Nach einer Entscheidung der Bundesnetzagentur muss die Telekom ihre Kabelkanäle zwischen Hauptverteiler und Kabelverzweigern für Unternehmen öffnen. Damit soll gewährleistet werden, dass eine Vernetzung zwischen Unternehmen mittels Glasfaser ohne Grabungsarbeiten aufgebaut werden kann. Ziel sei es, so Behördenchef Matthias Kurth, die bereits vorhandene Infrastruktur der Telekom und nicht dessen VDSL Leitung zu nutzen. Damit wären die Unternehmen in der Lage, eigene VDSL Anschlussnetze aufzubauen. Die Telekom, die dieseVernetzung gerade selbst in 50 Städten aufbaut, will Klage gegen diese Entscheidung einreichen. Diese sieht ihre Rentabilität der Investitionen in das neue Netz gefährdet.

