Wenn in den Medien die Abkürzung „VDSL“ fällt, so ist genau genommen und technisch korrekt „VDSL2“ gemeint. Denn „VDSL1“ ist heute kaum noch verbreitet. Das liegt an diversen Nachteilen, die die Technik aufweist.
VDSL2 hingegen basiert auf dem ADSL2+-Standard und ist zu diesem auch abwärtskompatibel, bietet Datenraten bis theoretisch 200 MBit/s und wurde 2005 von der internationalen Fernmeldeunion als Standard verabschiedet.
VDSL2 ist in erster Linie für sogenannte Tripleplaydienste geeignet und konzipiert. Tripleplay bedeutet Internet, Telefon und digitales Fernsehen über eine Leitung und einen Anbieter.
Zudem wurden im VDSL2-Standard verschiedene Profile vorgesehen. Zum einen nutzen die Netze in Asien, Europa und Nordamerika unterschiedliche Profile und zum anderen können die Provider sicherstellen, dass es zwischen den einzelnen DSL-Standards (DSL, ADSL2, ADSL2+ , VDSL2) nicht zu Störungen kommt.
VDSL2 (meist kurz nur VDSL), bieten in Deutschland bisher nur einige wenige Anbieter.
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