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Mrz 06 2017


Es wurden über zwei Dutzend Anträge im Raum Brandenburg im Rahmen des Breitbandausbau-Förderprogramms der Bundesregierung genehmigt. Für Beratungsleistungen und Netzausbauprojekte sicherten die Politiker insgesamt über 12 Millionen Euro zu. Zuerst soll der Brandenburger Landkreis Dahme-Spreewald, der über 164.000 Einwohner beherbergt, von schnellerem Internet profitieren.

Internetausbau in Brandenburg – 50 Mbit/s für alle

Vor zwei Jahren startete die Bundesregierung ihr Förderprogramm für den Breitbandausbau, aus dessen Topf sich nun auch die Kommunen und Landkreise von Brandenburg bedienen dürfen. Es wurden insgesamt 29 Förderanträge für Beratungsleistungen, und ein weiterer für Netzausbauprojekte in Dahme-Spreewald, bewilligt. Dabei belaufen sich die Zuschüsse auf 1,4 Millionen Euro für die Beratungsleistungen und 11 Millionen Euro für das eigentliche Projekt. Dies bestätigte das Bundesministerium der Nachrichtenagentur dpa. Die bewilligten Anträge dienen jedoch erst der Planung für den Netzausbau. Um diesen zu realisieren, müssen die Gelder, wie im Fall Dahme-Sprewald schon geschehen, genehmigt werden.

50 Mbit/s Mindestbandbreite: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst

Laut dem brandenburgischen Wirtschaftsministerium, sei der Landkreis Dahme-Spreewald der erste gewesen, der einen Förderantrag für den Netzausbau eingereicht hat. Deshalb kann diese Region auch schon mit der Modernisierung der Internet-Infrastruktur loslegen. Dahme-Spreewald erhält insgesamt 4,73 Millionen Euro der Fördergelder. Mit diesem Betrag soll das Breitbandziel in diesem Gebiet, das bis Ende 2018 eine Mindestbandbreite von 50 Mbit/s vorsieht, realisiert werden. Die weiteren Landkreise in Brandenburg haben jedoch ebenfalls mittlerweile ihre Förderung beantragt. Brandenburg an sich, wird sich außerdem mit einer Kofinanzierung für den Breitbandausbau beteiligen.

Folgende Städte profitieren von den Beratungsleistungen

Das Ministerium teilt mit, dass folgende Städte je mit einer Summe in Höhe von 50.000 Euro für die Beratungsleistungen bedacht werden: Cottbus, Frankfurt an der Oder, Brandenburg / Havel, Spremberg, Fürstenwalde und Schwedt. Des Weiteren werden auch mehrere Landkreise unterstützt. Wir sind gespannt, ob in Brandenburg und selbstredend auch alle anderen Bundesländer, tatsächlich bis Ende 2018 das Breitbandziel der Bundesregierung erreicht wird.



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