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Aug 02 2018

 von: Redaktion vdsl-tarifvergleich.de

Seit Anfang August gibt es nun VDSL-Anschlüsse mit Spitzengeschwindigkeiten von 250 MBit/s. Basis dafür bildet die sogenannte Supervectoring-Technik. Wir zeigen, wo Sie die Zugänge bekommen, was es kostet und wo ggf. als Alternative sogar noch schnellere Tarife erhältlich sind.

 

VDSL: Von 50 auf 250 MBit

Erstmals wurde das sogenannte „VDSL“ 2006 in Deutschland angeboten. Es handelt sich dabei um eine weiterentwickelte ADSL-Technik. So konnte erstmals die Datenrate von maximal 16 MBit auf 50 MBit gesteigert werden. 8 Jahre später wurde mit dem Vectoring-Verfahren diese Geschwindigkeit nochmals verdoppelt. Mittels „Supervectoring“ können VDSL-Anschlüsse nun noch mehr Daten pro Sekunde zum Kunden bringen, genauer gesagt 250 MBit in der Spitze. Möglich wird dies durch spezielle Filterverfahren. Physikalische Effekte bedingen in gebündelten Kupferleitungen Störungen durch Übersprechen (Gegenseitige Beeinflussung durch Magnetfelder). Diese werden über komplizierte Verfahren „rausgerechnet“. Zudem arbeitet SuperVectoring mit einer höheren Frequenzbandbreite bei der Übertragung, was aber zulasten der Reichweite geht.

Wer bietet die Highspeed-Tarife?

Hinter dem Supervectoring-Ausbau steht einzig und allein die Deutsche Telekom. Bereits vor einem Jahr starteten dazu die Umbauarbeiten an ausgesuchten Verteilerkästen. Durch eine Kooperation kann zudem 1&1 eigene Tarife mit 250 MBit vermarkten. Das entsprechende Angebot bei der Telekom heißt „MagentaZuhause XL“ und kostet 54.95 € monatlich, inklusive Festnetzflat. Im ersten halben Jahr zahlen Sie bei Bestellung hier im Telekom-Onlineshop aber nur 19.95 € monatlich. 1&1 verlangt für den DSL250 Turbo 29.99 € im ersten Jahr und anschließend 44.99 Euro. Bestellung hier auf www.1und1.de/vdsl.

Wo sind die 250 MBit Tarife verfügbar?

Supervectoring ist bislang erst für rund 6 Millionen Haushalte ausgebaut, also in etwa 15 Prozent. Entgegen der üblichen Herangehensweise, hat die Telekom aber vorwiegend den ländlichen Raum und „Mittelzentren“ im Visier, da hier bekannter Maßen die Versorgung mit schnellem Internet noch schlecht bis sehr schlecht ausfällt, während in Städten oft schon Glasfaser oder Kabel-Internet bereit steht. Aus diesem Grund ist Supervectoring auch aktuell in den großen Metropolen kaum verfügbar. Wer es genau wissen will, kann hier für seine Adresse den Test machen.

Alternativen mit bis zu 500 MBit

Es muss nicht unbedingt immer DSL oder VDSL sein. Die Kabelanbieter (Vodafone, PYUR, Unitymedia) decken in ihren Einzugsbereichen oft schon flächendeckend alle Haushalte mit superschnellem Internet ab. Die Spannweite reicht dabei aktuell bis zu 500 MBit (in Ausnahmen 1 GBit). Daher macht es Sinn auch an diese Alternative zu denken und einen Verfügbarkeitstest zu machen. Wohnen Sie in NRW, Hessen oder BW, so ist Unitymedia (Test) Ihr zuständiger Provider. In den restlichen Bundesländern agiert Vodafone (Test) sowie PYUR.


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