Kein VDSL !?

Was, wenn VDSL nicht möglich ist ?


Es ist nicht unwahrscheinlich, dass bei Ihnen kein VDSL verfügbar ist. Denn bisher erstreckt sich die theoretische Ausbausituation auf knapp über 50 Großstädte in Deutschland. Hinzu kommen noch einige hundert Orte und Gemeinden, verteilt im ganzen Bundesgebiet, ausgebaut z. B. von Vodafone. Relativ entspricht das in etwa einer Abdeckung von 40-45% aller Haushalte. Doch selbst in den Ballungsräumen ist es nicht garantiert, dass VDSL anliegt, denn mitunter klaffen selbst in Metropolen wie Berlin oder München noch größere Lücken. Der folgende Check hilft Ihnen, für Ihren Anschluss und Ihre Adresse zu prüfen, ob VDSL möglich ist oder nicht.


Sie können auf zwei Wegen ermitteln, ob die schnelle VDSL-Technik bei Ihnen schon ausgebaut ist. Einmal hier via Adresse ohne Telefonnummer prüfen, oder hier regulär über die Telefonnummer.

Was wenn kein VDSL anliegt?

Es gibt glücklicherweise Mittel und Wege, dennoch einen ähnlich oder gar noch schnelleren Internetzugang, als per VDSL zu bekommen. Unter Umständen  sogar günstiger! Die Rede ist von den Kabelanbietern oder via LTE Mobilfunk (Long Term Evolution). Je nach Bundesland gibt es aber Unterschiede. Lesen Sie daher hier, welche VDSL-Alternativen Ihnen zur Verfügung stehen. Unter Umständen können Sie sogar schon auf das Netz der neusten Generation zurückgreifen - dem Glasfasernetz. Die Deutsche Telekom nimmt immer mehr Städte ans Breitbandnetz der Zukunft, dass vollständig auf Glasfaser setzt - bei VDSL kommen leider, neben optischen Leitern, immer noch Kupferkabel bei der Datenübertragung zum Einsatz. Mit Internet per Glasfaser können noch schnellere Zugänge angeboten werden. Mehr dazu hier.


Andere Netzanbieter

Die Deutsche Telekom besitzt bundesweit das größte Netz für VDSL- und Glasfaser-Internet. Es gibt allerdings auch einige andere Anbieter mit eigener Infrastruktur. Wenn auch nur lokal begrenzt, bieten sie in diesen Regionen die entscheidende Alternativlösung. Ein Test kann sich aber bei diesen Anbietern ebenfalls lohnen. Konkret geht es um O2, M-Net und Vodafone.

Wenn auch diese, aus welchem Grund auch immer, an Ihrem Wohnort ebenfalls nicht möglich sind, bleibt letztendlich "nur" ein konventioneller DSL-Anschluss als verbleibende Optionen.


Hoffnung durch Vectoring

Dank einer relativ neuen Technologie, genannt Vectoring, könnten bald viele neue Haushalte mit VDSL versorgt werden. Und zwar jene, die bislang etwas zu weit weg vom Kabelverzweiger wohnten. Die Telekom, Vodafone und O2, wollen das eigene Netz in den kommenden Jahren verstärkt mit Vectoring aufrüsten. Wenn angrenzende Grundstücke oder Wohngebiete also bereits die schnelle Breitbandtechnik nutzen können, nur sie nicht, besteht in dieser Hinsicht neue Hoffnung. Bis 2018 plant die Deutsche Telekom eine VDSL-Abdeckung von über 70 Prozent zu erreichen! Die Wahrscheinlichkeit, dass kein VDSL möglich ist, sinkt also stetig weiter.



Alle Angaben wurden nach bestem Wissen und Recherchen erstellt, verstehen sich aber ohne Gewähr auf Richtigkeit!
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