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Apr 02 2010


Sowohl die Bundesregierung als auch Telekom und Co. haben sich seit längerem die Beseitigung hässlicher „weißer Flecken“ auf ihre schwarz-rot-goldenen oder rosaroten Fahnen geschrieben. Doch wer nun darüber nachdenkt mit welchem Waschmittel man diese aus dem bunten Stoffmix am besten heraus bekommt, ist auf dem Holzweg. Es geht nicht um Waschen sondern um Wachstum, und zwar das der DSL- und VDSL-Netze. Auch das Brandenburgische Unternehmen DNS:NET kämpft gegen die „weißen Flecken“ – also Orte ohne schnellen Internetzugang –, und das mit Erfolg.

Einmaliges Projekt startet in Michendorf

Im brandenburgischen Städtchen Michendorf startet DNS:NET ein, nach eigenen Angaben, in ganz Brandenburg einmaliges Projekt. Ein ganzer Ort erhält DSL über ein Schaltsystem der Brandenburger Firma. Einmalig deswegen, da solche Schaltzentralen bisher im ostdeutschen Brandenburg nur von der Deutschen Telekom realisiert wurden.

Provinz-DSL

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Das Ergebnis ist für die angeschlossenen Haushalte ein deutlicher Zugewinn: Waren bisher Modem- oder ISDN-Geschwindigkeiten die Regel, so kann nun mit bis zu 50 Mbit/s gesurft werden. Für die Endkunden entstehen für den Ausbau keine Zusatzkosten, das Flatrate-Paket (Internet und Telefon) mit bis zu 25 Mbit/s soll für marktübliche 49,90 € pro Monat erhältlich sein.

Seit 2007 im Geschäft

Bereits seit drei Jahren arbeitet DSN:NET am Ausbau eigener Infrastrukturen, um auch kleinen Gemeinden in Brandenburg schnelle Internetverbindungen zu ermöglichen. Das Unternehmen hat so seine Marktlücke gefunden: „Die DNS NET GmbH als Carrier und Telefongesellschaft sorgt für die letzte Meile, also dafür, dass das schnelle Internet bis in die Haushalte kommt“, so Geschäftsführer Alexander Lucke. So konnten diese „letzten Meilen“ beispielsweise bereits für die Gemeinden Wustermark, Elstal, oder Niederlehme realisiert werden. In besonders Strukturschwachen Regionen bietet das Unternehmen in Kooperation mit der Firma Ericsson auch den Aufbau entsprechender Funklösungen an. Dabei werden auf dem höchsten Gebäude der Stadt entsprechende Antennen installiert, um jedes Wohnhaus zu erreichen.

Wettbewerbsvorteil Flexibilität

Seinen Erfolg, auch gegenüber dem übermächtig scheinenden Konkurrenten Telekom, sieht DSL:NET vor allem in einer unterschiedlichen Herangehensweise, so Pressesprecherin Claudia Burkhardt gegenüber VDSL-Tarifvergleich.de: „Wir haben über die Jahre einen sehr guten Erfolg im Regionalbereich, gerade weil wir nicht so unflexibel und kundenfern auftreten. Hier zählt Schnelligkeit und Ideenreichtum, ich denke das wird von den Gemeinden honoriert.“

Weiterführendes

» VDSL Tarife vergleichen
» VDSL Verfügbarkeitscheck

Quelle: DNS:NET


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Eine Meinung zu “DNS:NET bringt VDSL nach Brandenburg”

  1. VDSL für Brandenburg – DNS:Net startet Informationsportal sagt:

    […] Neben dieser Beratungsleistung fungiert DNS:Net natürlich in erster Linie als Infrastrukturausrüster. Das Unternehmen betont in einer aktuellen Pressemitteilung, dass es „… unabhängig von der vorhanden Infrastruktur der Gemeinden überbauen …“ kann. Möglich wird dies durch ein unternehmenseigenes, zentrales Schaltsystem. So können sogar VDSL-Geschwindigkeiten von 50 Mbit/s erreicht werden. In einigen Gemeinden laufen sogar Planungen für FTTH-Anschlüsse. Dabei werden die Glasfaserkabel direkt bis ins Haus verlegt, wodurch sogar 100 Mbit/s realistisch sind. „Die DNS NET GmbH als Carrier und Telefongesellschaft sorgt für die letzte Meile, also dafür, dass das schnelle Internet bis in die Haushalte kommt.“, so Geschäftsführer Alexander Lucke in einer Meldung vom 02.04.2010, wo wir über das Projekt Michendorf berichteten. […]




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