Was bieten die glasfaserbasierten Flatrates und wo sind sie erhältlich?

VDSL Flatrate - ein Ratgeber für Einsteiger


VDSL Flatrate oder doch DSL?
Neben den altbekannten DSL-Flatrates, gibt es seit geraumer Zeit auch eine Alternative – sogenannte VDSL Flatrates. Die Abkürzungen sind nicht umsonst so ähnlich. Denn VDSL basiert technisch gesehen auf der DSL-Technik. Der Unterschied liegt für Sie als Endkunden darin, dass VDSL-basierte Flats um ein Vielfaches schneller sind. Im Fachjargon sagt man auch: „VDSL verfügt über eine höhere Datenbandbreite bzw. Datenübertragungsrate“. DSL liefern maximal 16 MBit/s.

Bei einer VDSL-Flatrate können Kunden heute mit bis zu 100 MBit/s im Internet unterwegs sein. Regional sind vereinzelt sogar 250 MBit/s mittels sogenanntem Supervectoring möglich. In beiden Varianten ist selbstverständlich gleich, dass alle Gebühren zum Surfen mit der Flatrate bereits abgegolten sind. Eine Telefonflatrate in das deutsche Festnetz ist, je nach Anbieter und Tarif, entweder bereits enthalten oder kann zugebucht werden. Schließlich gehören diese fast schon zur Standardausstattung heutiger Tarifmodelle.


Was kosten die Flats mit VDSL?

Bei allen Vorteilen: Ein wichtiger Punkt bleit selbstverständlich die Kostenfrage. DSL ist, man mag es ahnen, natürlich etwas günstiger. Doch auf dem Telekommunikationsmarkt verzeichneten wir in den vergangenen Jahren einiges an Dynamik, und damit auch sinkende Preise. Die ersten VDSL-Angebote kosteten vor mehr als 10 Jahren noch mindestens 60 Euro monatlich. Heute gibt es Pakete teils schon für unter 30 Euro! Außerdem bekommt man als Inhaber eines solchen Breitbandanschlusses einiges an geballter Power. Unser Tarifvergleich hilft Ihnen, die Angebote im Tarifjungle objektiv zu vergleichen.


Gibt es auch "nur" eine VDSL-Flatrate OHNE Telefon?

Einige Verbraucher wünschen sich Surftarife, bei denen NUR eine DSL- oder VDSL-Flatrate enthalten ist und keine Telefonie oder anderer „Schnickschnack“. Das macht durchaus Sinn. Denn wer den Anschluss nur zum Surfen nutzt und beispielsweise ausschließlich mit dem Handy (Allnetflat) telefoniert, benötigt kein Festnetz mehr. Aktuell bietet aber leider keiner der VDSL-Provider etwas derartiges an. Stets sind VDSL-Flat und Telefonflat gekoppelt. Einzig beim Kabelprovider "PYUR" konnten wir Anfang 2018 noch ein reines Surfangebot entdecken.




Allerdings gilt zu bedenken, dass dieses Doppelflat-Gespann heute praktisch schon Standard ist und somit kaum oder keine Mehrkosten verursacht. Selbst bei den DSL-Angeboten finden sich fast nur noch Kombinationen dieser Art.


Wer bietet Flatrates mit VDSL-Anschluss?

Noch wenigen Jahren, wäre die Antwort auf diese Frage einfach gewesen - ein Anbieter. Doch als 2009 endlich das Monopol gebrochen war, entwickelte sich auch der Markt und wurde vielfältiger. Damit nimmt für die Verbraucher die Angebotsvielfalt zu und die Preise sinken in der Tendenz. Welche Anbieter das im Einzelnen sind welche die schnellen Flatrates bieten, finden Sie mit dem folgenden Vergleich heraus…


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Immer "echte" Flatrates?

Was die meisten Verbraucher von ihren Mobilfunkgeräten her kennen, gibt es im Ansatz auch bei stationären Breitbandanschlüssen, wenn auch sehr selten. Die Rede ist von einer Volumenbegrenzung mit anschließender Drosselung. Darunter versteht man die Reduzierung der Geschwindigkeit, welche teils drastisch (> 95%) ausfallen kann. Momentan gibt es mit 1&1 allerdings nur einen Anbieter, der in seinen VDSL-Verträgen eine solche Limitierung vorsieht. Allerdings auch nur in einem einzigen Tarif namens "1&1 Basic". Dieser ist mit rund 20 Euro monatlich aber auch eher als Einsteiger-Paket zu verstehen und bietet 100 GB monatlich. Eine Zeit lang versah auch O2 seine DSL-Anschlüsse mit Limitierungen von 100-300 GB gab diese Praxis allerdings 2018 wieder auf.



Alle Angaben wurden nach bestem Wissen und Recherchen erstellt, verstehen sich aber ohne Gewähr auf Richtigkeit!
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