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Anbieter für Glasfaser Internet (Fiber Internet)


Internet mit Lichtgeschwindigkeit – Glasfasernetze versprechen Geschwindigkeiten zum Senden und Empfangen von Daten in einer neuen Dimension. Leider befindet sich der bundesweite Ausbau noch weit am Anfang der Entwicklung. Doch es gibt schon erste Anbieter in vereinzelten Städten. Tendenz steigend! Die folgenden Abschnitte zeigen, welche Anbieter schon Glasfaser-Internet anbieten bzw. am Netzausbau beteiligt sind.


Überregionale Anbieter

Die Deutsche Telekom hat 2011 erstmals Pläne öffentlich gemacht, im Bundesgebiet verteilt, erste Städte mit Glasfaser-Internet zu versorgen. Die Arbeiten am Netz der Zukunft laufen seither auf Hochtouren. Insgesamt 12 Städte machten im August´12 den Anfang. Am Ende des Jahres 2014 zählten wir schon über 25. Wie zum Beispiel Hannover, Kiel oder Ingolstadt. Mit Telekom Fiber (FTTH) kann der Konzern Tarife mit bis zu 200 MBit je Sekunde anbieten. Wir erwarten, dass in den kommenden 5 Jahren noch etliche weitere Regionen folgen, sofern die Angebote gut angenommen werden. Hier finden Sie Details zu den Angeboten „Entertain Fiber“ und „Magenta Zuhause Fiber“ oder unter www.telekom.de.


Lokale Anbieter

Noch dominieren die regionalen Anbieter. Hauptursache sind in allererster Linie die hohen Kosten für die Umrüstung bzw. Ausbau der Netze. In NRW ist insbesondere „netcologne“ zu nennen. Das Unternehmen baut maßgeblich im Raum Köln und Bonn FTTH und FTTB aus. Ewe-Tel treibt die Verfügbarkeit in einigen Städten und Gemeinden Niedersachsens voran. Die M-net Telekommunikations GmbH bietet Glasfaserinternet u.a. in Augsburg, München und Erlangen. Weitere Regionen sollen folgen. Ihr hiesiger Stadtnetzbetreiber könnte übrigens ebenfalls Fiber-Internet anbieten. Viele der Energie- und Gasversorger bauen nämlich ebenfalls Highspeednetze in der unmittelbaren Region. Konsultieren Sie am besten dazu die Homepage Ihres Versorgers.

Mischformen und Alternativen

Bis Fiber-Internet für einen hohen Prozentsatz der Bevölkerung verfügbar ist, wird es wahrscheinlich noch viele Jahre dauern. Vor 2018 rechnen wir keim mit zweistelligen Prozentwerten bei der Abdeckung. Es gibt aber heute schon sehr schnelle und preiswerte Alternativen. Zum einen per VDSL. Auch hier kommt Glasfaser zum Einsatz, allerdings nicht über die gesamte Strecke zum Kunden. Dennoch sind mit VDSL 50, teils sogar 100 MBit/s möglich. Und die Verfügbarkeit liegt in ganz Deutschland schon deutlich über 30 Prozent! Tendenz auch hier steigend. Denn die Telekom will auch die VDSL-Netze in Zukunft weiter ausbauen. Noch besser sieht es bei den Kabel-Anbietern aus. Diese offerieren ebenfalls ultraschnelle Internetzugänge zu sehr moderaten Preisen. 100 bis 150 MBit/s werden in immer mehr Regionen via Kabel angeboten. Oft sogar im ländlichen Raum.


Ausblick und Ausbau

Wie schon erwähnt, sind die Glasfasernetze eine kostspielige Angelegenheit. Neue Städte werden daher eher sukzessive in den nächsten Jahren hinzukommen. Der Fokus wird zunächst wahrscheinlich auf VDSL bzw. dem neuen VDSL-Vectoring liegen. Unsere Ausbaukarte informiert über den aktuellen Stand und die Ausbaupläne. Ebenso finden Sie im Newsbereich von vdsl-tarifvergleich.de regelmäßig Neuigkeiten über die Entwicklung der VDSL- und Glasfasernetze.



Alle Angaben wurden nach bestem Wissen und Recherchen erstellt, verstehen sich aber ohne Gewähr auf Richtigkeit!
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