon auf bis zu 250 MBit aufgebohrt werden, dafür ist jedoch die Anbindung via Vectoring nötig. Die nötigen Umstellungen sollen in der Region allerdings erst Stück für Stück vorgenommen werden. VDSL-Tarife können in Stuttgart mitunter ebenfalls via Vodafone oder O2 bestellt werden. Zudem wäre 1&1 noch als 5. Option zu nennen.

Glasfaser: Noch schneller ins Netz

Die Dt. Telekom erschließt in Stattgart immer mehr Regionen sogar mit dem noch schnelleren FTTH, also Glasfaserinternet. Hier sind dann bis zu 1 GBit erreichbar. Verfügbar ist die Technik neben Kornwestheim schon in Ostfildern, Esslingen am Neckar, Stuttgart West, Leonberg, Ditzingen, Korntal, Hofen und Teilen von Fellbach. Neu ausgebaut wird zudem u.a. noch in Stuttgart Süd, Möhringen, Gerlingen und östlich von Bad Cannstadt.

Hohe Geschwindigkeit – Vorteil oder Nachteil

Sich auf Basis schneller Breitbandzugänge im Internet zu bewegen, hat viele Vorteile: Videos werden schneller geladen, Onlinespiele laufen flüssiger und die Reaktionszeit wird geringer. Streamingdienste wie Netflix lassen ab 20-25 MBit sogar Ultra-HD-Qualität zu. Allgemein beschleunigt sich der Austausch von großen Datenmengen spürbar und Webseiten mit den unterschiedlichsten Webapplikationen werden zügiger geladen. Für viele Verbraucher sind dies heute schon gute Gründe, welche einen Aufpreis von ca. 5-10 € im Monat rechtfertigen.

Aber der Geschwindigkeitsaspekt sollte nicht das einzige Entscheidungskriterium sein. So spielt Anzahl der Mitbewohner oder die Nutzung von verschiedenen Webanwendungen eine entscheidende Rolle. Ebenso Zusatzgeräte, welche Netzbasierte Inhalte empfangen, z.B. Tablets oder Fernsehen und Radio per Internet. Wer ständig online ist, viele Daten wie Videos herunterlädt und sonst im Netz viel ausprobiert, ist mit einem flotten Breitbandanschluss mit wenigstens 50 MBit gut beraten. Falls hingegen vornehmlich Mails ausgetauscht werden und man eher selten surft, reicht auch ein etwas langsamerer ADSL-Zugang.

Die Preise

VDSL und Kabel-Highspeed-Internet kosten heute kaum mehr als vergleichsweise langsame DSL-Flatrates. VDSL-Komplettpakete zum Surfen und Telefonieren kosten, je nach aktuellem Angebot, zwischen 30 und 45 Euro. Einen aktuellen Vergleich finden Sie hier.



weitere Städte

Mehr Infos zu VDSL in Bremen, Düsseldorf, Aachen und Dresden.


Alle Angaben wurden nach bestem Wissen und Recherchen erstellt, verstehen sich aber ohne Gewähr auf Richtigkeit!
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