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Mrz 31 2014


In letzter Zeit häufen sich die Nachrichten über die Ausbaupläne der Telekommunikations-Unternehmen in Deutschland. Beinahe täglich erscheinen Meldungen, in denen die Telekom ihre Ausbaupläne erweitert und bekannt gibt. Aber nicht allein die Telekom, mit dem Ausbau in Siegen Willich und Kircheim, vermeldet diese Nachrichten. Auch die EWE TEL GmbH verkündet ihre Ausbaupläne für die Regionen Bremerhaven, Leer, Meppen, Papenburg, Rastede und Vechta.

Glasfasernetz für Siegen

Nach Neukirchen-Vluyn nun also auch Siegen: Der Vorwahlbereich 0271 und somit das gesamte Stadtgebiet mit Ausnahme von Meiswinkel und Feuersbach, soll bis Ende des Jahres mit Breitband-Internet versorgt werden. Das Bauvorhaben der Telekom erfordert einen zweistelligen Millionenbetrag und erneuert dadurch insgesamt 280 Kilometer Leitungen. Dazu kommen 333 Verteilerkästen, um den Abstand zum Kunden möglichst gering zu halten. Zum größten Teil kann die Telekom hierbei bestehende Rohre nutzen, allerdings müssen auf einer Länge von 40 Kilometern auch Bürgersteige aufgerissen werden. Der Verkehr und das Stadtbild sollen dabei jedoch nur wenig Beeinträchtigung erfahren. Dies nehmen die Kunden außerdem gerne in Kauf, wenn Sie am Ende über eine Internetleitung von bis zu 100 Mbit/s verfügen. Hierbei ist allerdings zu sagen, dass laut den Aussagen von Herrn Rohleder (Telekom) für das schnellere Internet 5 € mehr berechnet werden. Unterstützt wird das Bauvorhaben durch Bundesmittel. Damit gehört Siegen zu den ersten 30 Städten in NRW, welche diese Investitionen gefördert bekommen.

EWE TEL GmbH baut Vertriebsgebiet weiter aus

Nachdem sich die EWE AG in den letzten Jahren an einem schwierigen Markt behaupten konnte, legt das Tochterunternehmen EWE TEL GmbH Grundsteine dafür, um das Vertriebsgebiet zu erweitern. Bis Ende 2014 stehen auf dem Ausbauplan unter anderem die Regionen Bremerhaven, Leer, Meppen, Papenburg, Rastede und Vechta. Ziel ist es, eine Bandbreite von ca. 50 Mbit/s für die ansässigen Kunden zu gewährleisten. Der Ausbauplan ist Teil des Investitionsprogramm von EWE, welches insgesamt 30 Mio. € umfasst. Ähnlich wie die Telekom, verlegt auch die EWE Glasfaserkabel vom Hauptverteiler zu den einzelnen Kabelverzweigern (KVz). In den sechs genannten Städten können somit ca. 15.500 Haushalte das schnellere Internet nutzen. Und das Ende des Ausbaus ist noch lange nicht erreicht. Laut EWE sind noch weitere Ausbaugebiete in Planung.

50 Mbit/s bis 2018 für alle realisierbar?

Hinsichtlich des Ziels, bis 2018 alle Haushalte mit einer 50 Mbit-Leitung zu versorgen, stellen diese Nachrichten die Weichen zunehmend auf grün. Wenn die Unternehmen und damit allen voran die Telekom ihre Ausbaupläne weiterhin so engagiert vorantreiben und die vom Bund bereitgestellten Mittel sinnvoll investiert werden, dann steht dem genannten Ziel bis 2018 nicht mehr viel im Weg.

Quelle: EWE & WAZ


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