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Okt 08 2012


Internetzugänge per VDSL gibt es seit nunmehr über 6 Jahren in Deutschland. Seither haben sich, wie wir in diesem Spezial noch zeigen werden, die Preise fast angeglichen. Zeit also zu fragen, für wen lohnt jetzt der Wechsel und wie sind die Preisunterschiede zwischen den VDSL-Anbietern?

5 Euro für 3fache Leistung

Im Folgenden wollen wir der Frage nachgehen, wie groß aktuell die Preisdifferenz von VDSL zu DSL ist. Dazu haben wir von den 5 größten Internetprovider, die auch VDSL im Angebot haben, einfach die Preise verglichen. Und zwar von der günstigsten Doppelflatrate (Internet+Telefon) jeweils mit VDSL und DSL. Die Ergebnisse können Sie der folgenden Tabelle entnehmen.

Schnell wird ersichtlich, dass der Unterschied überall lediglich 5 € beträgt. Nur Vodafone verlangt aktuell, seltsamer Weise, das Doppelte. Dies war jedoch nicht immer so. Schon mehrfach gab es dieses Jahr die VDSL-Doppelflat von Vodafone auch für 34.95 €.

Von Luxus zu Standard

Bei der ersten Einführung des neuen VDSL-Standards im Jahr 2006, hatte surfen mit bis zu 50 MBit noch den Hauch des Elitären. Damals war die Telekom noch alleiniger Anbieter des Highspeednetzes und bot VDSL nur in Verbindung mit dem heutigen Entertain-TV-Anschluss (IPTV). Preise um die 80€ je Monat waren damals noch die Regel. Noch bis vor wenigen Monaten lag der übliche Preisunterschied bei 10-15 Euro im Monat. Nachdem viele Mitbewerber der Telekom die Preise auf 5 € im Monat angeglichen hatten, zog der Konzern vor einigen Wochen nun nach. Aktuell, zumindest bis Jahresende, beträgt der Aufpreis für VDSL50 (50 MBit/s) auch bei der Dt. Telekom nur noch 5 Euro.

 

Schnelle Glasfasernetze sind die Basis für den VDSL-Ausbau – Verfügbarkeit nimmt in Deutschland weiter zu

Wechseln für mehr Leistung bei geringeren Kosten

Insbesondere für Bestandskunden, mit relativ alten Verträgen, kann sich ein Wechsel des Tarifes oder Anbieters gleich in vielfacher Hinsicht lohnen. Zunächst dürfte nicht selten eine Kostenersparnis möglich sein oder zumindest „Plusminus Null“ mit mehr Komfort. Denn Verträge, älter als 4 Jahre, sind nicht selten sogar teurer als heutige Highspeed-Komplettpakete. Damals waren DSL-Doppelflatrates mit 6 MBit für 30-40 € die beliebtesten Vertragstarife. Wie Sie in der oberen Tabelle entnehmen können, sind dafür nun durchaus moderne VDSL-Angebote zu haben. Das bedeutet, bis zu 8 Mal so schnelles Internet (zu DSL6000) bei gleichen Kosten. Einziger Pferdefuß: VDSL ist bekanntlich nicht in dem Maße verfügbar wie DSL. Dennoch hat sich bei der Netzabdeckung in den vergangenen Jahren recht viel getan. Prüfen Sie am besten gleich, wie Ihr aktueller Stand am Wohnort ist.

Auch für Neukunden interessant?

Das kommt darauf an, welche Ansprüche Sie haben und was das Budget ist. Wer nur hin und wieder ein paar Emails schreibt und etwas bei Facebook oder Newsseiten surft, kann nach wie vor zum guten alten DSL greifen. Ebenso wenn der Preis das ultimative Argument ist. Für ambitionierte Nutzer dürften rund 5 € monatlich Mehrkosten eine gute und zukunftssichere „Investition“ sein. Denn der Gewinn an Surfkomfort ist mitunter beträchtlich. Besonders dann, wenn z.B. oft oft (Urlaubs-)Bilder geladen oder versendet werden, spielt VDSL seine stärken richtig aus. Denn beim Senden von Dateien ist die Technik sogar bis zu 10 Mal schneller als der beste DSL-Zugang. Auch für Onlinevideos in HD-Qualität oder beim Nutzen von Onlinevideotheken (maxdome) macht VDSL richtig Spaß!

Weiterführendes

» VDSL Tarife vergleichen
» VDSL Verfügbarkeit prüfen
» VDSL Alternativen



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Autor: Sebastian Schöne

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