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Jul 13 2017


VDSL ist eine durchaus zuverlässige Breitbandtechnologie und punktet mit einer hohen Upload-Geschwindigkeit – beim Download hinkt die Telekom den Wettbewerbern jedoch deutlich hinterher. Doch Hilfe naht, Super Vectoring heißt die Technologie, die den bestehenden Leitungen Beine machen und den Abstand zur Konkurrenz verkürzen soll. In der zweiten Jahreshälfte sollen somit bis zu 250 Mbit/s zur Verfügung stehen.

Deutsche Telekom verspricht: Super Vectoring noch 2017

Es gibt immer mehr Anwendungsgebiete – auch im privaten Bereich – in denen eine möglichst hohe Download-Rate Sinn macht. Beispielsweise Multimediaformate wie 4K und VR fordern die Leitung, da können die maximal 100 Mbit/s des Telekom-VDSL-Angebots zum Stolperstein werden. In der Rubrik #EineFrage des hauseigenen YouTube-Kanals stellt sich der Bonner Netzbetreiber wichtigen Fragen zu Ausbau und Technologien. Diesmal verkündete der Telekom-Technik-Chef Walter Goldenits, wann mit Super Vectoring zu rechnen ist. Dieses Verfahren steigert die Download-Bandbreite des traditionellen Vectorings um den Faktor 1,5, es werden also bis zu 250 Mbit/s ermöglicht. Noch dieses Jahr soll es soweit sein, genauer gesagt in der zweiten Jahreshälfte 2017.

Super Vectoring: Wieso dauert das so lange?

Goldenits erklärt den Telekom-Teilnehmern, wieso die nächste Ausbaustufe von VDSL so lange auf sich warten lässt. Seit einigen Monaten würde man bereits Super Vectoring in der Kabelversuchsanlage testen. In dieser Einrichtung werden sämtliche Qualitätsmessungen und die Qualitätssicherung des kommenden Standards vorgenommen. Man betreibt also Feinschliff an der Breitbandtechnologie und da die Telekom mehrere Anbieter hat, seien die Tests aufwendig. Ein fehlerfreies Kundenerlebnis ist dem Unternehmen sehr wichtig.

Wie funktioniert Super Vectoring?

Im YouTube-Video gibt Goldenits auch Aufschluss über die Arbeitsweise der nächsten VDSL-Generation. Dank größerer Frequenzbänder, kann das Störsignal eliminiert werden, wodurch eine höhere Bandbreite nutzbar ist. Seit April 2017 verbaut die Deutsche Telekom Super Vectoring in seinem M-Satz, wobei die Linecards ausgetauscht werden. In der zweiten Jahreshälfte soll die neue Technik schließlich für die Endkunden verfügbar sein. Entsprechende Tarife dürften also in ein paar Monaten vorgestellt werden.



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