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Cloud Computing

Was der Service bietet und warum sich VDSL für die Nutzung von Cloud-Diensten empfiehlt


Seit Jahren schon geistert der Begriff der „Cloud“ (engl. Wolke) durch die IT-Landschaft. Was als Service für IT-Kunden begann, wird nun seit einiger Zeit auch für Privatkunden interessant. Sowohl Microsoft als auch die Telekom versuchen, mit bunten Werbespots und Anzeigen die Vorteile der „Cloud“ anzupreisen. Tatsächlich gibt es da einige. Folgend haben wir für Sie einige Informationen zusammengestellt, was Cloud-Computing bietet und was sich zur Nutzung der Dienste empfiehlt.


Nutzerzahlen steigen – die „Wolke“ kommt gut an bei den Nutzern

Zugriff auf Clouddienste immer beliebter | Bild: Dt. Telekom

Ehrlich gesagt, hätten wir gedacht, dass die Deutschen zurückhaltender sind beim Hochladen persönlicher Daten an Cloud-Anbieter. Gerade nach dem Bekanntwerden des NSA-Skandales und der Verquickung diverser Firmen am laxen Umgang mit Kundendaten. Eine Studie der Bitkom zeigte im Januar 2015 jedoch ein völlig anderes Bild. Demnach ist Cloud-Computing bei den Internetnutzern schon sehr gefragt, obgleich die Deutschen im EU-Vergleich noch relativ zögerlich mit der Technik umgehen. So speicherten damals bereits 21 Prozent Daten in der „Wolke“ online ab. Wer keine Cloud hat, gibt zumeist datenschutzrechtliche Bedenken an. Ganz oben auf der Liste der Nutzer stehen die eigenen Fotos, gefolgt von Musik, Adressen, Terminen und Emails. Mit persönlichen Textdokumenten scheint man aber noch vorsichtig zu sein (ggf. wegen Sicherheitsbedenken, mehr dazu weiter unten). Oder aber einfach, weil der Sinn nicht als so hoch bewertet wird. Vielmehr steht der Aspekt des Teilens und Sicherns im Fokus, so die Erkenntnis der Studie weiter.  Mit Teilen ist gemeint, dass man jederzeit unterwegs auf die Fotos Zugriff hat (bspw. per Smartphone) und anderen zeigen kann. Dabei müssen diese nicht mehr selbst auf dem Handy abgespeichert sein.

Mittlerweile hat sich aus dem Service ein erträgliches Geschäft entwickelt. Für 2016 geht man von einem Marktpotenzial von ca. 20 Mrd. Euro allein in Deutschland aus. 2012 wurde mit solchen Services hierzulande ein Umsatz von gerade mal 3,6 Mrd. Euro generiert. Neuere Zahlen liegen leider noch nicht vor. Gut möglich aber, dass der Trend seit 2013 durch die NSA-Affäre sogar noch erheblich gebremst wurde.


Cloud, was ist das eigentlich?

Telekom: Modernste Rechenzentren für Cloud-Dienste | Bild: Dt. Telekom

OK, wieder ein Anglizismus, werden einige vielleicht stöhnen. Aber es klingt wirklich irgendwie mehr nach Technik als „Wolke“, soviel steht fest. Das Prinzip für Privatkunden ist recht einfach zu beschreiben. Hinter dem Begriff verbirgt sich im Wesentlichen eine Metapher für einen Rechnerverbund bzw. ein Rechnerzentrum, was von einem beliebigen Anbieter X betrieben werden kann. Dieser stellt dann daraus, gegen ein Entgelt, Kapazitäten für den Nutzer zur Verfügung. Das kann in Form von Rechen- oder Speicherkapazität erfolgen. Ersteres ist eher für Unternehmen interessant, die sich z.B. keinen teuren Supercomputer leisten wollen oder können. Für Privatkunden steht eher der Aspekt der externen Speicherung (dezentral) von Daten im Vordergrund des Interesses. Das hat mehrere Vorteile, wie der folgende Abschnitt zeigt.


Vorteile von Cloud-Diensten

Die Cloud können Sie sich wie eine externe Festplatte vorstellen, die aber nicht bei Ihnen zu Hause liegt, sondern beim Cloud-Anbieter. Nur Sie haben Zugriff darauf! Daraus ergeben sich einige Vorteilen, die wir kurz beleuchten wollen.

