Datenübertragungsrate

Was ist eigentlich die Datenübertragungsrate?


Im Zusammenhang mit schnellen Internetzugängen, werden seitens der Anbieter eine Vielzahl an Begriffen verwendet. Nicht jedem ist diese "Fachsimpelei" jedoch geläufig. Sehr oft ist zum Beispiel die Rede von der "Datenübertragungsrate" oder "MBit/s". Wie wollen Ihnen im Folgenden kurz zeigen, worum es sich dabei genau handelt und warum es wichtig ist den Begriff zu kennen.

Netzwerkkabel-Datendurchsatz


Die Datenübertragungsrate ist gleichzusetzen mit Begriffen wie Datentransferrate, Datenrate, Übertragungsgeschwindigkeit, Downloadrate oder Verbindungsgeschwindigkeit. Nicht korrekte Begriffe sind genau genommen „Kapazität“ und „Bandbreite“, da diese nur Teilfaktoren einer Übertragung beschreiben.


Technisch setzt sich die Datenübertragungsrate aus der digitalen Datenmenge zusammen, welche in einer bestimmten Zeiteinheit mittels eines Übertragungskanal transportiert wird. Der Übertragungskanal bezeichnet ein Medium, dass beliebig sein kann. Wie z.B. ein Kabel, aber auch die Luft per Funk - Stichwort LTE und 5G. Um die Datenübertragungsrate auszurechnen, wird die Dateneinheit gezählt, welche pro Zeiteinheit transportiert wird. Der Durchsatz der Daten wird also ausgerechnet...


Die kleinste Einheit in der digitalen Datentechnik ist das Bit. Informationszustände können demnach "0" (aus) oder "1" (an) sein - daher "Binär". Aus diesem Grund wird die Datenübertragungsrate oft auch in Bitrate pro Sekunde (b/s) angegeben. Aufgrund der gestiegenen Datenmengen welche heute üblich sind, wird allerdings eine Einheit verwendet, welche um jeweils den Faktor 1000 kleiner ist. Zum Beispiel Kbit/s (1024 Bit = 1 KBit). MBit/s (Million) und GBit/s (Milliarden) sind ebenfalls geläufig.


Da immer häufiger hybride Einheiten mit binärer oder dezimaler Bedeutung zum Einsatz kommen, muss man diese bei einem Vergleich berücksichtigen, da sich dadurch die Werte unterscheiden. In der parallelen Datenübertragung wird Byte häufig als Dateneinheit notiert. Daher ist beim Umrechnen der Datenübertragungsrate mit einem Vielfachen von 8 zu rechnet. 1 MBit/s entspricht demnach nur dem Achtel von 1 MB/s (Megabyte pro Sekunde). Wer also einen VDSL-Anschluss mit 50000 KBit/s sein Eigen nennt, kann maximal 6,25 Megabyte pro Sekunde (50000/8) downloaden. Warum das so ist, zeigen wir im folgenden Abschnitt.




Geläufige Werte - so rechnen Sie um...

Das kennen Sie bestimmt – Die Leistung von Internetzugängen wird seit jeher in KBit/s oder MBit/s gemessen. Ein VDSL-50000-Anschluss kann also maximal die Informationsmenge von 50000 KBit in einer Sekunde übertragen. Das entspricht gemäß dem eben beschriebenen Hintergrundwissen also rund 50 MBit/s (da durch 1000). Im Alltag rechnen wir jedoch eher mit Megabytes oder Kilobytes. Ein Foto Ihrer Digitalkamera belegt ca. 5-10 Megabyte Speicher. Wie lange würde nun beispielsweise der Download von zwei Bildern á 5 MB dauern?

50 MBit/s entsprechen 6,25 Megabyte je Sekunde. Über einen VDSL-Anschluss mit 50 MBit/s, lassen sich also im Idealfall zwei Bilder Ihrer Fotosammlung (online) in 3,2 Sekunden herunterladen. Ein alter DSL2000-Anschluss würde rein rechnerisch dafür fast 26 Mal so viel Zeit benötigen. Bei 2 Bildern kein Beinbruch. Bei 100 Bildern schon eher. Wir haben hier übrigens eine übersichtliche Umrechnungstabelle von 1 MBit bis 1000 MBit erstellt, bei denen Sie diese Werte bequem ablesen können.


Weiterführendes

» VDSL Verfügbarkeit prüfen
» Angebote und Tarife vergleichen
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