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Okt 05 2012


Die Fritz!Box-Reihe der Firma AVM gehört in Deutschland zu den beliebtesten Routern überhaupt. Nicht ohne Grund – denn trotz des hohen Preises punkten die Geräte bei Verbrauchern durch Qualität und durch viele einzigartige Funktionen. Doch welche VDSL-Anbieter haben eine FritzBox zu den Highspeed-Anschlüssen, kostenlos oder vergünstigt im Angebot?

3 Provider bieten optional VDSL mit FritzBox zum kleinen Preis
Fritz!Box 7390

Fritz!Box 7390 mit VDSL-Support von AVM | Bild: AVM Presse

Wer einen aktuellen, VDSL-fähigen Router von AVM mit VDSL-Support erwerben möchte, muss leider recht tief in die Tasche greifen. Gut 220 € kostet etwa das aktuelle Top-Modell „Fritz!Box 7390“ im Handel. Es geht jedoch weit günstiger, zumindest für Neukunden, die noch vor der Anbieterwahl stehen. Wir haben aus allen Anbietern 3 recherchieren können, die optional eine FritzBox zum VDSL-Anschluss bieten.

congstar: Gleich 2 Fritz!Boxen für VDSL zur Auswahl

Congstar hat VDSL erst seit einigen Wochen in die Produktpalette mit aufgenommen. Neben dem recht günstigen Preis von 34.99 € im Monat, punktet der Provider durch die Auswahl von 2 FritzBox-Modellen zu fairen Preisen. Einmal die Fritz!Box7360 und den High-End-Router 7390. Letzterer wird in Verbindung mit einem Neuvertrag zum Vorzugspreis von 99.99 € angeboten. Die etwas abgespeckte Version 7360 ist schon für 19.99 € erhältlich. Im Wesentlichen wurde hier, im Vergleich zum „großen Bruder“, auf einige Anschlüsse verzichtet. Statt etwa 4 Gigabit-LAN-Ports, verfügt die 7360 nur über 2 solche Ports. Beim WLAN gibt es kein Support für das 5 GHz-Band sondern nur das gewöhnliche 2,4 GHz-Band. Die Telefonanlage bietet zudem kein ISDN-Support. Hier eine Übersicht aller Features der 7390 finden Sie hier im Handbuch (klick). Details zum VDSL-Angebot von congstar finden Sie hier oder direkt unter www.congstar.de.

1und1: Schwarze FritzBox unter dem HomeServer-Gewand

Auch hinter dem schwarzen „HomeServer“ von 1und1 verbirgt sich eine Fritz!Box vom Routerspezialisten AVM. Hinter der individuellen Fassade kommt ebenfalls eine FritzBox 7360 SL zum Vorschein. Hier noch einmal die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

 

  • VDSL und DSL-Modem (gemäß ITU G.993.2 Annex B)
  • 2 x Gigabit Ethernet-Ports + 2 x 100 MBit LAN-Ports
  • 2 x USB 2.0 Anschlüsse
  • WLAN 2.4 GHz nach b/g/n (neuster N-Standard bis 300 Mbit wird also unterstützt)
  • Firewall, DHCP-Server
  • WPA und WPA2 Verschlüsselung
  • Telefonanlage mit DECT – bis zu 6 Schnurlostelefone
  • 1 RJ11-Stecker für analoges Telefon/Fax

 

AVM Fritz!Box für VDSL im schwarzen Look – 1&1 Homeserver | Bild: 1und1 Presse

Der VDSL-Tarif von 1&1 bietet eine Surfflatrate mit bis zu 50.000 Kbit/s, eine Festnetzflat für bundesweite Telefonate sowie optional 4 Handy-Flats inklusive. Damit telefonieren Sie auf Wunsch mobil ins deutsche Festnetz und netzintern für 0 Cent/Minute. Der Preis für das Komplettpaket wurde im Oktober 2012 auf 29.99 € gesenkt. Weitere Einzelheiten und Bestellung gibt es auf der Anbieterhomepage unter www.1und1.de.

