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Feb 20 2013


Nun ist es offiziell und vertraglich besiegelt – die Deutsche Telekom bringt das schnelle VDSL-Netz auch nach Aalen. Noch in diesem Jahr könnten die Ausbauarbeiten am Turbonetz abgeschlossen werden.

Netzausbau startet im Vorwahlbereich 07361 durch

Die Nutzungsmöglichkeiten des Internet werden immer größer. Damit einher geht eine höhere Nachfrage nach zeitgemäßen und zukunftssicheren Internetzugängen über DSL-Niveau. Dafür ist in Teilen die Anbindung an moderne Glasfasernetze und/oder die Modernisierung vorhandener Infrastrukturen nötig. Mit der VDSL-Technik können Geschwindigkeiten zwischen 50 und bald schon um die 100 MBit pro Sekunde erreicht werden. Den Netzausbau auf VDSL-Basis reibt seit 2006 bundesweit vorrangig die Telekom voran. Nachdem in den ersten Etappen nur Großstädte erschlossen wurden, kommen 2013 nun vermehrt auch kleinere Städte zum Zug. Aalen wird eine von rund 40 Städten sein, deren Bewohner sich bald über schnellere Internetanschlüsse freuen können. Im Fokus steht der Vorwahlbereich 07361. Es profitieren also auch Ortsteile, wie Ebnat, Dewangen, Fachsenfeld oder Waldhausen.

Kooperationsmodell

Möglich wird das Projekt durch eine enge Zusammenarbeit der Telekom mit Stadt und den Stadtwerken. Aalen selbst steuert Leerrohre bei, die für die Verlegung der nötigen Glasfaserleitungen relevant sind. Je mehr solche Leerrohre zur Verfügung stehen, desto weniger Tiefbauarbeiten sind nötig, die nicht nur für Anwohner störend sind, sondern auch die Kosten in die Höhe treiben. Insgesamt werden den Plänen nach gut 200 Verteilerkästen für VDSL umgerüstet bzw. im Stadtgebiet neu aufgestellt. Von den Stadtwerken wiederum mietet die Telekom bereits vorhandene Strukturen an. Erst so konnten „… wir die Kosten neu berechnen und eine tragfähige Lösung finden“, so A. Lischka, Leiter des Programmes Glasfaser von der Telekom. Auch Oberbürgermeister Gerlach sieht in dem Projekt eine hervorragende Chance für Aalen und die Region. Mit besserer Informationsinfrastruktur steigt ja bekanntlich die Attraktivität als Wohn- und Wirtschaftsstandort.

Wozu VDSL?

Das altbekannte DSL liefert aus heutiger Sicht nur eine recht magere Übertragungsrate von (im Besten Fall) 16 MBit. Zur Übertragung von hochauflösenden Filmen etwa, reicht diese Geschwindigkeit aber gerade so aus. Eine Nutzung nebenher durch andere Haushaltsmitglieder kann dann also schon zu viel sein. Allgemein nutzen immer mehr Geräte das Internet und der Bedarf nach Bandbreite steigt stetig. Die Investition in die Zukunft und neue Netze sind also unausweichlich für den Genuss moderner Internetangebote. VDSL bietet diese Power – bis zu 100 MBit sind machbar, wenn das sogenannte Vectoring dazu kommt. Ansonsten immerhin 50 MBit. Aalener Verbraucher können noch 2013 auf Wunsch Fernsehen, Internet und Telefon aus einer Hand beziehen. Der Tarif der Telekom dafür nennt sich Entertain. Mehr finden Sie hier unter www.telekom.de/entertain.

Weiterführendes

» VDSL Tarife vergleichen
» VDSL Verfügbarkeit prüfen



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Autor: Sebastian Schöne

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