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Dez 23 2011


Das Jahr neigt sich dem Ende, Zeit einmal Bilanz zu ziehen und über Vorhaben für das kommende Jahr zu sprechen. Ein Thema das die Telekom im ausklingenden Jahr stark beschäftigt hat war der Breitbandausbau. Doch noch ist der nicht abgeschlossen und so wird auch im nächsten Jahr intensiv an den schnellen Internetanschlüssen gearbeitet. Niek Jan van Damme, Vorstandsmitglied Deutschland und Sprecher der Geschäftsführung Telekom Deutschland GmbH hat sich einmal zum vergangenen Jahr und zu neuen Vorhaben des Unternehmens geäußert.

Zwei Technologien

Ausbau Glasfaser Internet

Der Breitbandausbau der Deutschen Telekom fußt auf zwei Säulen. Das Bonner Unternehmen forciert sowohl den Ausbau mobiler Breitbandlösungen, als auch über das Festnetz. „Der Mobilfunkausbau ist besonders effizient, weil damit relativ viele Menschen erreicht werden können. Der teure Tiefbau entfällt weitgehend, von der Glasfaseranbindung der Mobilfunkstandorte einmal abgesehen“, erklärt Niek Jan van Damme in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Nach Meinung des Vorstandsmitgliedes ist es für die Kunden nicht relevant, mit welcher Technik sie versorgt werden. Wichtiger sei, dass die Verbindung schnell und günstig ist.

Prämissen beim Festnetzausbau

Auch hat die Telekom in Sachen Festnetzausbau im vergangenen Jahr einiges dazugelernt, wie Niek Jan van Damme erläutert: „Wir werden nicht einfach ein Glasfasernetz bauen und hinterher schauen, ob Kunden die Anschlüsse wirklich kaufen.“ Bevor ein neuer Festnetzanschluss realisiert wird, gilt es zwei Prämissen zu überwinden. So müssen 80 Prozent der Eigentümer eines Hauses ihre Einverständniserklärung für einen Anschluss abgeben. Außerdem müssen wenigstens zehn Prozent der potentiellen Kunden eine Vorbestellung abgeben. Nur unter diesen Voraussetzungen errichtet die Telekom ein Netz. Niek Jan van Damme erklärt: „ So stellen wir sicher, dass wir dem Bedarf entsprechend investieren.“

Schlüsselwort Kooperation

Natürlich bleibt so das Problem bestehen, dass einige Gegenden unversorgt bleiben, da ein Ausbau hier nicht wirtschaftlich wäre. Doch auch hier versucht die Telekom verschiedene Lösungsstrategien anzusetzen. So ist ein wesentlicher Bestandteil beim Breitbandausbau die Zusammenarbeit mit Wettbewerbern und kommunalen Unternehmen. „So können die Gemeinden beispielsweise vorhandene Leerrohre zur Verfügung stellen, die Tiefbaumaßnahmen übernehmen oder sich finanziell beteiligen“, schlägt Niek Jan van Damme vor. Seiner Aussage zufolge, hat die Telekom in diesem Jahr über 1.000 solcher Kooperationen geschlossen und damit mehr als 180.000 Haushalte mit Breitbandinternet versorgt.

Glasfaserausbau

Für 2012 steht bei der Telekom maßgeblich der weitere Ausbau der LTE-Netze und die der neuen Glasfaserzugänge (FTTH) im Fokus wie es scheint. Schon ab Mitte des neuen Jahres, so der Plan, sollen extrem schnelle FTTH-Internetzugänge in über 10 Städten gestartet werden. Diese sind nochmals um einiges schneller als herkömmliche VDSL-Anschlüsse, da hier vollständig auf Glasfaser gesetzt wird. Beim VDSL handelt es sich ja um eine Mischform (Hybridnetz) aus Kupfer und Fiber. Bis zu 200 MBit sollen angeschlossene Haushalte so beziehen können. Wir werden über die Fortschritte selbstverständlich berichten.

Weiterführendes

» VDSL Tarife vergleichen
» VDSL Verfügbarkeit prüfen

Bild & Quelle: Deutsche Telekom


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2 Kommentare zu “Die Telekom und der Breitbandausbau – eine Bilanz!”

  1. Rüdiger Braun sagt:

    Merkwürdig!
    Es sind immer die gleichen 10 Städte die in den Genuss von neuen und schnelleren Übertragunswege kommen. Die Glücklichen dort können sich die ganzen Spielereien in 10facher Ausführung aussuchen.
    Aber der eigentliche Netzausbau stagniert seit Jahren. Beispiele? VDSL nur in Kerngebiete von Städten (bei mir aktuell fehlt nur ein Strassenzug um ein ganzes Siedlungsgebiet versorgen zu können, Entfernung zur VDSL-Grenze 500m zu DSL16000 200m), LTE nur im stadtnahem Bereich, Glasfaser seit 25 Jahren in der Diskussion und wo ist der Netzausbau?
    Dafür bekommt man Werbeanrufe der Telekom um sich Entertain per Satellit zu kaufen.

  2. Christoph Zeller sagt:

    Genau das gleiche bei mir Rüdiger: Ausbau ist nicht in Sicht weil hier nur die wenigsten bei der Telekom sind. Wettbewerbswidrig ist das!

    Und von LTE brauchen wir nicht reden: 70 Euro/Monat für 30 GB die bei der hohen Geschwindigkeit mal sehr schnell weg sind ist eine Frechheit. Dieser Wucher sollte endlich Ende haben! Nur damit die Provider die sündhaft teuren Volumenpakete verkaufen können!

    DSL via Satellit? Lächerlich! Ping 300 sage ich nur….

    Wettbewerber wie Kabel Deutschland sind unfähig seit 4 Jahren (!) einen Anschluss zu legen. Schreiben die überhaupt schwarze Zahlen? Ausserdem wollen die mit einer Custom-Firmware eine Backdoor in meinen Router, inakzeptabel!

    Vodafone kriegt auch nichts besseres hin, DSL 2000 ohne Besserung in Sicht. Bei denen Kunde zu sein -was ich derzeit noch bin- macht hier auch keinen Unterschied!

    1&1 sagt nur über Fernanschluss, aber da habe ich mich schon schlau gemacht: Immernoch die gleiche Geschwindigkeit und zusätzlich wenn’s Probleme gibt schieben Telekom und 1&1 sich sie Schuld gegenseitig zu. Nein danke! Wenn ich mehr Stress haben will geht das auch ohne dafür noch 5,- € extra im Monat abzudrücken!

    Jemand eine Idee?




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