O2/Alice: FritzBox 7570

Bei Alice setzt man auf die Fritz!Box 7570 (inklusive) für VDSL. Diese kommt in einem abgewandelten OEM-Design in den Farben grau und rot. Rein optisch gibt nur der Schriftzug links unten einen Hinweis auf die Herkunft. Der Funktionsumfang gleicht im Wesentlichen der 7360, allerdings unterstützt das WLAN noch zusätzlich das 5 GHz-Band, was sehr positiv zu werten ist. Allerdings ist die DECT-Funktion ausgeschaltet und die Telefonanlage daher wahrscheinlich nur für die Alice-Tarife zu gebrauchen. Hier nochmal die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

 

  • VDSL Modem/Router mit bis zu 100 MBit/s (Downstream), 10 MBit/s (Upstream)
  • WLAN 802.11n mit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 300 MBit/s für 2,4 GHz oder 5 GHz
  • WLAN- / WPS Taster (Ein/Aus) + MIMO-Technologie (Mehrantennentechnik)
  • Telefon-Anlage bietet zusätzliche Funktionen wie Anruferliste, Telefonbuch und Weckruf
  • Vorkonfigurierte Sicherheitseinstellungen via WPA2, WPA, WEP Verschlüsselung
  • Router mit SPI-Firewall
  • 4-Port- Switch 10/100 Mbit/s
  • USB 2.0 für den Anschluss eines Druckers oder einer externen Festplatte
  • Port-Forwarding, DHCP-Server, IP-Filter, Kennwort-Schutz, DynDNS, Sicherung der Einstellungen etc.

 

Abbildung des VDSL-Routers von O2 (Alice) – AVM Fritz!Box 7370 | Bild: O2 Presse

VDSL kann bei Alice übrigens als optionaler Punkt zu den gängigen DSL-Tarifen „Alice S, Alice M und Alice L“ bestellt werden, sofern vor Ort die Verfügbarkeit besteht. Statt nur 16 MBit, können dann Downloadraten von maximal 50 MBit erreicht werden. Das Feature kostet moderate 4.99 € monatlich. Aktuelle Rabattaktionen und Bestellung unter www.o2online.de.

Mnet: Regionaler Anbieter mit AVM Fritz!Box

M-net bietet auf www.m-net.de die superschnellen VDSL-Anschlüsse leider nicht bundesweit sondern vornehmlich in Bayern. Insbesondere in München, Augsburg, Nürnberg und Würzburg. Seit 2012 geht der Ausbau aber in zahlreichen Ortschaften weiter. Mehr dazu finden Sie auf der Homepage des Anbieters. Wer das Glück hat und die Verfügbarkeit von VDSL besteht bereits, hat die Wahl zwischen einem Tarif mit 50 oder 100 MBit. Die Fritz!Box 7360 (Eckdaten siehe oben bei 1&1) ist, je nach Angebot, für Neukunden meist im Preis inklusive.

Fazit

Wer sich VDSL anschaffen möchte und Wert auf einen Router aus dem Hause AVM legt, ist bei einem der genannten Anbieter wahrscheinlich bestens aufgehoben. Die Preise für den Internetzugang unterscheiden sich ohnehin nur marginal. Abstriche zum Premiummodell 7390 gibt es zwar in der Regel, nur dürften diese für die meisten Anwender ohnehin kaum ins Gewicht fallen.

Weiterführendes

» VDSL Tarife vergleichen
» VDSL Verfügbarkeit prüfen



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Autor: Sebastian Schöne

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3 Kommentare zu “Ratgeber: VDSL-Anbieter mit FritzBox (2012)”

  1. Reinald Gfüllner sagt:

    > Abstriche zum Premiummodell 7390 gibt es zwar in der Regel, nur dürften diese > für die meisten Anwender ohnehin kaum ins Gewicht fallen.
    Die Telefonleitung kommt mehr nicht aus einem Splitter sondern aus der Fritzbox. Die 7390 hat zudem nur einen analogen und keinen ISDN-Ausgang.
    Zumindest für alle ISDN-Nutzer ist das sicher ein relevanter Unterschied.

  2. Reinald Gfüllner sagt:

    KORR: Die 7360 hat zudem nur einen analogen und keinen ISDN-Ausgang.

  3. vdsl-tarifvergleich.de sagt:

    Danke nochmal für den Hinweis. Das mit dem ISDN-Anschluss hatten wir im Text aber erwähnt…
    Viele Grüsse




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