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Okt 07 2014


Es liegt im Interesse sowohl der Netzbetreiber als auch der Endkunden, den Breitbandausbau voran zu treiben. Die Netzallianz Digitales Deutschland, eine Initiative zum beschleunigten Netzausbau, bestehend aus verschiedenen Akteuren der Breitbandbranche, unterzeichneten dazu jüngst das Kursbuch Netzausbau.

Ländliche Regionen immer noch unterversorgt

Besonders in den ländlichen Regionen Deutschlands gibt es im Breitbandbereich noch erheblichen Ausbaubedarf. Zwar wird vor allem durch Akteure wie die DNS:NET GmbH stark in unterversorgte Regionen investiert, der Ausbau könnte jedoch durchaus noch beschleunigt werden. Denn noch längst nicht in allen Haushalten kann bislang die Grundversorgungsgeschwindigkeit von 50 Mbit/s sichergestellt werden.

Einigung in der Ausbaustrategie

Teil des Kursbuchs Netzausbau ist es vor allem, diese Grundversorgung zu gewährleisten. Sowohl die Bundesnetzagentur und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) als auch Verbände wie der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA), einigten sich damit auf gemeinsame Ziele. Ein reibungsloser und schneller Ausbau funktioniert nur mit entsprechend reibungsloser Kommunikation der Akteure. Hierfür ist das Kursbuch Netzausbau ein wichtiger Schritt.

Sicherstellung bis ins Jahr 2018

ANGA-Präsident, Thomas Braun, sprach sich derweil für die Forderungen der Initiative Netzallianz Deutschland aus: „Anschlüsse mit 50 Mbit/s stellen bald nur noch die Grundversorgung sicher. Wir freuen uns, dass die Mitglieder der Netzallianz erkannt haben, dass der Ausbau höherer Bandbreiten erforderlich ist und dieses Thema angegangen wird.“. Bis ins Jahr 2018 soll diese Grundversorgung sichergestellt sein.

ANGA kritisiert postulierte Technologieneutralität

Besonders die Strukturierung einer Strategie für den Hochgeschwindigkeitsausbau ist Kernpunkt der ANGA. Der Verband sprach sich in einer Pressemitteilung für die Einigung auf eine gemeinsame Linie aus und kritisierte die in der Breitbandförderung postulierte Technologieneutralität. Die Regelungen zum Schutz vor subventioniertem Überbau, vor allem von bereits bestehenden NGA-Netzen, müssten näher bestimmt werden. Grundlegend begrüßte die ANGA jedoch die Kernforderungen des Kursbuchs Netzausbau und positionierte sich klar auf der Seite der Netzallianz.

Quelle: ANGA


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