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Anbieter für Glasfaser Internet (Fiber Internet)


Internet mit Lichtgeschwindigkeit – Glasfasernetze versprechen Geschwindigkeiten zum Senden und Empfangen von Daten in einer neuen Dimension. Leider befindet sich der bundesweite Ausbau noch weit am Anfang der Entwicklung. Doch es gibt schon erste Anbieter in vereinzelten Städten. Tendenz steigend! Die folgenden Abschnitte zeigen, welche Anbieter schon Glasfaser-Internet anbieten bzw. am Netzausbau beteiligt sind.




Überregionale Anbieter

Die Deutsche Telekom baut bereits seit 7 Jahren am Internetzugang von morgen. Noch liegt der Anteil unter 10 Prozent, doch die Agenda hin zu mehr Glasfaserversorgung steht. Denn im EU-Vergleich steht Deutschland von Anfang an mit auf den letzten Plätzen. Spätestens seit 2017 laufen die Arbeiten am Netz der Zukunft wieder auf Hochtouren. Sicherlich auch, weil diese die Basis für Funkmasten des LTE-Nachfolger 5G bilden. Besonders in Großstädten sind vielerorts schon Wohngebiete mit Glasfaserinternet versorgt. Mit Telekom Fiber (FTTH), kann der Konzern aktuell Tarife mit bis zu 1 GBit je Sekunde anbieten. Wir erwarten, dass in den kommenden 5 Jahren noch etliche weitere Regionen folgen, sofern die Angebote gut angenommen werden. Hier finden Sie Details zu den Glasfaser-Angeboten der Telekom „mit“ und „ohne TV“. Oder direkt unter www.telekom.de/glasfaser. Als weiterer überregionaler Anbieter tritt hierzulande noch die "Deutsche Glasfaser" auf. 1und1 hält zudem seit der Übernahme von Versatel ebenfalls ein entsprechendes Netz, vertreibt aber bis dato diese Tarife nur an Geschäftskunden.


lokale Anbieter

Noch dominieren allerdings die regionalen Anbieter. Hauptursache sind in allererster Linie die hohen Kosten für die Umrüstung bzw. Ausbau der Netze. In NRW ist insbesondere „netcologne“ zu nennen. Das Unternehmen baut maßgeblich im Raum Köln und Bonn FTTH und FTTB aus. Ewe-Tel treibt die Verfügbarkeit in einigen Städten und Gemeinden Niedersachsens voran. Die M-net Telekommunikations GmbH bietet Glasfaserinternet u.a. in Augsburg, München und Erlangen. Weitere Regionen sollen folgen. Ihr hiesiger Stadtnetzbetreiber könnte übrigens ebenfalls Fiber-Internet anbieten. Viele der Energie- und Gasversorger bauen nämlich Highspeednetze in der unmittelbaren Region. Konsultieren Sie am besten dazu die Homepage Ihres Versorgers.

Mischformen und Alternativen

Bis Fiber-Internet für einen hohen Prozentsatz der Bevölkerung verfügbar ist, wird es wahrscheinlich noch viele Jahre dauern. Vor 2022 rechnen wir kaum mit nennenswert zweistelligen Prozentwerten bei der Abdeckung. Es gibt aber heute schon sehr schnelle und preiswerte Alternativen. Zum einen per VDSL. Auch hier kommt Glasfaser zum Einsatz, allerdings nicht über die gesamte Strecke zum Kunden. Dennoch sind mit VDSL immerhin 50, teils sogar 250 MBit/s möglich. Und die Verfügbarkeit liegt in ganz Deutschland schon deutlich über 75 Prozent! Tendenz auch hier steigend. Denn die Telekom will auch die VDSL-Netze in Zukunft weiter ausbauen. Noch besser sieht es bei den Kabel-Anbietern aus. Diese offerieren ebenfalls ultraschnelle Internetzugänge zu sehr moderaten Preisen. 100 bis 500 MBit/s werden in immer mehr Regionen via Kabel angeboten. Oft sogar im ländlichen Raum.


Ausblick und Ausbau

Wie schon erwähnt, sind die Glasfasernetze eine kostspielige Angelegenheit. Neue Städte werden daher eher sukzessive in den nächsten Jahren hinzukommen. Der Fokus wird zunächst wahrscheinlich auf VDSL bzw. dem verbesserten VDSL-Vectoring bzw. Supervectoring liegen. Im Newsbereich von vdsl-tarifvergleich.de, finden Sie zudem regelmäßig Neuigkeiten über die Entwicklung der VDSL- und Glasfasernetze.


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Alle Angaben wurden nach bestem Wissen und Recherchen erstellt, verstehen sich aber ohne Gewähr auf Richtigkeit!
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