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Jun 30 2016


Das gemeinnützige Online-Verbrauchermagazin Finanztip hat die aktuellen Bündeltarife wie Telekom Magenta Eins, Vodafone Red One und O2 Blue verglichen. Heraus kam, dass Kunden oft mit selbst zusammengestellten Paketen besser fahren. Das Magazin erfasste eine Preisersparnis von bis zu 35 Jahren innerhalb einer theoretischen Nutzungsdauer von fünf Jahren. Außerdem wurden die undurchsichtigen Tarife angeprangert.

Bündeltarife sind populär – aber auch lohnenswert?

Vor allem Magenta Eins der Deutschen Telekom und Vodafones Red One machen durch riesige Medienkampagnen auf sich aufmerksam. Der Kunde soll eifrig durch Rabatte auf die Grundgebühr sparen können und zudem eine übersichtliche Rechnung durch den „Alles-aus-einer-Hand“-Faktor erhalten. Das ist die Idealvorstellung, doch die Realität sieht etwas anders aus, wie Finanztip erörtert hat. Es wurden 24 Kombitarife von sechs Anbietern überprüft und mit elf eigens zusammengestellten Paketen verglichen. Aktuell hat Magenta Mobil Eins bereits zwei Millionen Kunden – innerhalb von nur 15 Monaten.

Nachteile der Kombitarife

„Alles aus einer Hand“, das klingt zunächst gut, knebelt einen aber auch für meist 24 Monate und in Form von mehreren Tarifen an einen Anbieter. Wenn beispielsweise anderswo ein deutlich besseres VDSL-Angebot käme, man aber das TV- und Mobilfunkangebot des aktuellen Vertrags halten möchte, wird es kniffelig. Denn bei der Auflösung des Kombipakets entfällt der Rabatt auf die Grundgebühr. Die unzähligen Preisbestandteile und die „ab“-Preise, die eine Kostenreduzierung nur innerhalb von 12 oder 24 Monate gewähren, sind weitere Stolperfallen. Außerdem sollte man stets die Fußnoten beachten, da dort gerne wichtige Hinweise „versteckt“ werden.

Kombipakete selbst erstellen und bis zu 35 Prozent sparen

Vor allem in der Beispiel-Kombination bestehend aus Telekom Hybrid Entertain Plus + Magenta Mobil S kann es innerhalb der fünf Jahre theoretischer Nutzung teuer werden. In dieser Zeit zahlt der Kunde rund 5.169 Euro (86,15 Euro monatlich). Finanztips eigens zusammengestelltes Paket namens „Sparfuchs“ käme satte 35 Prozent günstiger. Der „Sparfuchs-Tarif“ besteht aus einer Internetanbindung von mindestens 16 Mbit/s, eine Allnet-Flat fürs Handy und TV über den Online-Anbieter Magine.

 

Man sieht also, dass sich die hoch angepriesenen Kombitarife nicht immer lohnen und man ausgiebig vergleichen sollte.



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