zu Call & Surf Comfort VDSL

Cloud Computing

Was der Service bietet und warum sich VDSL für die Nutzung von Cloud-Diensten empfiehlt


Seit Jahren schon geistert der Begriff der „Cloud“ (engl. Wolke) durch die IT-Landschaft. Was als Service für IT-Kunden begann, wird nun seit einiger Zeit auch für Privatkunden interessant. Sowohl Microsoft als auch die Telekom versuchen, mit bunten Werbespots die Vorteile der „Cloud“ anzupreisen. Tatsächlich gibt es da einige. Folgend haben wir für Sie einige Informationen zusammengestellt, was Cloud-Computing bietet und was sich zur Nutzung der Dienste empfiehlt.


Nutzerzahlen steigen – die „Wolke“ kommt gut an bei den Nutzern

Zugriff auf Clouddienste immer beliebter | Bild: Dt. Telekom

Ehrlich gesagt, hätten wir gedacht, dass die Deutschen zurückhaltender sind beim Hochladen persönlicher Daten an Cloud-Anbieter. Eine Studie der Bitkom zeigte im April 2012 jedoch ein völlig anderes Bild. Demnach ist Cloud-Computing bei den Internetnutzern gefragt wie kaum ein anderer Service. So speichern bereits über 50 Prozent Daten in der „Wolke“ online ab. Ganz oben auf der Liste stehen die eigenen Fotos, gefolgt von Musik, Adressen, Terminen und Emails. Mit persönlichen Textdokumenten scheint man aber noch vorsichtig zu sein (ggf. wegen Sicherheitsbedenken, mehr dazu weiter unten). Oder aber einfach, weil der Sinn nicht als so hoch bewertet wird. Vielmehr steht der Aspekt des Teilens und Sicherns im Fokus, so die Erkenntnis der Studie weiter.  Mit Teilen ist gemeint, dass man jederzeit unterwegs auf die Fotos Zugriff hat (bspw. per Smartphone) und anderen zeigen kann. Dabei müssen diese nicht mehr selbst auf dem Handy abgespeichert sein. Mittlerweile hat sich aus dem Service ein erträgliches Geschäft entwickelt. Für 2012 schätzt man hierzulande das Marktvolumen auf über 2 Mrd. Euro!


Cloud, was ist das eigentlich?

Telekom: Modernste Rechenzentren für Cloud-Dienste | Bild: Dt. Telekom

OK, wieder ein Anglizismus, werden einige vielleicht stöhnen. Aber es klingt wirklich irgendwie mehr nach Technik als „Wolke“, soviel steht fest. Das Prinzip für Privatkunden ist recht einfach zu beschreiben. Hinter dem Begriff verbirgt sich im Wesentlichen eine Metapher für einen Rechnerverbund bzw. ein Rechnerzentrum, was von einem beliebigen Anbieter X betrieben werden kann. Dieser stellt dann daraus, gegen ein Entgelt, Kapazitäten für den Nutzer zur Verfügung. Das kann in Form von Rechen- oder Speicherkapazität erfolgen. Ersteres ist eher für Unternehmen interessant, die sich z.B. nicht einen teuren Supercomputer leisten wollen oder können. Für Privatkunden steht eher der Aspekt der externen Speicherung im Vordergrund des Interesses. Das hat mehrere Vorteile, wie der folgende Abschnitt zeigt.


Vorteile von Cloud-Diensten

Die Cloud können Sie sich wie eine externe Festplatte vorstellen, die aber nicht bei Ihnen liegt, sondern beim Cloud-Anbieter. Nur Sie haben Zugriff darauf. Daraus ergeben sich einige Vorteilen, die wir kurz beleuchten wollen.

