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Apr 01 2018


Im Herbst 2014 brachte der chinesische Hersteller TP-Link mit dem Archer VR200v einen Vectoring-fähigen Router heraus, der vor allem durch seinen günstigen Preis punkten konnte. Auch heute noch ist dieses recht kompakte Netzwerkgerät in Umlauf und belastet mit einem Straßenpreis von etwa 70 Euro den Geldbeutel kaum. Trotzdem müssen Sie weder auf eine VDSL-Datenrate von bis zu 100 Mbit/s noch auf eine integrierte Telefonanlage, inklusive IP-Telefonie, verzichten. Auch als Medienserver lässt sich dieses Produkt verwenden.

 

Eigenschaften und Features des VDSL-Router Archer VR200v AC750 von TP-Link
Hersteller und GerätebezeichnungArcher VR200v AC750 von TP-Link
unsterstützte BreitbandstandardsADSL2+, VDSL2, ADSL, VDSL
VDSL-Datenrate bis zu 100 MBit (also auch für Vectoring geeignet)
direkter Support von Glasfaser-Internet (FTTH)nein - Routerbetrieb MIT Glasfaser- oder Kabelrouter möglich
Kompatibel zu Annex Jja
Netzwerk-Eigenschaften (LAN & WLAN)
WLAN-Standards802.11 a, b, g, n und ac
Maximale Bruttodatenrate mit WLAN750 MBit/s
Unterstützte WLAN-Bänder2,4 und 5 GHz
WLAN-Gastzugang installierbarja
WLAN-VerschlüsselungsstandardsWPA, WPA2
Gigabit LANja
Anzahl der LAN-Anschlüsse3 x 1 Gbit
Telefonie: Eigenschaften und Funktionen
Telefonanlage integriertja
Betrieb per Festnetz und Internet (VOIP)ja
DECT-Basisja
Anschluss für analoge Telefoneja
Anschluss für ISDNnein
HD-Telefonie möglichnein
sonstiges
IPv6 Supportja
NAS-Fähignein
Leistungsaufnahme ca.keine Angabe
Stromsparmodus für WLAN (WLAN-Eco)nein
als Mediaserver einsetzbarja, DLNA, UPnP AV
geeignet für IPTVnein
USB-Anschlüsse auf Rückseiteja, 2x USB 2.0
Abmessung und Gewicht245 x 181 x 90 mm (BxTxH) bei 750 Gramm
weiteres Informationsmaterial
Handbuch zum Download (PDF)» hier Handbuch herunterladen (PDF, 10,7 MB)
erhältlich bei» u.a. erhältlich bei Amazon

Chinesische Produkte werden oft mit skeptischem Blick betrachtet, der Archer VR200v ist laut Fachpresse aber ein ordentliches Netzwerkgerät. So variieren die Testergebnisse zwischen „gut“ und „befriedigend“, was gemessen am günstigen Anschaffungspreis fair zu sein scheint. Zwar hat der Router schon ein paar Jahre auf dem Buckel, dennoch überzeugen die meisten Spezifikationen auch heute. So stemmt das verbaute VDSL-Modem eine Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s via Vectoring. Alternativ kann auch ein Modem für einen Glasfaserbetrieb oder ein Kabel-Modem angeschlossen werden. Selbst mit Surf-Sticks für eine UMTS- oder LTE-Verbindung hat der VR200v keine Probleme.

WLAN und Telefonie

Das recht hohe Alter macht sich beim Wi-Fi-Chip bemerkbar, denn es gibt zwar eine 5-GHz-Unterstützung, allerdings mündet die Spitzenbandbreite in überschaubaren 750 Mbit/s. Diese setzen sich über maximal 433 Mbit/s über 5 GHz und bis zu 300 Mbit/s via 2,4 GHz zusammen. Zu den Komfortfunktionen zählen einen Schalter zum Aktivieren / Deaktivieren des WLANs, ein Gastzugang, WPS und auswechselbare Antennen. Eine Telefonanlage kümmert sich um analoge Gespräche oder um Verbindungen mittels VoIP (SIP). Die DECT-Basisstationen nimmt Kontakt mit bis zu sechs Mobilteilen auf. HD-Telefonie wird hingegen nicht geboten.

Weitere Features des Archer VR200v

Wie die meisten Netzwerkgeräte, kommt auch dieses Modell mit einer App-Anbindung daher. Das Programm tpPhone ist für Endgeräte mit Android und iOS erhältlich und dient zur Verwaltung der Telefonanlage. So können beispielsweise Anrufe in Abwesenheiten eingesehen oder Sprachnachrichten abgehört werden. Selbstredend sind auch Festnetz-Anrufe über die App möglich. Für Entertainment sorgen der Medienserver und der Zugriff auf Multimediadateien von USB Sticks.

Mittelprächtige Sicherheit

Das Problem mit älteren Routern ist zumeist die Software. Regelmäßige Firmware-Updates beheben nicht nur etwaige Fehler, fügen Features hinzu oder erhöhen die Performance, sie optimieren auch die Sicherheit. So werden Schwachstellen geschlossen, über die sich Angreifer Zugriff zum Netzwerk verschaffen können. Das ist die Schwachstelle vom Archer VR200v AC750, denn die letzte Aktualisierung stammt vom August 2016. Seitdem kümmerte sich der Hersteller nicht mehr um Updates. Die Aktualisierung 160809 sollte zumindest aufgespielt werden, da diese diverse Probleme behebt. Unter anderem gab es zuvor Fehler bei VoIP-Verbindungen.


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