Zugriff auf Ihre Daten von überall: Einmal in der Cloud abgelegt, kann man theoretisch an jedem Ort der Welt mit einem internetfähigen Endgerät darauf zugreifen. Beispiel: Ist man gerade auf Besuch in England und will Bekannten einige Fotos vom letzten Geburtstag der Großmutter zeigen - kein Problem. Es reicht das Einloggen per Smartphone oder am PC des Gastgebers und die Fotoshow kann losgehen. Die Bilder "zuhause vergessen" gibt’s dann nicht mehr. Hören Sie gerne Musik, langt die Speicherung der kompletten Sammlung im Cloud-Space. Eine doppelte oder dreifache Speicherung, etwa auf dem Smartphone, Laptop und PC entfällt. Alle greifen online auf denselben Speicher zu.



Die dezentrale Speicherung, z.B. von Fotos, hat gleichzeitig den Effekt eines Backups. Sollte also mal Ihr Handy abhandenkommen oder die Festplatte am PC crashen, ist im Zweifel noch eine Sicherung da – in Ihrer Cloud.

Synchronisation: Weniger Arbeit und überall up to date. Insbesondere die Telekom wirbt mit einem weiteren Feature. Der einfachen Synchronisation. Die Telekom-Cloud hält Ihre Kommunikationsdaten up to date. Fügen Sie bspw. einen Termin in Outlook hinzu, kann dieser automatisch auch auf Ihrem Handy aktualisiert werden. Lesen Sie eine E-Mail auf dem Smartphone, wird diese per Cloud automatisch auch auf dem PC oder Tablet als gelesen markiert und vieles mehr …

Zusammenfassung der Vorteile:

  • Zugriff auf Ihre Daten von überall und jederzeit (dezentral),
  • Backup – gleichzeitige Sicherung Ihrer Daten für den Fall des Verlustes (z.B. auch Schutz vor Diebstahl, technischen Defekten oder Brand),
  • einfacher Austausch von Daten mit Freunden und Verwandten,
  • Möglichkeit der automatischen Synchronisation mehrerer Kommunikationsmedien


Das folgende Werbevideo der Dt. Telekom zeigt in Kurzform die Vorteile am Beispiel Teilen und Archivieren von Videos bzw. Fotos.

Sicherheit – sind meine Daten sicher?

Das ist wohl die Hauptfrage. Die Anbieter, wie die Telekom, werben mit höchsten Sicherheitsmaßnahmen. Bei der Telekom-Cloud erfolgt die Speicherung der Daten in Deutschland, zudem ist diese nach eigenen Angaben TÜV-geprüft. Insbesondere auf den ersteren Punkt sollte viel Wert gelegt werden. Denn für Anbieter, deren Server im Ausland stehen, gelten nicht die strengen deutschen Regeln. Zudem sind die AGBs dieser Anbieter oft nicht sehr leicht zu durchblicken. Hier besteht die Gefahr, dass sich die Provider vorbehalten, die Daten auch anderweitig zu Nutzen oder zu analysieren. Wir raten daher zu deutschen Cloud-Anbietern mit deutschen Servern.


Anbieter – welche gibt es und was kostet das?

Weltweit gibt es mittlerweile zig solcher Cloud-Anbieter. Wir haben die populärsten deutschen und internationalen für Sie herausgesucht und miteinander vergleichen. Das beste Vorweg: Die meisten können kostenlos, zumindest in einer Basisvariante, genutzt werden. Dennoch gibt es insbesondere in Punkto Datensicherheit einiges zu bedenken. » zum Anbietervergleich


Warum VDSL-Highspeed für die Cloud die ideale Voraussetzung ist

Wer die Cloud intensiv nutzen möchte, insbesondere für Fotos und Musik, sollte dringend bedenken, dass der heimische Internetanschluss dafür auch gerüstet sein sollte. Sind die Daten erstmal in der personal Cloud, reicht ein vergleichsweise langsamer Internetzugang. Sogar ein Smartphone mit UMTS. Doch zum hochladen wird sehr viel Power benötig. Ohne hohe Uploadrate, können einige Fotos schnell Stunden brauchen, bis sie in die Cloud transferiert sind. Lesen Sie hier, warum VDSL der ideale Anschluss für Cloud-Computing ist.



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