Zugriff auf Ihre Daten von überall: Einmal in der Cloud abgelegt, können Sie theoretisch von jedem internetfähigen Endgerät, an jedem Ort der Welt mit Internetzugang darauf zugreifen. Beispiel: Sie sind gerade auf Besuch in England bei einer Freundin und wollen einige Fotos vom letzten Geburtstag der Großmutter zeigen. Dann reicht das Einloggen per Smartphone oder am PC des Gastgebers und die Fotoshow kann losgehen. Die Bilder zuhause vergessen gibt’s dann nicht mehr. Hören Sie gerne Musik, langt künftig die Speicherung im Cloud-Space. Eine doppelte oder dreifache Speicherung, etwa auf dem Smartphone, Laptop und PC entfällt. Alle greifen auf denselben Speicher online zu.



Die dezentrale Speicherung, z.B. von Fotos, hat gleichzeitig den Effekt eines Backups. Sollte also mal Ihr Handy abhandenkommen oder die Festplatte am PC crashen, ist im Zweifel noch eine Sicherung da – in Ihrer Cloud.

Synchronisation: Weniger Arbeit und überall up to date. Insbesondere die Telekom wirbt mit einem weiteren Feature. Der einfachen Synchronisation. Die Telekom-Cloud hält Ihre Kommunikationsdaten up to date. Fügen Sie bspw. einen Termin in Outlook hinzu, kann dieser automatisch auch auf Ihrem Handy aktualisiert werden. Lesen Sie eine E-Mail auf dem Smartphone, wird diese per Cloud automatisch auch auf dem PC oder Tablet als gelesen markiert und vieles mehr …

Zusammenfassung der Vorteile:

  • Zugriff auf Ihre Daten von überall und jederzeit,
  • Backup – gleichzeitige Sicherung Ihrer Daten für den Fall des Verlustes (z.B. auch Schutz vor Diebstahl, technischen Defekten oder Brand),
  • einfacher Austausch von Daten mit Freunden und Verwandten,
  • Möglichkeit der automatischen Synchronisation mehrerer Kommunikationsmedien


Das folgende Werbevideo der Dt. Telekom zeigt in Kurzform die Vorteile am Beispiel Teilen und Archivieren von Videos bzw. Fotos.



Sicherheit – sind meine Daten sicher?

Das ist wohl die Hauptfrage. Die Anbieter, wie die Telekom, werben mit höchsten Sicherheitsmaßnahmen. Bei der Telekom-Cloud erfolgt die Speicherung der Daten in Deutschland, zudem ist diese nach eigenen Angaben TÜV-geprüft. Insbesondere auf den ersteren Punkt sollte viel Wert gelegt werden. Denn für Anbieter, deren Server im Ausland stehen, gelten nicht die strengen deutschen Regeln. Zudem sind die AGBs dieser Anbieter oft nicht sehr leicht zu durchblicken. Hier besteht die Gefahr, dass sich die Provider vorbehalten, die Daten auch anderweitig zu Nutzen oder zu analysieren. Wir raten daher zu deutschen Cloud-Anbietern mit deutschen Servern.


Anbieter – welche gibt es und was kostet das?

Weltweit gibt es mittlerweile zig solcher Anbieter. Wir haben die populärsten deutschen und internationalen Anbieter für Sie herausgesucht und miteinander vergleichen. Das beste Vorweg: Die meisten können kostenlos, zumindest in einer Basisvariante, genutzt werden. Dennoch gibt es insbesondere in Punkto Datensicherheit einiges zu bedenken. » zum Anbietervergleich


Warum VDSL-Highspeed für die Cloud die ideale Voraussetzung ist

Wer die Cloud intensiv nutzen möchte, insbesondere für Fotos und Musik, sollte dringend bedenken, dass der heimische Internetanschluss dafür auch gerüstet sein sollte. Sind die Daten erstmal in der personal Cloud, reicht ein vergleichsweise langsamer Internetzugang. Sogar ein Smartphone mit UMTS. Doch zum hochladen wird sehr viel Power benötig. Ohne hohe Uploadrate, können einige Fotos schnell Stunden brauchen, bis sie hochgeladen sind. Lesen Sie hier, warum VDSL der ideale Anschluss für Cloud-Computing ist.



Alle Angaben wurden nach bestem Wissen und Recherchen erstellt, verstehen sich aber ohne Gewähr auf Richtigkeit!
© vdsl-tarifvergleich.de