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Jan 12 2009


Eventuell bahnt sich eine Lösung im VDSL-Streit an und es könnte schon in wenigen Monaten erste VDSL-Angebote von Mittbewerbern der Deutschen Telekom geben. Erfahren Sie hier, wie die Chancen dafür stehen.

Highspeed-Glasfaserinternet via VDSL evtl. bald auch von Dritten

Nach aktuellen Pressemitteilungen, bahnt sich eventuell schon bald eine Einigung im VDSL-Streit an. Demnach könnte die Deutsche Telekom schon in diesem Jahr Ihr VDSL-Netz für Mittbewerber öffnen, wie dies schon früher für DSL war. Die ersten DSL-Anbieter traten bis auf Ausnahmen auch nur als sogenannte „Reseller“ auf.

 

Details für die Konditionen zum Vertrieb der momentan bis zu 50 MBit/s schnellen VDSL-Zugänge wolle der Telekomkonzern zur Cebit bekannt geben. Ebenso die Preise, den die Wettbewerber dafür zu zahlen haben.

VDSL Resale – das Konzept

Eben diesem Punkt der Preisvorstellung könne eine rasche Einigung jedoch erneut scheitern. Telekom Festnetzchef T. Höttges stellte bereits klar, man habe sich in Gesprächen „so weit angenähert, dass wir hoffen, dass die Wettbewerber unseren Preis auch akzeptieren.“ Ähnlich sieht dies auch VATM-Geschäftsführer J. Grützner. Die Preisvorstellungen gingen bereits in den letzten Verhandlungen „meilenweit auseinander“, so ein Kommentar gegenüber der FAZ.

VDSL ohne „Entertain“

Ein VDSL-Angebot ohne die „Zwangskopplung“ an das IPTV-Angebot der Telekom wünschen sich viele Verbraucher. Zudem könnte VDSL dann als Doubleplay-Lösung schneller ein Erfolg in Deutschland werden. Der Breitbandbedarf ist hoch und nimmt rasch zu, wie auch etliche Studien zeigen. Zu nennen ist hier beispielsweise der Onliner-Atlas 2008. VDSL wäre daher bald ein willkommener und wichtiger Faktor im Breitbandportfolio des Landes. Die ADSL-Technik wird mittelfristig nicht mehr genügen, um den steigenden Bedarf zu decken.

 

VDSL ist bisher in großen 50 Städten verfügbar. Mit einer Kooperation probt die Deutsche Telekom gerade den gemeinschaftlichen Ausbau von VDSL mit Vodafone.

Quelle: ftd.de


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Autor: Sebastian Schöne

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Eine Meinung zu “VDSL bald ohne „Entertain“ und von Mittbewerbern?”

  1. H. Müller sagt:

    VDSL ohne „Entertain“
    ———————

    Ja, unbedingt! Hier sollte die Deutsche Telekom schnellstens reagieren! Am besten gestern schon.

    Ich kenne einige Bekannte die haben VDSL vor der Tür, wollen aber kein „Entertain“. ADSL geht bei denen aus technischen Gründen max. nur bis ca. 2-3 MBit/s. Gewünscht wird aber wenigstens eine 16 MBit/s Verbindung. Alle Versuche die Telekom zu überreden VDSL auf 16 MBit/s zu drosseln um wenigstens einen „Call & Surf Comfort Plus“ Tarif über VDSL zu realisieren gingen ins Leere.

    Die Telekom hat es noch immer nicht gelernt, rechtzeitig auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen. Das passiert erst immer dann, wenn die Kunden zu anderen Anbietern abgewandert sind. Der Versuch diese Kunden dann evtl. wieder zurückzuholen, hat sich auch schon in der Vergangenheit als äußerts schwierig erwiesen.




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