Besonders für WGs mit mehr als 4-5 Personen, ist VDSL sehr zu empfehlen. Denn selbst ein DSL-Anschluss mit 16 Mbit (16.000 Kbit/s) stößt bei mehreren Personen und gleichzeitiger Nutzung schnell an die Grenzen.
In erster Linie die Uploadrate (Geschwindigkeit, um Daten in das Netz zu senden) erweist sich schnell als Flaschenhals von DSL. Diese liegt im Idealfall von DSL16000 bei nur etwa 1 MBit /s. Geht man davon aus, dass
alle Mitbewohner im Internet sind, z.B. chatten, Videotelefonieren via Skype, surfen, normal telefonieren, Online Spiele u.ä., so
reicht die Bandbreite kaum noch,
um allen ein störungsfreien Betrieb zu gewähren. Dadurch können unschöne Nebeneffekte auftreten, in etwa rucklige oder eingefrorene Bilder, lange Wartezeiten beim Laden von Internetseiten, Gesprächsabbrüche, stockender und schlechter Ton – um nur einige zu nennen. Und genau da setzt VDSL an. Mit einer Uploadrate zwischen 5 - 10 MBit und Downloadraten zwischen 25 - 50 MBit/s, gehören o.g. Probleme der Vergangenheit an.
Und was bringt die Zukunft? VDSL wird sich wahrscheinlich als der neue Internet-Zugangsstandard etablieren und das langsamere DSL ablösen. Denn die Vergangenheit zeigt, dass die Ansprüche an das Internet bzw. die der Anwendungen stets steigen. War vor einigen Jahren DSL1000 noch vollkommen ausreichend, sind viele Applikationen heute damit kaum noch möglich.
Ist VDSL nicht zu teuer?
Für einen Studenten alleine, wäre VDSL sicher etwas kostspielig. Doch bei 45 - 55 € für einen guten VDSL-Anschluss und sagen wir 4 Personen in der WG, relativieren sich die Kosten schnell. Der Betrag
pro Person liegt dann bei rund 11 - 14 Euro monatlich. Zudem sind in den VDSL-Doubleplay-Tarifen
alle Gebühren für Telefonate ins deutsche Festnetz bereits enthalten. Jeder VDSL-Tarif enthält nämlich eine Telefonflat fürs Festnetz. Extra kosten daher nur Gespräche ins Ausland oder zu Handys.
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