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Dez 21 2020

 von: Redaktion vdsl-tarifvergleich.de

Nicht nur für den Starlink-CEO Elon Musk gute Nachrichten, sondern auch für die zukünftigen Nutzer: Die Bundesnetzagentur ebnet den Weg für das Satelliten-Internet der SpaceX-Tochter. Momentan verteilt die Bundesnetzagentur die Frequenzrechte für das Satelliten-Internet, sodass zukünftig auch breitbandiges Internet via Starlink zu einer interessanten Option für die Nutzer werden könnte.

 

„Wir haben die frequenzrechtlichen Voraussetzungen geschaffen, damit in Deutschland breitbandiges Internet über Satellit angeboten werden kann,“ sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

 

Das Starlink-Satellitensystem bietet satellitengestützte, breitbandige Internet-Dienste. Darunter fallen sichere Verbindungen (VPN) im HomeOffice, aber auch Fernzugriff (Remote Desktop). Die Latenzzeiten sollen den terrestrischen Netzen ähneln. Momentan befinden sich ungefähr 800 Starlink Satelliten im erdnahen Orbit. Diese Zahl ist aber nur der Anfang, denn das Unternehmen plant rund 4.400 Satelliten im erdnahen Feld in Umlauf zu schicken.

Potenzial für Störungen minimieren

Die Zuteilung der Frequenzen für die Satelliten-Mega-Konstellation sind zunächst auf ein Jahr begrenzt. Grund dafür ist, dass die neue Technologie erst in Koexistenz mit bestehenden Systemen getestet und ein störungsfreier Betrieb erprobt werden muss.

 

Zu den koexistierenden Systemen im gleichen und benachbarten Frequenzbereich gehören beispielsweise Richtfunk, der Radioastronomie und mit geostationären Satellitenanwendungen. Nach dem Testzeitraum von 12 Monaten, können dann längerfristige Frequenzzuteilungen erfolgen, ferner besteht Raum für möglicherweise erforderliche Anpassungen.

 

Starlink hat nicht nur Frequenzzuteilung für das Satellitenfunknetz erhalten, sondern auch Frequenzzuteilungen für mehrere Erdfunkstellen in Deutschland. Diese sollen als Gateways für den Übergang und Verbindungen mit anderweitigen Internet-Zugängen dienen.

 

In einigen US-Bundesstaaten laufen bereits Beta-Tests mit den Starlink Satelliten. Allerdings ist Starlink mit diesen Bemühungen nicht allein: Denn auch das Projekt Kuiper vom E-Commerce-Riesen Amazon zielt auf das gleiche Ziel ab.

 

Das langfristige Ziel des Musk´schen Projekts ist die Erde mit kostengünstigem Internetzugang zu versorgen. Seit Ende des Jahres 2019 arbeitet Starlink nun am Aufbau der Netzstruktur im Weltraum. Die Kunden benötigen für den Zugang eine kleine Antenne und einen SpaceX-WLAN-Router.

Quelle: Bundesnetzagentur / Handelsblatt

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