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Mai 03 2016


Ein erneutes Monopol in der deutschen Telekommunikation sei laut Niek Jan van Damme, Vorstandsmitglied der Telekom, „Unsinn“. Er prangert die „übertriebene Selbstkritik“ der Konkurrenz an und schildert detailliert seine Pläne für den Breitbandausbau in Deutschland. Dabei unterstreicht er, dass VDSL nicht der einzige Weg zum Gigabit-Internet hierzulande sei.

Drohendes Telekom-Monopol? Niek Jan van Damme spricht Klartext

Der Sprecher der Geschäftsführung des Bonner Netzbetreibers teilt in einem umfassenden Statement seine Meinung zur hitzigen Breitband-Diskussion mit. Auf der Webseite der Telekom ist dieser Beitrag für jedermann aufrufbar. Dort ist beispielsweise zu lesen, dass van Damme den Streit um die richtige oder falsche Technik kritisiert. Eine Re-Monopolisierung bezeichnet das Vorstandsmitglied als an die Wand gemaltes „Gespenst“, und dem Vorwurf einer einseitigen Parteinahme der Bundesregierung und der Aufsichtsbehörden möchte er ebenfalls den Wind aus den Segeln nehmen.

Der richtige Technologiemix ist essentiell

Auf dem Weg zur Gigabit-Gesellschaft sei die Telekom nicht auf VDSL beschränkt, auch das Glasfaser sei ein großes Thema. Den Vectoring-Ausbau bezeichnet van Damme ebenfalls als Glasfaserausbau, da das Glasfaser bis zu den Kabelverzweigern gelegt werden würde. Wenn in Zukunft vermehrt FTTH gewünscht wird, wäre der Austausch des restlichen Kupferkabels kein Problem. Wer sofort einen Glasfaseranschluss bis ins Haus möchte, kann auch diesen direkt bekommen, teilt der Telekom-Sprecher mit. Man wolle die bestmögliche Internetverbindung bieten, egal ob für Zuhause oder unterwegs. Dafür sei keine bestimmte Technik, sondern „der richtige Technologiemix“ entscheidend.

50-Mbit-Breitbandausbau: Telekom macht „den Rest“

Van Damme unterstützt das Vorhaben der Bundesregierung, bis zum Jahr 2018 deutschlandweit eine Mindest-Bandbreite von 50 Mbit/s zu erreichen. Die verwendete Technik spiele dabei keine Rolle. Die Wettbewerber hätten das Recht, „einige dieser Bereiche exklusiv auszubauen“. Die Telekom selbst würde sich dann um „den Rest“ kümmern. Für die Mitnutzung des Telekom-Netzes für andere Anbieter habe der Netzbetreiber auch ein weiteres Vorleistungsprodukt geplant. Deswegen sei der Vorwurf für eine Re-Monopolisierung für das Vorstandsmitglied „Unsinn“.



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