Software Firewall

Firewalls richtig einrichten und Leistungsbremsen lösen


Falsch konfigurierte Firewalls, können als Datenbremse für Ihren VDSL- bzw. DSL-Anschluss wirken. Wir zeigen, wie Sie diese vermeiden und die Windows-Firewall optimal einrichten und ausreizen.


Doppelt hält nicht besser

Windows Firewall aus falls andere verwendet

Nutzen Sie immer nur eine Softwarefirewall. Ansonsten können Konflikte zwischen den beiden Programmen die Leistung Ihres Internetanschlusses trüben. Die Folge sind niedrigere Download- und Uploadraten. Tipp: Testen Sie hier mit unserem Speedtest, wie schnell Ihr VDSL- oder DSL-Anschluss wirklich ist.


Fazit für Sie: Wer eine Sicherheitssuite nutzt, greift am besten auf die darin enthaltene Firewall zurück. Diese sind leistungsfähiger und ausgereifter als die windowseigene Variante. Zudem lassen sich mehr Einstellungen treffen. Schalten Sie, falls noch aktiv, dann unbedingt die Windowsfirewall ab. Die meisten Firewalls der Sicherheits-Suiten geben eine Warnmeldung ab und deaktivieren den Windows-Firewall-Dienst selbstständig. Wer sich vergewissern möchte, findet die Einstellungen im Sicherheitscenter.

Windows 7/Vista: Start -> Systemsteuerung -> System & Sicherheit -> Windows Firewall
Windows XP: Start -> Systemsteuerung -> Windows Firewall



Sicherheitssuiten
Sicherheitssuiten sollten auf keinem PC fehlen. Sie vereinen Virenscanner, Adwarescanner, Firewall, Mail-SPAM und Malwareschutz in einem Programmpaket. Führende Hersteller sind GData, Kaspersky, Norton, Panda und F-Secure. Die Preise liegen zwischen 20 und 50 Euro, wobei der Updateservice meistens für 1 Jahr gilt. Dieser ist wichtig, um immer die neuesten Virensignaturen und weitere Updates zu erhalten. Täglich kommen weltweit tausende neue Schadprogramme hinzu. 2010 zählte der Sicherheitssoftware-Hersteller Kaspersky im Durchschnitt 40.000 neue Viren pro Tag! Um also immer einen aktuellen Schutz gewährleisten zu können, sind tägliche Updates zu empfehlen. Die Programme erledigen dies automatisch im Hintergrund. Übersicht von Security-Suiten und Preisvergleich.

Windowsfirewall optimal einrichten

Nicht immer und für jeden Computer, ist eine teure Software nötig. Obgleich empfehlenswert, um eine gewisse Grundsicherung herzustellen. Die Windows eigene Firewall in XP, Vista, Windows 7 und Windows 8 reicht für viele Anwender aus. Zumal, wenn Sie eher selten im Netz sind. Wer auf die Firewall des Betriebssystems setzt, sollte diese aber zumindest in den Grundzügen richtig einrichten.


Windows XP

Was viele nicht wissen, auch die Windows-XP Firewall lässt sich ein wenig individuell konfigurieren. Zumindest in der "Erweiterten Einstellung". Rufen Sie das Menü für die Firewall wie folgt auf:

Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> Sicherheitscenter -> Windows Firewall

Dort können „Erweiterte Einstellungen“ und „Ausnahmen“ für einzelne Programme und Services festgelegt werden.

Windows Vista, Windows 7 & 8

Firewall und Win7 und Vista individuell anpassen

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Die Firewall unter diesen Betriebssystemen, ist im Gegensatz zu der bei Windows XP, deutlich besser und umfangreicher konfigurierbar. Auch hier wieder in den "Erweiterten Einstellung". Diese rufen Sie wie folgt auf:

Start -> Systemsteuerung -> System und Wartung -> Verwaltung -> Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit



Dort können z. B. für jedes Programm und jeden Service die Ein- und Ausgangsregeln geändert werden.

Noch komfortabler geht es mit einem kleinen Tool für Vista und Windows 7/8. Damit lässt sich die Firewall besonders einfach und präzise einrichten. Ganz ähnlich, wie bei kommerziellen und kostenpflichtigen Firewalls in den Securitysuiten. Das nötige Tool ist in der Basisversion kostenlos, deutsch und nur wenige Megabyte groß. Der Name des Helferleins ist „Windows 8 Firewall Control“. Wir empfehlen unerfahrenen Usern, vor dem ersten Gebrauch einen Wiederherstellungspunkt (Systemsteuerung -> Wiederherstellung) zu erstellen.


Installation von Firewall Control

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Einstellen der Kommunikationsregeln bei Firewall Control

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Nach der Installation öffnet das Programm automatisch bei ein- und ausgehenden Verbindungen, die noch nicht geregelt wurden, ein Dialogfenster. Starten Sie z. B. Outlook, so fragt „Firewall Control“, ob Sie sowohl alle ein- und ausgehenden für das Programm sperren („Disable all“) bzw. freigeben möchten („Enable all“). Alternativ können auch "nur Senden" oder "nur Empfangen" als Regel eingestellt werden. Nützlich z.B., um bestimmte Programme zwar Daten aus dem Internet empfangen zu lassen (wichtige Updates etwa), aber sämtliche ungewollte „Nach-Hause-Telefonie“ zu unterbinden.


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Alle Angaben wurden nach bestem Wissen und Recherchen erstellt, verstehen sich aber ohne Gewähr auf Richtigkeit!
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