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Sep 04 2015


Auch wenn die Konkurrenz härter und die Erneuerungszyklen für Elektronik inzwischen viel schneller geworden sind: Die IFA ist nach wie vor ein dickes, rotes Kreuz im Kalender all derer wert, die heiß auf innovative Technik, neue Produkte und smarte Lösungen sind. Die 55. Auflage, die heute in Berlin ihre Pforten für Besucher öffnet, steht ganz unter dem Motto der Vernetzung.

IFA – der Motor fürs Weihnachtsgeschäft

Am Abend war die Branchenschau mit einer großen Gala eröffnet wurden, der unter anderem Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel beiwohnte. Bei seiner Eröffnungsrede sprach er sich für eine umfassend Debatte über die Risiken und Chancen der Digitalisierung aus. Diese dürfe „nicht ablehnend, nicht zurückhaltend“, sondern chancenorientiert sein, und zwar mit Blick auf Deutschland und Europa.

 

IFA Eröffnung 2015

 

Das Wetter zeigt es uns schon ein wenig, es ist Herbst geworden und Weihnachten ist – zumindest aus Sicht der Hersteller und Händler – gar nicht mehr so weit entfernt. Was morgen in den Regalen liegt, entscheidet sich immer öfter auch auf der IFA. 4,25 Milliarden Euro habe das Ordervolumen 2014 betragen, so Messeveranstalter gfu Consumer & Home Electronic GmbH. Das Unternehmen lässt weiter wissen, die Messe sei damit in diesem Zeitraum die „wichtigste Plattform“ für Handel und Industrie. „Keine andere Messe weltweit vereint zu diesem idealen Zeitpunkt des Jahres so viele Händler, Einkäufer, Industrievertreter und Medien aus aller Welt“, bekräftigt man in einer Mitteilung.

 

Untermauert wird dies durch die weiter gestiegene Zahl an Ausstellern und Fläche. 1.645 Aussteller teilen sich laut Veranstalter über 150.000 m². „Von der IFA erwarten wir 2015 wichtige, positive Impulse“, zeigt sich gfu-Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Joachim Kamp auch entsprechend erwartungsvoll.

Alles ist vernetzt, fast alles

Auch wenn in diesem Jahr wohl nicht mit den großen Produktsensationen à la Farbfernsehen oder Compact Disc zu rechnen ist, spielt ein Thema fast in jeder Produktgruppe eine Rolle: Vernetzung. Fernseher, Tablet und Smartphone können geradezu zu einer Einheit werden, online natürlich und am besten noch wenn die Geräte dabei vom gleichen Hersteller stammen. Samsung präsentiert sich als Smartphone Nummer Eins in Europa hier besonders auffällig mit dem „Internet der Dinge“. Und tatsächlich ist es oft die fehlende Kompatibilität unter Geräten unterschiedlicher Hersteller, die die Freude über all die selbstfahrenden Rasenmäher, fernschließbaren Haustüren und selbstwaschenden Waschmaschinen trüben. Einen einheitlichen Standard für die Kommunikation untereinander gibt es bisher nicht. Die Telekom stellt indess neue verbesserte Tarife für Highspeedinternet per Hybrid und LTE-Funk vor. Auch das IPTV-Angebot Entertain wurde überarbeitet und bietet jetzt ohne Aufpreis mehr HD-Sender.

 

Die vielfältige Netstrategie der Telekom

 

AVM zeigt ganze Reihe neuer Produkte

Im Netzwerkbereich sticht vor allem ein Hersteller besonders hervor: AVM. Hinter dem Motto „Schneller zu Hause“ verstecken sich gleich acht neue Produkte. Ganz im Geiste der Vernetzung anno 2015, sollen diese Router den Ansprüchen moderner Heimnetzwerke gerecht werden: Hohe Datenvolumina auf beliebig vielen verschiedenen Geräten. Unter anderem sollen dass der Repeater 1160 oder der neue Fritz!Powerline-Adapter ermöglichen. Zum ersten Mal wird auch das Telefon Fritz!Fon C5 der Öffentlichkeit präsentiert. Es wird als „Multitalent für HD-Telefonie, Mediaserver und Heimnetzsteuerung“ beworben.



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Autor: Sebastian Schöne

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