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Mitte 2016 stellte der chinesische Hersteller TP-Link mit dem Archer VR600v einen kostengünstigen VDSL-Router vor. Dank Vectoring sind bis zu 100 Mbit/s im Download möglich und die WLAN-Geschwindigkeit ist via Dual-Band ebenfalls ordentlich. Des Weiteren verfügt das Produkt über eine integrierte Telefonanlage und ein modernes Antennensystem auf Basis von Beamforming. Klasse: Die drei vorinstallierten Antennen lassen sich abnehmen und bei Bedarf austauschen. Freunde multimedialer Unterhaltung werden die Unterstützung von Telekom Entertain und Anpassungsmöglichkeiten für HD-Video-Streaming und Online-Gaming begrüßen.

 

Eigenschaften und Features des VDSL-Router Archer VR600v von TP-Link

Hersteller und GerätebezeichnungAC1600-WLAN-Telefonie-DSL-Router Archer VR600v von TP-Link
unsterstützte BreitbandstandardsVDSL, ADSL, ADSL2+, VDSL2, Vectoring
VDSL-Datenrate bis zu 100 MBit (also auch für Vectoring geeignet)
direkter Support von Glasfaser-Internet (FTTH)nein - Routerbetrieb MIT Glasfaser- oder Kabelrouter möglich
Kompatibel zu Annex Jja

Netzwerk-Eigenschaften (LAN & WLAN)

WLAN-Standards802.11 a, b, g, n und ac
Maximale Bruttodatenrate mit WLAN1.600 MBit/s
Unterstützte WLAN-Bänder2,4 und 5 GHz
WLAN-Gastzugang installierbarja
WLAN-VerschlüsselungsstandardsWPA, WPA2, WEP, WPS
Gigabit LANja
Anzahl der LAN-Anschlüsse4 x 1 Gbit

Telefonie: Eigenschaften und Funktionen

Telefonanlage integriertja
Betrieb per Festnetz und Internet (VOIP)nur IP-Telefonie
DECT-Basisja, bis zu 6 Telefone
Anschluss für analoge Telefoneja
Anschluss für ISDNnein
HD-Telefonie möglichja, je nach Telefon

sonstiges

IPv6 Supportja
NAS-Fähignein
Leistungsaufnahme ca.unbekannt
Stromsparmodus für WLAN (WLAN-Eco)nein
als Mediaserver einsetzbarja, DLNA, UPnP AV
geeignet für IPTVja
USB-Anschlüsse auf RückseiteJa, 2x USB 2.0
Abmessung und Gewicht216 x 163,7 x 36,8 (BxTxH) bei 408 Gramm

weiteres Informationsmaterial

Handbuch zum Download (PDF)» hier Handbuch herunterladen (PDF, 16 MB, englisch)
erhältlich bei» u.a. erhältlich bei Amazon

Wenn es um chinesische Router-Hersteller geht, greifen die meisten Konsumenten zu TP-Link. Das hat vornehmlich mit der löblichen Ausstattung zum kleinen Preis, aber auch mit dem modernen Antennensystem zu tun. Wie es bei vielen Modellen des Unternehmens der Fall ist, kommt auch der Archer VR600v mit drei abnehmbaren Antennen daher. Diese können mit dem WLAN-Netzwerk verbundene Endgeräte dank der Beamforming-Technologie gezielt ansteuern. Daraus resultieren ein verbesserter Empfang und weniger Störungen. Des Weiteren wird die Reichweite der Verbindung erhöht. Ein solch modernes Verfahren, gepaart mit Schmankerln, wie einer Telefonanlage und einem WAN-Port für den Anschluss eines externen Modems (Kabel oder Glasfaser), findet man selten für weniger als 100 Euro.

Viel Sicherheit im Internet, Netzwerk und dem Zuhause

Wir leben in einem Zeitalter, in dem stets neue Trojaner, Viren und Schwachstellen bei Soft- und Hardware Firmen und Haushalte ins Schwitzen bringen. Eine Firewall auf dem Computer selbst ist gut, eine ergänzende Firewall im Router selbst jedoch ebenfalls ratsam. Der Archer VR600v kommt mit einer eben solchen daher – inklusive Schutz vor DoS-Attacken. Das Heimnetzwerk kann in zweierlei Hinsicht abgesichert werden. Abseits des obligatorischen WLAN-Gastzugangs, gibt es auch eine Zugriffsbeschränkung für Administratoren und Eltern. TP-Link dachte jedoch auch an einen anderen Faktor, nämlich die höhere Gewalt. Falls es zu einem Blitzeinschlag im Gebäude kommt, schützt der 6000V-Blitzschutz das VDSL-Netzwerkgerät vor Überspannungen.

Schnelles WLAN, lahmes USB, mäßige Updates

Dual-Band WLAN in den Frequenzen 2,4 GHz und 5 GHz mit bis zu 1,6 Gbit/s dürfte für die meisten Netzwerke ausreichen. Dank WPA, sind die Computer und Mobilgeräte auch schnell eingebunden. Allerdings enttäuscht der Archer VR600v in puncto USB. Es wird lediglich der veraltete Übertragungsstandard 2.0 geboten. Das macht sich vor allem bei auf USB-Sticks befindlichen Videos in hoher Qualität bemerkbar. Des Weiteren sind zwei Versionen des Archer VR600v in Umlauf, die sich bei der Anzahl der USB-Ports unterscheiden. Eine Variante verfügt über nur eine USB-Schnittstelle, eine andere hingegen über zwei. Anhand der Produktabbildungen, lässt sich der Unterschied schnell erkennen. Hinsichtlich der Firmware-Aktualisierungen, kümmert sich TP-Link leider nicht so sehr, wie beispielsweise AVM. Stand Januar 2018 war die aktuellste Original-Firmware vom Mai 2017. Mit etwas Aufwand lässt sich allerdings auch eine Third-Party-Firmware wie DD-WRT einsetzen.

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